23-01-2017, 13:13
(22-01-2017, 14:43)Geobacter schrieb: Wie sollte das gehen? Die Evolution ist nicht eine Frage des Annehmens, sondern des Verstehens durch Beobachtung. Sie widerspricht vollkommen dem Bild eines liebenden, gütigen und verantwortlich planenden Gottes, Adamea.
...sich alle sogenannten "Geschöpfe" gegeneinander und untereinander in einem extrem harten, oft tödlichem Wettbewerb um Überlebensnische, Nahrung, Fortpflanzung und Überlebensvorteile ihrer eigenen direkten Nachkommen behaupten müssen.
Dieser ewige Kampf zwischen Gut und Böse des Empfindens, ist der Schöpfer aller ARTEN ....
Es ist das "Böse", das stehts das "Gute" schafft, Adamea. Nicht in dem es das Gute plant, sondern durch Versuch und Irrtum und also durch opportunistische Erfahrungsoptimierung.
...existenzielles Überleben in einer Natur voller Gefahren, Tücken und unvorhersehbaren Schicksalsschlägen...
Wenn ich sage dass, die Gläubigen die Evolutionslehre mit in ihr Denken nehmen müssten und umgedreht die Wissenschaftler die Bibel mit in ihr Denken nehmen müssten, dann meine ich dass die Wissenschaft ihre Unfähigkeit das Jenseits je beweisen zu können, dies als Grundlage des Glaubens anerkennen müssten, und die Gläubigen ihren Glauben nicht an der Evolution messen brauchen.
Der Gott der Bibel trennt in Gut und böse, das macht die Evolution mit ihrer Selektion auch.
Das liebevoll und gütige ist die Unterscheidungskraft und die daraus entstehende Wahlmöglichkeit, das gute oder das böse wählen zu können.
Das Gute und Böse kann nur durch eine Erkenntnis erkannt und so für immer gekannt werden.
Die Kenntnis ist das Ziel, das nur durch die Erkenntnis kommt.
Der Mensch und die Evolution probieren sozusagen erst aus was gut und was böse ist.
Also ja, die Evolution ist nicht eine Frage des Annehmens, sondern des Verstehens durch Beobachtung, sowie ein Mensch der göttlich ist, erst durch sein Leben und seine Erfahrung Erkenntnis bekommen kann.
Es gibt also, das Verstehen durch Beobachtung des Seins und die Erkenntnis durch die Wahrnehmung des Seins.
Nur die Funktion der Evolution zu kennen, bedeutet nicht ihr Sein zu verstehen.
Mit anderen Worten:
Zu Wissen wie die Evolution funktioniert, genügt noch nicht, um zu erkennen warum sie existiert. Aber die Antwort auf diese Frage zu haben, würde bedeuten, den Geist Gottes zu kennen.
Ich habe mir gerade erlaubt den Satzbau von Stephen Hawking zu verwenden, er sagte:
"Aber zu Wissen wie das Universum funktioniert, genügt noch nicht, um zu erkennen warum es existiert. Aber die Antwort auf diese Frage zu haben, würde bedeuten, den Geist Gottes zu kennen."
Ja ich weiß, dass es den Kampf um das Überleben gibt. Die Tier und Pflanzenwelt kämpft um ihr Überleben und auch der Mensch.
Der Mensch jedoch hat ein weiteres Bewusstsein, er kann Erfindungen machen und für die Zukunft planen. Das kann er gut oder böse.
Die Erkenntnissgewinnung außerhalb eines Paradieses bedingt diese Gegebenheiten.
Eine gute Erschaffung braucht die beste Ekenntnis und die Bereitschaft diese im Sein zu wählen.
Wie sollte ein Paradies funktionieren, wenn die Menschen keine gute Wahl treffen können?
Wie sollte eine gute Wahl zu treffen möglich sein ohne das Böse?
