25-11-2022, 19:17
Ich teile die Definition von "wahr" meines Vorredners in vollem Umfang. Als Physiker der Moderne habe ich die Prüfbarkeit von Behauptungen in Relation zu den "Randbedingungen" verinnerlicht. Natürlich frage ich mich auch, ob das "alles" ist.
Ein abstraktes Beispiel könnte eine Relation sein:
Wenn A zutrifft, dann ist "nicht-A" falsch. Solch ein Konstrukt ist immer wahr.
Im Beitrag 'petronius': Wenn die Sonne scheint, ist es nicht Nacht.
Im Grunde stecken hinter Relationen dieser Art nur gegensätzliche Definitionen - in diesem Fall, von dem, was Tag und Nacht bedeuten.
Dies lässt sich auch auf transzendente Objekte ausdehen, die sich der Sachebene entziehen.
Wenn in der Hölle Seelen bestraft werden, dann erhalten sie den Lohn für ihre Sünden.
Auch das ist immer korrekt, obwohl die Aussage allein an den Definitionen für "Höllenstrafe" und "Sündenlohn" hängt - und an sonst gar nichts.
Deswegen erhebt sich die Frage, welchen Wert solche wahren Relationen haben. Kann man irgendwie über solche Relationen hinaus aristotelische Wahrheiten finden? Ich wüsste leider keine.
Ein abstraktes Beispiel könnte eine Relation sein:
Wenn A zutrifft, dann ist "nicht-A" falsch. Solch ein Konstrukt ist immer wahr.
Im Beitrag 'petronius': Wenn die Sonne scheint, ist es nicht Nacht.
Im Grunde stecken hinter Relationen dieser Art nur gegensätzliche Definitionen - in diesem Fall, von dem, was Tag und Nacht bedeuten.
Dies lässt sich auch auf transzendente Objekte ausdehen, die sich der Sachebene entziehen.
Wenn in der Hölle Seelen bestraft werden, dann erhalten sie den Lohn für ihre Sünden.
Auch das ist immer korrekt, obwohl die Aussage allein an den Definitionen für "Höllenstrafe" und "Sündenlohn" hängt - und an sonst gar nichts.
Deswegen erhebt sich die Frage, welchen Wert solche wahren Relationen haben. Kann man irgendwie über solche Relationen hinaus aristotelische Wahrheiten finden? Ich wüsste leider keine.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Ekkard

