08-06-2021, 18:28
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08-06-2021, 18:29 von Ekkard.
Bearbeitungsgrund: Ergänzung
)
@petronius: Gerade das 'mining' ist genau das, dessen "Sicherheitsgewinn" ich nicht verstehe. Seine Klimaschädlichkeit verstehe ich hingegen extrem gut.
Zum allgemeinen Problem: Unsere Gesellschaft krankt nicht am Geld, sondern am politisch gewollten Egoismus. Nur so, die gängige Meinung, werde Neues, Besseres (an Waren und Dienstleistungen) geschaffen, was dann wieder allen zugute kommt. Inzwischen ist längst erwiesen, dass diese Prämisse falsch ist. - Könnte "man" ändern. Nur, wer ist "man". Dieses "man" sind wir alle, die Wohlstand anstreben. Unsere Abgabenflut ist dazu ein (politisches) Gegenmittel - wohlgemerkt zu eigenen Vorteil, weil nur so erreicht wird, dass das Leben "am unteren Rand" ohne sooziale Unruhen halbwegs möglich wird.
Das "bedingungslose Grundeinkommen" versucht derzeit, dieses "Leben am unteren Rand" der Gesellschaft von seinen Makeln (v. a. zu faul, geistig zu unbeweglich) zu befreien. Doch schon daran habe ich Zweifel. Und dass alle ihre Arbeitskraft entschädigungslos der Gesellschaft zur Verfügung stellen, auf diese Idee können nur Leute kommen, die noch keinen Wohlstand erreicht haben, der ihnen nämlich gleich wieder weggenommen würde. Überspitzt: Ehe du dir dein Eigenheim, deine Eigentumswohnung oder dein Auto leisten kannst, müssen erst einmal alle anderen, die aus irgendwelchen Gründen weniger oder gar nichts haben, ihr Grundheinkommen bekommen. Da bleibt dann nichts Nennenswertes mehr.
Zum allgemeinen Problem: Unsere Gesellschaft krankt nicht am Geld, sondern am politisch gewollten Egoismus. Nur so, die gängige Meinung, werde Neues, Besseres (an Waren und Dienstleistungen) geschaffen, was dann wieder allen zugute kommt. Inzwischen ist längst erwiesen, dass diese Prämisse falsch ist. - Könnte "man" ändern. Nur, wer ist "man". Dieses "man" sind wir alle, die Wohlstand anstreben. Unsere Abgabenflut ist dazu ein (politisches) Gegenmittel - wohlgemerkt zu eigenen Vorteil, weil nur so erreicht wird, dass das Leben "am unteren Rand" ohne sooziale Unruhen halbwegs möglich wird.
Das "bedingungslose Grundeinkommen" versucht derzeit, dieses "Leben am unteren Rand" der Gesellschaft von seinen Makeln (v. a. zu faul, geistig zu unbeweglich) zu befreien. Doch schon daran habe ich Zweifel. Und dass alle ihre Arbeitskraft entschädigungslos der Gesellschaft zur Verfügung stellen, auf diese Idee können nur Leute kommen, die noch keinen Wohlstand erreicht haben, der ihnen nämlich gleich wieder weggenommen würde. Überspitzt: Ehe du dir dein Eigenheim, deine Eigentumswohnung oder dein Auto leisten kannst, müssen erst einmal alle anderen, die aus irgendwelchen Gründen weniger oder gar nichts haben, ihr Grundheinkommen bekommen. Da bleibt dann nichts Nennenswertes mehr.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Ekkard

