26-09-2024, 18:36
(26-09-2024, 07:13)Geobacter schrieb: Solange wir nicht wissen können wir nur glauben.Richtig, aber das betrifft auch die gesellschaftlichen Gepflogenheiten, die man ja nicht wissen würde, wenn man sie nicht im Umfeld mitbekommen hätte.
Bei der Analyse des Selbstwertgefühls hast du Recht. Aber du steckst eben im gesellschaftlichen Umfeld, und es bedarf einer bewussten Selbstkonditionierung, dem zu entkommen.
(26-09-2024, 07:13)Geobacter schrieb: Je größer die Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit, um so spiritueller die ausgleichenden Strategien bezüglich dem Selbstwertgefühl.Na ja - oder man entwickelt eine gewisse Feindschaft gegenüber manipulativer Einflüsse, die vor allem durch die Gefühlsebene vermittelt werden. (Und das wurde mir an anderer Stelle bereits als "unchristlich" vorgeworfen.)
(26-09-2024, 07:13)Geobacter schrieb: Christus ist zu Vergebung unserer Sünden gestorben, und nicht zur Vergebung der Sünden aller. Es bedarf freilich viel Mühe, wie auch viel Freiheit im Wollen, sich von dieser gemeinsamen Vorstellung zu befreien.Dem Gedanken kann ich gar nichts mehr abgewinnen! Je mehr ich Zeit hatte, darüber nachzudenken, umso absurder erscheint mir die christliche Vergebungslehre. Denn der eigentliche Vorgang, muss sich zwischen Betroffenem und Opfer abspielen. (Habe ich an anderer Stelle schon mal näher erläutert).
Hier geht es um Selbstkonditionierung, um nicht Spielball von Narrativen zu werden. Damit haben wir die Chance, vernünftig zu Wollen.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Ekkard

