13-01-2023, 14:48
(10-01-2023, 18:44)Reklov schrieb: schrieb: bereits ein Mensch macht sich, wenn er etwas "erschafft"
petronius schrieb:
was macht er sich denn?
unbeliebt, in die hose, zum narren...?
... das hängt allein vom entsprechenden Bewusstsein ab! ( Nur der Verzagte macht sich in die Hose...
Zitat:Reklov schrieb:
Wie dies bei einem so gedachten "Gott" vor sich gehen könnte, ist uns völlig unbekannt und Deine berechtigte Frage: "Wieso soll ein Gott..." würde auch gleich eine nicht weniger interessante Frage nach sich ziehen: "Warum sollte ein "Gott überhaupt etwas erschaffen wollen?
petronius schrieb:
ganz recht. fantasien von einem "gott" sind auf nichts wirklich die antwort, sondern werfen nur fragen über fragen auf
... wenn einer die Unterscheidung der Grundwirklichkeit als Chiffer (wie sie z.B. mit dem Wort "Gott" verknüpft ist) vom transzendentierenden Denken der Grundbezüge hinbekommt, so weiß er auch seine Fantasie von der Logik führen zu lassen.
Ich weise aber in dem Zusammenhang nochmal auf die versch., bereits genannten >Formen der Logik< hin!
Dein Hinweis auf die sich stets neu ergebenden Fragen führte ja u.a. zur Theosophie, nach der eine höhere Einsicht in den Sinn aller Dinge nur in der mystischen Schau Gottes gewonnen werden kann ... und nicht über den Blick in ein Mikroskop.
Zitat:Reklov schrieb:
allerding kann und darf jeder dennoch immer wieder darüber staunen, wie alles ineinander greift und äußerst zuverlässig funktioniert
petronius schrieb:
ja, wenn er besonders unbedarft ist
jedem, der nur ein bißchen logisch nachzudenken versteht, ist völlig klar, daß es gar nicht anders sein kann - weil er sonst gar nicht existierte, um über all das nachdenken zu können
... die "funktionierenden" Bedingungen, unter denen wir winzige Erdenmenschen auf unsere sehr beschränkte, naturgebundene Weise "nachdenken", - können und müssen noch lange nicht den Maßstab für andere, uns unbekannte kosmische Realitäten bilden! -
(Auch logisch!)
Gruß von Reklov

