21-09-2025, 20:42
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21-09-2025, 21:34 von Ekkard.
Bearbeitungsgrund: Wortreihenfolge korrigiert
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(21-09-2025, 10:18)Geobacter schrieb: (...) die besonders "Frommgläubigen" unter unseren Mitmenschen meinen halt in in ihrem magischen Denken und der daraus resultierenden Überzeugung, dass das Leben sogenannter "Ungläubiger" keinen Sinn haben kann, auch keinen Sinn haben SOLLE und noch mehr, gar keinen Sinn machen dürfe. Welch unverschämte Frechheit, wenn die Ungläubigen trotzdem anderer Meinung sind.Korrekt! Ich sehe darin auch einen eklatanten Mangel an Phantasie, den ich im übrigen auch bei der Diskussion um das, was Materie kann, und bei dem was der überlieferte Gott alles sein soll, kritisiert habe.
In all diesen Fällen siegt ein Mittelerde-Narrativ über die realen Möglichkeiten und Gegebenheiten.
(21-09-2025, 10:18)Geobacter schrieb: Aber... Es geht in solchen Vergleichen halt vor allem um die Erhöhung des eigenen Selbstverständnis(es) und der Bedeutung dessen gottgewollter Wicht-igkeit.Ja, das kann man tatsächlich so feststellen. Offenbar ist der eigene Glaube an eine höhere Macht (du sollst deinen Gott lieben!) eine beliebtes Mittel der Selbstüberhöhung, Motto: Was bin ich doch für ein trefflicher Mensch (du: "Wicht"), dass mich diese überwältigende Macht kennt, respektiert und fördert.
Der abwertend gemeinte Begriff des "Ungläubigen" spricht Bände, als sei der Glaube irgendwie höherwertig. Nein, dies ist eine Art des Denkens, die durch nichts gerechtfertigt ist.
Die vielfach beschworene Sinnstiftung durch den religiösen Glauben, ist ein frommer Selbstbetrug, eine Illusion ohne jeden objektiven Wert.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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