21-04-2007, 16:04
Ekkard schrieb:Fangen wir beim "ewigen Leben" an. Im Gegensatz zum vergänglichen Leben prägt sich das "ewige Leben" ein in das ganze Leben, wie es von Gott her gedacht werden kann. "Ewig" sollte nicht als zeitlich "ohne Ende" gedacht werden, sondern als "vollständig" oder "vollendet".Schön, auch als Abkehr vom linearen Zeitverständnis ...
"Auferstehung" bedeutet in diesem Sinne das Eintreten in vollendetes Leben im Hinblick auf die Bestimmung durch Gott. Das Paradies erleben wir hier, wenn wir mit und füreinander leben bzw. am Ende denken können: Es war gut, gelebt zu haben. So gedeutet, ist die Auferstehung eine durchaus leibliche (im Hier und Jetzt).
Reibt sich aber doch deutlich mit dem credo/ Apostolicum:
"Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen." In DER Reihenfolge ...

Fritz
Liebet eure Feinde, vielleicht schadet das ihrem Ruf! (Jerci Stanislaw Lec)
Wer will, dass Kirche SO bleibt - will nicht, dass sie bleibt!
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