05-01-2023, 14:33
(04-01-2023, 15:43)Ulan schrieb: @Reklov: Was soll das? Genau das sagst Du uns in so gut wie jedem Beitrag, immer wieder, als ob irgendjemand hier das nicht schon wusste, bevor Du uns das das erste Mal von den jetzt wohl schon tausend Malen (ich wuenschte, das waere eine Uebertreibung), die Du uns das "offenbarst", gesagt hast. Wie gesagt, alleine dieses exakte Suedhof-Zitat bringst Du nun schon zum vierten Mal, wieder mal zu einem Thema, mit dem es rein gar nichts zu tun hat, und dann tust Du auch noch so, als haetten wir das nicht schon gelesen, die Quelle ueberprueft, um zu sehen, was er wirklich gesagt hat, und auch Deine damit verbundene Aussage entsprechend kommentiert. Selbst Ekkard hat Dir schon so etwas aehnliches wie seine jetzige Antwort bei einem der letzten Male, wo Du das Zitat unsinnigerweise rausgekramt hast, geantwortet.
Ich habe Dir auch schon oft genug geantwortet, dass genau das der Grund ist, warum jemand Wissenschaftler wird. weil wir nicht Deinen - auch fuer Dich unerfuellbaren - Absolutansprunch haben, sondern auch die Schnipsel, die wir erfahren koennen, wertschaetzen. Denn eins ist klar: Dein letztlich defaetistischer Standpunkt ist ja in vielen Bereichen schon lange ausgeraeumt worden. Wir wissen, wie Evolution funktioniert, wir haben grosse Teile des Universums entdeckt, wir reden heute ueber viele Dinge, von deren Existenz Leute vor hundert Jahren nicht mal Ahnung hatten, dass sie existieren koennten (der Beweis, dass andere Galaxien als die Milchstrasse existieren, ist gerade mal exakt hundert Jahre her). Wir werden nie alles wissen, aber wir koennen das Fenster in das grosse Unbekannte immer ein wenig weiter oeffnen. Und das ist fuer mich und die meisten Leute interessant genug.
Sich in einem Bewusstsein zu suhlen, man koenne eh nichts wissen, ist doch vollkommen absurd. Aber in dem Punkt bist Du dann ja selbst nicht konsequent. Du gibst ja schliesslich vor, eine ganze Menge Dinge zu wissen, die man angeblich nicht wissen kann. Und in dem Punkt bist Du halt in Dir selbst letztlich widerspruechlich, was wahrscheinlich auch mit ein Grund ist, warum niemand Deine Aussagen irgendwie ernst nehmen kann..
Hallo Ulan,
Merke: Wiederholungen sind ja nicht nur für DICH gedacht, sondern für ALLE user des Forums, auch für die neu Hinzugekommenen!
Übertreiben tust allerdings DU, denn den Wiederholungswert von 1000 habe ich noch lange nicht erreicht!
Ich stimme Dir allerdings zu, dass Wissenschaftler nur "Schnipsel" erfahren konnten - und noch u.U. erfahren werden. Deswegen nützt es auch nicht allzuviel, dass die Abläufe innerhalb unserer EVOLUTION "gewusst" werden, denn sie stellen lediglich einen Vorgang auf unserer kleinen Erde dar, welche am Rande der "Milchstraße" ihre Runden um ihre Sonne dreht - dies aber auch nur solange deren (nicht unbegrenzter!) Brennstoffvorrat ausreicht!
Und wenn Du gar meinst, wir hätten große Teile des Universums entdeckt, so mache Dir dazu auch bewusst, ob es sich dabei nicht nur um allerkleinste Teile handeln könnte, bedenkt man die unendlichen, uns unbekannten Entfernungen/Räume, welche hier als Maß gedacht werden dürfen!
Meine Beiträge richten sich nicht auf das aus, was jeder überall nachlesen kann, sondern beleuchten mehr die philosphische und theosophische Ecke des menschlichen Denkens. Das bereits wissenschaftlich Gewusste muss ja hier nicht "wiederholt" werden.
Man "suhlt" sich auch nicht in dem Bewusstsein "nichts zu wissen", sondern anerkennt lediglich, was schon Sokrates vermerkte:
„Ich weiß, dass ich nichts weiß“ ist ein geflügeltes Wort antiken Ursprungs: „Denn von mir selbst wusste ich, dass ich gar nichts weiß ...“. (Es ist in der Fassung „ipse se nihil scire id unum sciat“ auch bei Cicero bezeugt.)
Mit der Aussage "Ich weiß, dass ich nichts weiß" öffnet sich der Weg, die Wahrheit zu erkennen - das oberste Ziel der Philosophen - natürlich auch von Sokrates.
"Absurd" ist also lediglich Dein Kommentar dazu!
Gruß von Reklov

