28-06-2008, 23:13
Qtipie schrieb:1. Die Quantengesetze wurden von Menschen erdacht ... .Das ist nur ein Beweis dafür, wie begrenzt unsere Vorstellungen sind. Unser Gehirn ist dazu da, die für uns unmittelbar entscheidende Welt so abzubilden, dass unser Überleben so wahrscheinlich wie möglich ist. Diese Welt reicht vom Millimeter bis zu einigen Kilometern, von der Sekunde bis zu Jahren, vom Gramm zur Tonne und vom Gewicht der Fliege bis zur Queen Elizabeth. Ende der Vorstellung.
2. Die Quantengesetze entziehen sich aber unserer Vorstellungskraft.
Frage: Wie kann ein Gehirn sich etwas erdenken, das sich aber seiner eigenen Vorstellungskraft entzieht?
Ist das nicht ein Beweis für den "göttlichen Funken"?
Im Gegensatz dazu sind Konstrukte möglich, die diese Vorstellungswelt bei weitem übersteigen, wie es die wirkliche Welt auch tut: Teleskope, große Maschinen, Messinstrumente. Schritt für Schritt hat die Menschheit gelernt, die Skalen aufzubohren sowohl zu kleinen wie zu großen. Was Wunder, dass wir uns ein Pico-Meter so wenig vorstellen können, wie einige Milliarden Lichtjahre.
Aber ganz selbstverständlich kann man damit rechnen, weil der Zahlenraum definitionsgemäß unbegrenzt ist.
Es gibt sogar Zeitgenossen, die sehr gut ohne diese Dinge überleben, weil es jenseits unserer Vorstellungskraft nur wenige Dinge dieser Welt gibt, auf die wir unmittelbar Acht geben müssen.
Dass die Grenzen fließend sind, erkennt man an den Krankheiten, die durch Mikroorganismen verursacht werden. Die können wir uns zwar nicht vorstellen, dazu sind sie zu klein - aber sie töten uns, wenn wir nicht angemessen reagieren.
Was also ist an unserer Begrenzung göttlich?
"Göttlich" ist für mich viel eher die Frage, wie Menschen miteinander oder mit ihrer Umwelt umgehen.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Ekkard

