*blub* schrieb:...Von euch habe ich so den Eindruck das es euch gar nicht interessiert warum die Sachen so sind wie sie sind.Euch reicht es das alles so ist wie es ist und das auch nicht in Frage gestellt wird.Im Gegenteil, Blub,
ich brauche mein Christentum und die Botschaft von Jesus,
weil ich möchte, dass die Dinge anders werden, als sie sind.
Ich bin mit dieser Welt und dieser Gesellschaft, in der jeder nur an sich denkt oder die Mächtigen für Öl und ihr schönes Leben andere platt machen, unzufrieden.
Ich will verändern und eine Welt, in der es gerecht zugeht und die Benachteiligten auf dieser Erde endlich zu ihrem Recht kommen.
Deshalb überzeugt mich die Botschaft Jesu von der Nächstenliebe und Gerechtigkeit für alle Menschen und diese Erde.
Deine Kritik an Religionen und "Gott"
ist deshalb in meiner Sicht Kritik an bestimmten Gottesbildern und übernatürlichen Vorstellungen, die du aus deiner bisherigen Begegnung mit Religiösem mitgebracht hast. Da kannst du dich meinetwegen austoben, das interessiert mich nur am Rande.
Alle unsere Gottesvorstellungen sind menschliche Modelle und Bilder. Gott selbst erfasst niemand vollkommen, auch keine Bibel und kein Koran.
Deshalb begnüge ich mich damit, die lebensschaffende und lebenserhaltende Kraft Gottes in Nächstenliebe und Gerechtigkeit zu spüren. Damit habe ich schon genug zu tun. Wenn wir diese Kräfte praktizieren würden, sähe unsere Welt anders aus!
"Tradition ist die Weitergabe des Feuers, nicht die Anbetung der Asche!" (Gustav Mahler nach Thomas Morus)


