Wer jetzt nach 2000 Jahren eine Untersuchung der Urheberschaft des Lukasevangeliums auf kriminalistischem Niveau verlangt, so daß die Urheberschaft in einem Gerichtsverfahren bewiesen werden müßte, verlangt etwas Unmögliches
Ein Urheberrechts-Prozess nach 2000 Jahren??
Das ist doch schon lächerlich, jetzt nach zwei Jahrtausenden daherzukommen und von den Christen zu fordern, daß sie jetzt derartiges tun sollten.
Lukas schrieb sein Evangelium, wurde alt und starb. Einige Generationen später begannen die Christenverfolgungen
In diesen Wirren wurden bekennende Christen verhaftet und umgebracht - heimliche Christen vernichteten sicher alle Schriften im Haushalt um Spuren zu vernichten damit im Falle einer Hausdurchsuchung nichts belastendes gefunden wird
Außerhalb des Römischen Reiches - wo Christen vor Verfolgung sicher waren - überstand wohl so manches Exemplar diese Zeit
Wahrscheinlich in Mesopotamien (dorthin gelangten römische Legionen nie, und es gab dort nie eine Römerherrschaft), wahrscheinlich auch in den bewaldeten Tälern des Atlasgebirges, in Südägypten bzw. Äthiopien, in indischen Hafenstädten, im Hochland des Iran, in den zahlreichen Karawansereien und Handelsstädten der Seidenstraße, vielleicht auch in Schottland (jenseits des Hadrianwalls)
Es waren Abschriften. Photokopie gab es bekanntlich keine
Da diese handschriftlichen Abschriften aus allen möglichen Teilen der Welt übereinstimmten, wurden sie später, als die Verfolgungen aufhörten und die Christen ihre Wunden leckten, anerkannt
Vielleicht hatte eine Christengemeinde in Mesopotamien und eine Christengemeinde in Indien eine Abschrift des Markusevangeliums, eine Christengemeinde in Nordafrika und eine Christengemeinde der Seidenstraße eine Abschrift des Lukasevangeliums, etc. und so stellte man das NT wieder her
Ein Wunder, daß es möglich war, alles zusammenzusuchen und damit das NT wiederherzustellen
Da war sicher jahrelange Mühe erforderlich !
Aber jetzt nachträglich zu verlangen, daß von den diversen Abschriften Handschriftenproben und Schriftanalysen zu erstellen wären, damit eine lückenlose Beweisführung auf gerichtlichem Niveau stattfände, halte ich für unsinnig
Da hat halt ein Flüchtling vor 2000 Jahren ein Evangelium abgeschrieben und es ins sichere Ausland gebracht - klar schrieb er nicht seinen Namen dazu damit ihn die Polizei gleich als Täter hat, falls es auf der Reise eine Polizeikontrolle gibt und er davonrennt und sein Gepäck im Stich lassen muß und klar unterschrieb er das belastende Schriftstück nicht
Und selbst wenn er Name und Adresse angegeben hätte und unterschrieben hätte, dann wären diese Angaben heute als Beweismittel wertlos. Niemand kann heute den Beweis führen, daß Herr X im Jahre 300 an der angegebenen Adresse in Rom wohnhaft war und daß seine Unterschrift echt ist
Das ist alles von vornherein aussichtslos
Die Christen bauen auf der alten Tradition auf - auf den von den Kirchenvätern anerkannten Schriften
Ein Urheberrechts-Prozess nach 2000 Jahren??
Das ist doch schon lächerlich, jetzt nach zwei Jahrtausenden daherzukommen und von den Christen zu fordern, daß sie jetzt derartiges tun sollten.
Lukas schrieb sein Evangelium, wurde alt und starb. Einige Generationen später begannen die Christenverfolgungen
In diesen Wirren wurden bekennende Christen verhaftet und umgebracht - heimliche Christen vernichteten sicher alle Schriften im Haushalt um Spuren zu vernichten damit im Falle einer Hausdurchsuchung nichts belastendes gefunden wird
Außerhalb des Römischen Reiches - wo Christen vor Verfolgung sicher waren - überstand wohl so manches Exemplar diese Zeit
Wahrscheinlich in Mesopotamien (dorthin gelangten römische Legionen nie, und es gab dort nie eine Römerherrschaft), wahrscheinlich auch in den bewaldeten Tälern des Atlasgebirges, in Südägypten bzw. Äthiopien, in indischen Hafenstädten, im Hochland des Iran, in den zahlreichen Karawansereien und Handelsstädten der Seidenstraße, vielleicht auch in Schottland (jenseits des Hadrianwalls)
Es waren Abschriften. Photokopie gab es bekanntlich keine
Da diese handschriftlichen Abschriften aus allen möglichen Teilen der Welt übereinstimmten, wurden sie später, als die Verfolgungen aufhörten und die Christen ihre Wunden leckten, anerkannt
Vielleicht hatte eine Christengemeinde in Mesopotamien und eine Christengemeinde in Indien eine Abschrift des Markusevangeliums, eine Christengemeinde in Nordafrika und eine Christengemeinde der Seidenstraße eine Abschrift des Lukasevangeliums, etc. und so stellte man das NT wieder her
Ein Wunder, daß es möglich war, alles zusammenzusuchen und damit das NT wiederherzustellen
Da war sicher jahrelange Mühe erforderlich !
Aber jetzt nachträglich zu verlangen, daß von den diversen Abschriften Handschriftenproben und Schriftanalysen zu erstellen wären, damit eine lückenlose Beweisführung auf gerichtlichem Niveau stattfände, halte ich für unsinnig
Da hat halt ein Flüchtling vor 2000 Jahren ein Evangelium abgeschrieben und es ins sichere Ausland gebracht - klar schrieb er nicht seinen Namen dazu damit ihn die Polizei gleich als Täter hat, falls es auf der Reise eine Polizeikontrolle gibt und er davonrennt und sein Gepäck im Stich lassen muß und klar unterschrieb er das belastende Schriftstück nicht
Und selbst wenn er Name und Adresse angegeben hätte und unterschrieben hätte, dann wären diese Angaben heute als Beweismittel wertlos. Niemand kann heute den Beweis führen, daß Herr X im Jahre 300 an der angegebenen Adresse in Rom wohnhaft war und daß seine Unterschrift echt ist
Das ist alles von vornherein aussichtslos
Die Christen bauen auf der alten Tradition auf - auf den von den Kirchenvätern anerkannten Schriften