Nicht nur das "Böse" erschaft das "Gute" sondern das Gute erschaft auch das Böse, Geobacter. (zur weiteren Überlegung "die 2 Wegweiser")
4 Antworten oder Möglichkeiten:
Das Gute erschaft das Gute.
Das Gute erschaft das Böse.
Das Böse erschaft das Gute.
Das Böse erschaft das Böse.
Zwei die im Wert das Selbe tragen UND 2 die beides beinhalten aber jeder in die andere Richtung zeigt.
Also 2 Extreme UND eine Mitte aus Zwei Verläufen.
DAS rechte Maß zu kennen ist Bedingung und kann nur durch Erkenntnis kommen!
Das Gute kann geplant sein oder nicht, fakt ist, es kann nur durch Versuch und Irrtum kommen.
Sowohl bei der Evolition als auch im menschlichem Geiste das zum ganzen Sein steht und die Ereignisse mit in der Hand hat.
Der Mensch verursacht unötiges Leid!
Die existenz von Gut und Böse ist unser Schicksal in dieser Welt, doch wir haben viel davon in unserer eigenen Hand.
Der Umgang mit dem Tod braucht ein anderes Gesicht und der Glaube muß aufrecht erhalten werden!
Gerade weil es dieses Schicksal gibt, braucht es den Glauben!
Gerade weil nicht jeder Mensch Glück hat, braucht es die Hoffung, dass auch das schicksalhafte Leben einen Sinn hatte!!!
Ich denke gerade an Richard Dawkins, der m.E. so unglaublich unverantwortlich geschrieben hat, dass wir glücklich um unser Leben sein können und deshalb keinen Gott brauchen.
So ein
(22-01-2017, 14:43)Geobacter schrieb: Das was beim Kreuzen von Religion, Naturwissenschaften und Esoterik herauskommt, ist Mist. Die Ideologien der Nationalsozialisten waren eine Kreuzung aus Religion, Naturwissenschaft und Esoterik, oder etwas nicht? (Antrosophie)
Das weiß ich nicht, damit habe ich mich nicht befasst. Ich weiß zwar dass Hitler an der Esotherik interessiert war, aber ich weiß nicht mit welcher Absicht. Ich weiß auch nicht ob er überhaupt ein richtiges Verständnis darüber hatte.
Ich erkenne jedenfalls, dass die heutigen Esotheriker sehr viel Müll erzählen, eine gute Ideologie kann ich da also auch nicht erkennen.
Das bedeutet, das eine Kreuzung sowieso nicht funktionieren konnte!
(22-01-2017, 14:43)Geobacter schrieb: Die wörtliche Richtigkeit liegt immer nur im gewünschten, bzw. angestrebten Ergebnis, welches der jeweiligen emotionalen Befindlichkeit und Sinngebung am ehesten oder am günstigsten schmeichelt.
Und was ist dann mit der Doppeltdeutigkeit die zu Mißverständnissen führen kann?
Ich muß schneller Schreiben...keine Zeit...
Du:...Evolutionstheorie...nicht linear ....sondern in schier endlos Parallelen...
Ich: Linien können sich überkreuzen.
Du: "Wahrheiten immer wie ausschließlich Modelle sind, welche die Realität annähernd gut und halbwegs richtig beschreiben...
Ich: Die Wahrheit über das Jenbseits ist unzugänglich.
Du: Der "Urknall" ist eine Modellbeschreibung,.... Ein Modell ist aber nicht die Realität und beim Urknallmodell gibt es noch viele offene Fragen ..
Ich: Eben! Ein Glaube ist auch ein Modell.
Du: ..ein kindliche Geschichte darüber ins persönliche Geschmacksrepertuar passt,...
Ich: Zu einer Denkweisenveränderung dient sie. Nichts funktioniert ohne Übergang!
Du:...um was es eigentlich bei der naturwissenschaftlichen Warheitssuche geht?
Ich: ...weißt du um was es beim Glauben geht?
Ich: Gott und Luzifer sind Eins!
Liebe Grüße

