18-09-2016, 18:26
@konform: Nun, die meisten Zitate, die Du da gebracht hast, widersprechen meiner Darstellung ja nicht. Im Prinzip sind die meisten Aussagen, auch die der samaritanischen Chroniken, auch wenn sie auf den ersten Blick widerspruechlich sind, gut miteinander zu vereinbaren. Die Samaritaner behaupten (und haben immer behauptet), sie seien hauptsaechlich Abkoemmlinge der Staemme Manasse, Ephraim, Benjamin und Levi, und auch anderer Stellen. Das Zitat aus 2Chr 34 bestaetigt das insofern, als es die Situation auch im ganzen Gebiet des alten Nordreichs Israels beschreibt (man lese den Rest des Kapitels), also die dortige israelitische Bevoelkerung bestaetigt.
Die Oberschicht wurde sicherlich weggefuehrt, was die israeliitsche Bevoelkerung im Gebiet des Nordreichs fuehrerlos lies. Es gab wohl auch einige Umsiedlungen, aber die waren mit Sicherheit nicht so bedeutend, wie uns Esra oder Koenige das Glauben machen wollen. Die genetischen Untersuchungen an den letzten verbliebenen Samaritanern von heute zeigen eine patrilineare israelitische Abstammung und eine matrilineare von den Umgebungsvoelkern; das wuerde wohl darauf hinweisen, dass die Samaritaner urspruenglich mal Frauen aus Syrien/Mesopotamien geheiratet hatten, was ihnen spaeter fuer Jahrhunderte verboten war und mit begrenzten Bevoelkerungsaustauschen zu assyrischer Zeit durchaus vereinbar ist.
Jedenfalls bestaetigt das, warum man nicht ueber den Verbleib von Manasse oder Ephraim spekulieren muss, weil die immer noch dort wohnten, wo sie immer wohnten.
Die Briten haben keinerlei genetische Verwandtschaft mit Israeliten. Insofern ist die Frage erledigt.
Das sind genau diese unlogischen Schluesse, die Du gerne ziehen moechtest. Wenn ein Teil einer aus vielen verschiedenen Texten von vielen verschiedenen Autoren verfassten Schrift stimmt, macht das keinerlei Aussage ueber den Wahrheitsgehalt des verbleibenden Rests. Da besteht, wie gesagt, absolut keinerlei Zusammenhang.
Die Oberschicht wurde sicherlich weggefuehrt, was die israeliitsche Bevoelkerung im Gebiet des Nordreichs fuehrerlos lies. Es gab wohl auch einige Umsiedlungen, aber die waren mit Sicherheit nicht so bedeutend, wie uns Esra oder Koenige das Glauben machen wollen. Die genetischen Untersuchungen an den letzten verbliebenen Samaritanern von heute zeigen eine patrilineare israelitische Abstammung und eine matrilineare von den Umgebungsvoelkern; das wuerde wohl darauf hinweisen, dass die Samaritaner urspruenglich mal Frauen aus Syrien/Mesopotamien geheiratet hatten, was ihnen spaeter fuer Jahrhunderte verboten war und mit begrenzten Bevoelkerungsaustauschen zu assyrischer Zeit durchaus vereinbar ist.
Jedenfalls bestaetigt das, warum man nicht ueber den Verbleib von Manasse oder Ephraim spekulieren muss, weil die immer noch dort wohnten, wo sie immer wohnten.
(18-09-2016, 17:09)konform schrieb:(17-09-2016, 18:51)Ulan schrieb: - - -
Nun, an konforms These von den Briten als verlorener israelitischer Stamm ist leider nichts dran.
Tja, und das darf man selbstverständlich ohne nähere Prüfung behaupten...
Die Briten haben keinerlei genetische Verwandtschaft mit Israeliten. Insofern ist die Frage erledigt.
(18-09-2016, 17:09)konform schrieb:(17-09-2016, 18:51)Ulan schrieb: Ganz abgesehen davon ist die Verknuepfung dieser Frage mit Darwins Lehren komplett unsinnig; da gibt es keinerlei Zusammenhang.
Ich halte die Verknüpfung für durchaus berechtigt. Wenn sich die Vorhersagen über die Stämme als richtig herausstellen, kann man das für das Buch Genesis insgesamt annahmen. Darwins und auch Einsteins Vorstellungen widersprechen dem Buch Genesis nämlich eindeutig.
Das sind genau diese unlogischen Schluesse, die Du gerne ziehen moechtest. Wenn ein Teil einer aus vielen verschiedenen Texten von vielen verschiedenen Autoren verfassten Schrift stimmt, macht das keinerlei Aussage ueber den Wahrheitsgehalt des verbleibenden Rests. Da besteht, wie gesagt, absolut keinerlei Zusammenhang.

