26-08-2017, 21:09
Hallo allerseits,
ich glaube nicht, dass das funktionieren würde.
Meiner Meinung nach brauchen Menschen eine gewisse spirituelle Ebene im Rahmen von Glauben, Religion etc. pp. Wie man diese gestaltet, ist natürlich sehr individuell, aber komplett aufgeben würde eher nicht funktionieren.
Irgendwie muss man Herz und Seele nähren. Religion allein reicht dafür nicht, aber sie ist ein Teil dessen, was die Seele füttert, damit es auf/in der Seele hübsche bunte Blümchen gibt und nicht nur öde Finsternis.
Wenn Du das recherchieren möchtest, versuchs doch vielleicht mal in Richtung ehemalige DDR. Da war Religion nicht so erwünscht, soweit ich mich erinnern kann. Auch der Kommunismus im Allgemeinen ist nicht so besonders religionsbezogen, Stichwort "Religion als Opium fürs Volk". Es ist lange her, dass ich mich mit derartigen Themen beschäftigt habe, daher kann ich das nicht mehr so ganz umreißen, aber eben, Google oder Deine örtliche Bibliothek haben da bestimmt etwas dazu.
Meiner Beobachtung nach, und das ist jetzt wirklich nur meine persönliche Beobachtung / Meinung, auch wenn ich natürlich weiß, dass der ganze Beitrag hier nur eine Meinungsäußerung ist, sind Menschen, die ihr spirituelles Leben (wie auch immer man das definiert) komplett brachliegen lassen, nicht zu beneiden. Da fehlt einfach etwas. Irgendwie muss man die Fragen nach dem Sinn des Lebens / wo gehe ich hin, wenn ich sterbe / wieso bin ich hier / was mache ich mit diesem Leben etc.pp beantworten, Religion ist da ggf. eine Möglichkeit dafür, wenn auch nicht die einzige. Religion ist für mich auch so eine Art Verbindung zu etwas, das größer ist als ich, das länger andauert und das immer noch sein wird, wenn ich schon lange tot bin oder wiedergeboren etc. Die Vorstellung, dass nach dem Tod einfach gar nichts mehr ist, wäre schwierig für mich.
Mit der Religion wird viel Schindluder getrieben und Menschen mit extremen Einstellungen gibts in jeder Religion, aber komplett ohne wäre auch nicht gut. Menschen suchen in der Religion jeweils nach bestimmten Dingen, wenn sie das, wie von Dir beschrieben, woanders finden müssen, könnte das eventuell zu einer Phase der Orientierungslosigkeit führen und dann würde es ggf. in anderen Bereichen des Lebens unschöne Auswüchse geben. Stelle ich mir zumindest so vor.
ich glaube nicht, dass das funktionieren würde.
Meiner Meinung nach brauchen Menschen eine gewisse spirituelle Ebene im Rahmen von Glauben, Religion etc. pp. Wie man diese gestaltet, ist natürlich sehr individuell, aber komplett aufgeben würde eher nicht funktionieren.
Irgendwie muss man Herz und Seele nähren. Religion allein reicht dafür nicht, aber sie ist ein Teil dessen, was die Seele füttert, damit es auf/in der Seele hübsche bunte Blümchen gibt und nicht nur öde Finsternis.
Wenn Du das recherchieren möchtest, versuchs doch vielleicht mal in Richtung ehemalige DDR. Da war Religion nicht so erwünscht, soweit ich mich erinnern kann. Auch der Kommunismus im Allgemeinen ist nicht so besonders religionsbezogen, Stichwort "Religion als Opium fürs Volk". Es ist lange her, dass ich mich mit derartigen Themen beschäftigt habe, daher kann ich das nicht mehr so ganz umreißen, aber eben, Google oder Deine örtliche Bibliothek haben da bestimmt etwas dazu.
Meiner Beobachtung nach, und das ist jetzt wirklich nur meine persönliche Beobachtung / Meinung, auch wenn ich natürlich weiß, dass der ganze Beitrag hier nur eine Meinungsäußerung ist, sind Menschen, die ihr spirituelles Leben (wie auch immer man das definiert) komplett brachliegen lassen, nicht zu beneiden. Da fehlt einfach etwas. Irgendwie muss man die Fragen nach dem Sinn des Lebens / wo gehe ich hin, wenn ich sterbe / wieso bin ich hier / was mache ich mit diesem Leben etc.pp beantworten, Religion ist da ggf. eine Möglichkeit dafür, wenn auch nicht die einzige. Religion ist für mich auch so eine Art Verbindung zu etwas, das größer ist als ich, das länger andauert und das immer noch sein wird, wenn ich schon lange tot bin oder wiedergeboren etc. Die Vorstellung, dass nach dem Tod einfach gar nichts mehr ist, wäre schwierig für mich.
Mit der Religion wird viel Schindluder getrieben und Menschen mit extremen Einstellungen gibts in jeder Religion, aber komplett ohne wäre auch nicht gut. Menschen suchen in der Religion jeweils nach bestimmten Dingen, wenn sie das, wie von Dir beschrieben, woanders finden müssen, könnte das eventuell zu einer Phase der Orientierungslosigkeit führen und dann würde es ggf. in anderen Bereichen des Lebens unschöne Auswüchse geben. Stelle ich mir zumindest so vor.

