(24-11-2024, 19:00)Ekkard schrieb: So, wie bei Ulans Mutter war es bei meiner Großmutter, deren Energie hinter meinen schulischen Erfolgen stand. Zuletzt kannte sie niemanden mehr und hatte nur noch Angst. Deshalb sind mir Unterscheidungen aus der buddhistischen Ecke zutiefst suspekt. Sie helfen nicht und verschleiern das biologisch-medizinische Problem.
Wir haben es mit einer klaren Funktionsstörung zu tun, deren Ursache wir eines Tages beseitigen werden.
Ja, es handelt sich um eine klare Funktionsstörung
Die Durchblutung und damit Sauerstoffversorgung des Gehirns funktioniert nicht mehr so richtig.
Aber es ist reines Wunschdenken, dass "deren Ursache wir eines Tages beseitigen werden"
Der menschliche Organismus, wozu natürlich auch das Gehirn zählt, altert und stirbt ab. Man wird wohl bessere Blutverdünnungsmittel entwickeln um den Vorgang ein paar Jahre hinauszuschieben, der Mensch wird älter, und dann kann das Herz nicht mehr ausreichend pumpen (Herzinsuffizienz) und die Adern werden brüchig oder verstopft, irgendwann geht es zu Ende.
Früher starb der Mensch deutlich früher - die moderne Medizin hängte den Menschen zehn oder zwanzig Jahre an, schreckliche Jahre des Leides und des Siechtums
Ein alter Mann sagte einmal: "Wenn es zu Ende geht, dann soll es schnell gehen"
Was meinst Du mit dem Wort "Unterscheidungen" ?
Wolltest Du "Erklärungen aus der buddhistischen Ecke" sagen?
Die Generation der heutigen Alten hat es ja noch gut, da sie Kinder hat. Aber die Millionen kinderlosen Menschen heute in Westeuropa gehen einem schrecklichen Alter entgegen.

