Ich denke eher, dass die alten Patriarchen Israels und später die ebenfalls patriarchisch organisierten Germanen Vorbilder des christlichen Familienbildes wurden
Die Römer waren zwar auch patriarchisch ausgerichtet, zumindest die latinische Komponente (Johann Jakob Bachofen hatte ja noch das Glück, vor dem 1866 in Rom einsetzenden Bauboom die damals noch bestehenden uralten römischen Friedhöfe besichtigen zu können und er fand anhand der antiken Inschriften auf den graniternen Grabsteinen um 700 bis 510 vor Christus Spuren von etruskischem Mutterrecht) - aber die Römer waren den Urchristen immer suspekt. Vorbilder waren sie nie!
Da gefielen die Germanen den in Rom immer schon als kultische Fremdkörper lebenden Christen schon besser (Goten).
Im Sommer 410 eroberten (besetzten? befreiten?) ja die Goten unter ihrem König Alarich die Stadt Rom
Bereits um die Mitte des 4. Jahrhunderts siedelten Goten an den Nordgrenzen des Römischen Reiches (siehe den Goten Dietrich von Bern und sein Kampf mit dem Zwergenkönig Laurin im Rosengarten im späteren Südtirol), wurden während der Vorherrschaft des Arianismus christianisiert, in einer Zeit als viele germanische Krieger als Söldner (Soldaten) in den Dienst Roms traten. Der gotische Bischof Wulfila, ein Trinitarier, verfasste eine Bibel in gotischer Sprache, die berühmte Wulfilabibel
Hier wurde eine Kontinuität von den Patriarchen des alten Israel zu den Goten angedeutet
Das etruskisch - latinische Mischvolk der Römer stand wohl wegen seiner Dekadenz nicht hoch im Kurs
Es erschien wohl als Symbol von Sodom und Gomorrah. Wulfia hatte wohl sicher die römische Geschichte des Bacchanalienskandals gelesen
Auch heute noch nachzulesen in: Bacchanalienskandal - Wikipedia
Zum Arianischen Christentum der Goten:
"Der Arianismus war eine theologische Position innerhalb des Frühchristentums, die unmittelbar von ihrem namensgebenden Theologen Arius (circa 260–327 n. Chr.) und dessen Anhängern vertreten wurde." Arianismus - Wikipedia
Die Goten hatten sich auf den Arianismus eingelassen und kamen zwischen die tückischen Mahlsteine der Theologie und der Haarspalterei. Dem waren sie nicht gewachsen und das war ihr Ende
--
Wie dem auch sei. Die Patriarchen des alten Israel entsprachen sehr dem Geschmack der Germanen !
Lediglich die Bereitschaft des Abraham, seinen Sohn Isaak zu opfern, gefiel ihnen nicht.
Anmerkung: ist hier zwar OT, aber der feige Petrus, der seinen Herrn dreimal verriet, galt den germanischen Recken immer als ehrlos und behinderte die Mission, auch noch Jahrhunderte später unter Karl dem Großen
Der "Stuhl Petri" war im Frühmittelalter gar kein so großes Plus, weil Petrus als feiger Verräter galt, der den Idealen des Rittertums widersprach
Die Römer waren zwar auch patriarchisch ausgerichtet, zumindest die latinische Komponente (Johann Jakob Bachofen hatte ja noch das Glück, vor dem 1866 in Rom einsetzenden Bauboom die damals noch bestehenden uralten römischen Friedhöfe besichtigen zu können und er fand anhand der antiken Inschriften auf den graniternen Grabsteinen um 700 bis 510 vor Christus Spuren von etruskischem Mutterrecht) - aber die Römer waren den Urchristen immer suspekt. Vorbilder waren sie nie!
Da gefielen die Germanen den in Rom immer schon als kultische Fremdkörper lebenden Christen schon besser (Goten).
Im Sommer 410 eroberten (besetzten? befreiten?) ja die Goten unter ihrem König Alarich die Stadt Rom
Bereits um die Mitte des 4. Jahrhunderts siedelten Goten an den Nordgrenzen des Römischen Reiches (siehe den Goten Dietrich von Bern und sein Kampf mit dem Zwergenkönig Laurin im Rosengarten im späteren Südtirol), wurden während der Vorherrschaft des Arianismus christianisiert, in einer Zeit als viele germanische Krieger als Söldner (Soldaten) in den Dienst Roms traten. Der gotische Bischof Wulfila, ein Trinitarier, verfasste eine Bibel in gotischer Sprache, die berühmte Wulfilabibel
Hier wurde eine Kontinuität von den Patriarchen des alten Israel zu den Goten angedeutet
Das etruskisch - latinische Mischvolk der Römer stand wohl wegen seiner Dekadenz nicht hoch im Kurs
Es erschien wohl als Symbol von Sodom und Gomorrah. Wulfia hatte wohl sicher die römische Geschichte des Bacchanalienskandals gelesen
Auch heute noch nachzulesen in: Bacchanalienskandal - Wikipedia
Zum Arianischen Christentum der Goten:
"Der Arianismus war eine theologische Position innerhalb des Frühchristentums, die unmittelbar von ihrem namensgebenden Theologen Arius (circa 260–327 n. Chr.) und dessen Anhängern vertreten wurde." Arianismus - Wikipedia
Die Goten hatten sich auf den Arianismus eingelassen und kamen zwischen die tückischen Mahlsteine der Theologie und der Haarspalterei. Dem waren sie nicht gewachsen und das war ihr Ende
--
Wie dem auch sei. Die Patriarchen des alten Israel entsprachen sehr dem Geschmack der Germanen !
Lediglich die Bereitschaft des Abraham, seinen Sohn Isaak zu opfern, gefiel ihnen nicht.
Anmerkung: ist hier zwar OT, aber der feige Petrus, der seinen Herrn dreimal verriet, galt den germanischen Recken immer als ehrlos und behinderte die Mission, auch noch Jahrhunderte später unter Karl dem Großen
Der "Stuhl Petri" war im Frühmittelalter gar kein so großes Plus, weil Petrus als feiger Verräter galt, der den Idealen des Rittertums widersprach

