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Wissenschaftliche oder gar historische Beweisführung
(05-11-2025, 09:25)Geobacter schrieb: Gott ist Glaube. Dein persönlicher Glaube/deine persönliche Meinung.
Und mehr gibt es da nicht.

Du unterschlägst die Tatsache, dass alle diese Deutungen sich allein nur auf deinen Glauben, bzw. deine Meinung und deine nicht belegbaren Behauptungen beziehen. Darüber hinaus gibt es keinen ersichtlichen Gott. Aber genau das ist der Grund, warum es auch noch viele andere Foren wie dieses gibt. Es ist nämlich auch deine Überzeugung, dass Atheisten die Existenz von etwas leugnen, was über deinen Glauben hinaus gehe. Auch das wiederum, ist lediglich dein Glaube, bzw. deine Meinung. Denk mal nach, wie viele Menschen sind im Geiste solch einer Meinung und solch eines Glaubens schon verfolgt und ermordet worden!
Und...es gibt.... auch jetzt noch, im 21. Jh. einige Staaten, in denen angebliche Gottesleugner mit dem Tode bestraft werden.

Es gibt also auch noch viele anderen gute Gründe, sich deinem persönlichen Glauben und deinem Meinen konträr entgegen zu stellen....

Fazit: weder ich noch sonst jemand muss beweisen, dass deine Behauptungen, welche sich allein auf deine Glauben und dein Meinen gründen, falsch sind. Beweise, wie gefährlich diese Behauptungen trotzdem immer schon waren und auch immer noch sind, haben wir ja inzwischen mehr als genug gesammelt. Historisch wie wissenschaftlich.

... völlig richtig. was du hierzu anführst. - 

Das erste Problem ist aber bereits, dass es nun mal keinen "ersichtlichen" Gott gibt. Die wissenschaftlichen "Deutungen" über das Dasein in der Welt sind auf ihre Weise ebenfalls vom Glauben beeinflusst, denn hier glaubt man eben an die Korrektheit der Messungen und Zahlen! - Alles andere wird gleich mal gedanklich ausgeblendet. Es geht also nicht so sehr um's Leugnen, sondern mehr um das Ausschließen von durchaus vorstellbaren Möglichkeiten.
Was also ist "wahrscheinlicher"? - Ein Universum, welches sich aus dem NICHTS selber hervorbringt, sich dabei gesetzmäßige Regeln auferlegt, welche Wissenschaftler, u.a. mit Hilfe der Mathematik, "entdecken" können?

Dass z.B. die Vorstellungen der Religionen nicht ins Schwarze treffen können, ist ja nun auch nicht erst seit gestern bekannt! 

Das Problem der Beweisführung haben seit jeher aus bekannten Gründen beide Gruppen: Gläubige und Atheisten, denn Glaube ist nun mal kein Wissen und das Meinen hat ja bereits als Wort seine begrenzte Gültigkeit. Jeder Mensch vermag also immer nur anzumelden: "meine" Meinung.

Was aber nun über jede persönliche Meinung hinausgeht, das ist das eigentlich Interessante an den suchenden Denkwegen des Menschen.
Ob es da also so ist, wie du vermutest, indem du glaubend schreibst "mehr gibt es da nicht", ist somit auch nur deine "Meinung", mit der du aber keinen Anspruch auf Gültigkeit erheben kannst. Soviel zum Wort "konträr".

Die Weltgeschichte ist mir auch im Detail bestens bekannt und somit auch alle Verbrechen, die im Namen des Glaubens begangen worden waren.
Für mich ist es nur ein Beleg, dass den relig. Dogmen, weil menschengemacht,  nicht zu trauen ist und ein erzwungener Glaube sowieso keinerlei Anspruch auf irgendetwas erheben kann und darf! 

Wer den Mut hat, sich bei transzendenten Fragen seines eigenen Verstandes zu bedienen, braucht zumindest ein "seetüchtiges Boot", mit dem er sich auf das "unbekannte offene Meer" wagen kann. Allein das Wissen über materielle Dinge, deren Aufbau und Zusammenhänge sind aber als Kompass dabei auch nur begrenzt tauglich.

Gruß von Reklov
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RE: Wissenschaftliche oder gar historische Beweisführung - von Reklov - 09-11-2025, 17:43

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