(08-07-2023, 21:28)petronius schrieb:(08-07-2023, 14:11)konform schrieb: Bibelkennern zufolge bestehen die Schriften des Alten und Neuen Bundes zu einem Viertel aus Vorhersagen
aber wo. das ist der ganz spezielle spleen von leuten deines schlags
Wie ich schon in Beitrag #164 schrieb: Ich mag da keine Prozentangaben angeben, aber dass ein Teil des AT und NT Vorhersagen enthält (manche offen, manche verdeckt) ist wohl zutreffend
Als reines Geschichtsbuch hätte die Bibel (AT und NT) nicht so weite Verbreitung gefunden.
Immerhin: "Die christliche Bibel ist das am häufigsten gedruckte und publizierte und in die meisten Sprachen übersetzte schriftliche Werk der Welt." Bibel - Wikipedia
Wenn es nur um die Geschichte von einem Nomadenstamm im Umland von Haran gegangen wäre und um irgendwelche ominöse Plagen im Niltal in grauer Vorzeit und um irgendwelche dynastische Animositäten eines machtlosen Klientelkönigs Herodes, dann wäre aus der Bibel nicht das am häufigsten gedruckte Werk der Welt geworden!
Klar hat Konform einen Spleen - da gebe ich dir recht - weil er das heutige Frankreich, das heutige Ostasien in die biblischen Prophezeiungen unbedingt reinstopfen will, aber dass ein Teil des AT und NT Vorhersagen enthält (manche offen, manche verdeckt) ist wohl zutreffend
Die offenen Vorhersagen sind leicht erkennbar, aber es gibt auch verdeckte Vorhersagen im AT und NT
Man muss beachten, dass es zu allen Zeiten (zur Zeit Mose und zur Zeit Jesu) gefährlich war, Vorhersagen zu machen. So was konnte als Verschwörung gegen die Herrscher gewertet werden
Schau in die Zürcher Bibel:
"Jede von Gott eingegebene Schrift ist auch nützlich zur Belehrung, zur Zurechtweisung, zur Besserung und zur Erziehung in der Gerechtigkeit."
(2. Brief an Timotheus 3,16)
Allerdings entspricht dies nicht dem Popper-Kriterium, da es sich um eine nicht widerlegbare Aussage handelt. Eine Selbstverständlichkeit. Eine Plattitüde. Aber wie erkennt man unter den vielen Schriften eine von Gott eingegebene Schrift ?

