Ich weiss nicht, ob der Mensch ohne Glauben. oder zumindest etwas Aehnliches. ueberhaupt existieren kann. Manche Leute schaffen es, Glauben durch starke humanistische Ideale zu ersetzen. Oft passiert dies auch durch radikal politische Vorstellungen. All diese Vorstellungen sind getrieben durch die "was waere, wenn"-Idee, aber viele Menschen haben dazu auch noch ein Beduerfnis nach dem Geheimnisvollen. Leute, die ihren christlichen Glauben verloren haben, neigen haeufig dazu, diesen durch "Exotischeres" zu ersetzen, sei es fernoestliche Glaubensideen, die, da man damit nicht aufgewachsen ist, noch das Gefuehl des "Geheimnisvollen" mit sich bringen, oder allgemein den ganzen New Age-Kram, heilende Steine, Tanzen im Mondschein, die Suche nach dem "Vortex", oder auch traditionellere glaubensgebundene Ideen wie Homoeopathie, Anthroposophie, etc.
Bei mir selbst hatte ich mir schon hin und wieder ueberlegt, ob nicht meine jugendliche Begeisterung fuer Science Fiction-Buecher und spaeter auch fuer Fantasy-Spiele (PnP oder Computer) irgendwie dasselbe Beduerfnis erfuellt(e), also, dieses Beduerfnis, ueber den Alltag hinausschauen zu wollen, die Verbildlichung der Ideen einer Alternative zur - oft langweiligen - realen Welt.
Es heisst immer so schoen, man solle diese Energien doch besser in reale Projekte fokussieren, die auch tatsaechlich etwas an der Welt aendern. Das ist aber ein zweischneidiges Schwert. Irgendwie haben natuerlich alle diese Ideen und Beschaeftigungen einen gewissen Einfluss darauf, was wir in dieser Welt letztendlich machen. Ob wir die Menschheit zu sehr mit unseren eigenen Idealvorstellungen begluecken sollten, weiss ich nicht. So lange die Alternativwelten nicht zum Rueckzug aus der Gesellschaft fuehren, ist es, glaube ich, noch immer gesund. Engagement heisst natuerlich auch Kaempfen, so dass man da einen Mittelweg finden muss.
Bei mir selbst hatte ich mir schon hin und wieder ueberlegt, ob nicht meine jugendliche Begeisterung fuer Science Fiction-Buecher und spaeter auch fuer Fantasy-Spiele (PnP oder Computer) irgendwie dasselbe Beduerfnis erfuellt(e), also, dieses Beduerfnis, ueber den Alltag hinausschauen zu wollen, die Verbildlichung der Ideen einer Alternative zur - oft langweiligen - realen Welt.
Es heisst immer so schoen, man solle diese Energien doch besser in reale Projekte fokussieren, die auch tatsaechlich etwas an der Welt aendern. Das ist aber ein zweischneidiges Schwert. Irgendwie haben natuerlich alle diese Ideen und Beschaeftigungen einen gewissen Einfluss darauf, was wir in dieser Welt letztendlich machen. Ob wir die Menschheit zu sehr mit unseren eigenen Idealvorstellungen begluecken sollten, weiss ich nicht. So lange die Alternativwelten nicht zum Rueckzug aus der Gesellschaft fuehren, ist es, glaube ich, noch immer gesund. Engagement heisst natuerlich auch Kaempfen, so dass man da einen Mittelweg finden muss.


