29-06-2008, 17:49
Wenn eine Entwicklung über viele hundert Millionen Jahre aktiv andauert und man weiß, dass für ein bestimmtes (Zwischen-)Ziel "nur" rund 100, manchmal 200, Versuche erforderlich sind, dann kann Erstaunliches dabei herauskommen.
Evolutionsbiologisch ist eine flexible Handlungsfreiheit durchaus ein herausragender Vorteil für den Träger dieser Möglichkeit. Gerade die weltumspannende menschliche Vermehrung beweist dies. Die Nachteile dieses Luxus sind uns doch auch (bereits) bewusst.
Nutzen wir also lieber diese Flexibilität anstatt sie (nur) zu bewundern!
Wir müssen nur bereit sein, zu akzeptieren (Flexibilität), dass unsere Welt aus weit mehr besteht, als uns unsere unmittelbare Vorstellung vorgaukelt (die philosophische Leistung des Hellenismus). Alles andere ist eine Frage von trickreicher (intellektueller) Abbildung aus der "wahren" Welt in unseren "mittleren Kosmos".
Evolutionsbiologisch ist eine flexible Handlungsfreiheit durchaus ein herausragender Vorteil für den Träger dieser Möglichkeit. Gerade die weltumspannende menschliche Vermehrung beweist dies. Die Nachteile dieses Luxus sind uns doch auch (bereits) bewusst.
Nutzen wir also lieber diese Flexibilität anstatt sie (nur) zu bewundern!
Qtipie schrieb:woher kommt dann die Theorie, wenn unsere Gehirne damit gar nicht umgehen können?Unsere Gehirne können damit umgehen - keine Frage. Wir können Wirkstoffe entwickeln, obwohl wir die Mikroben nicht sehen und uns auch nicht vorstellen können. Aber wir können ihre Existenz beweisen und durch Tricks in unsere Vorstellungswelt abbilden - also indirekt unserem begrenzten Kosmos einverleiben. Für die Quantenphysik oder die Allgemeine Relativitätstheorie gilt dies in gleicher Weise. Nur bei der Quantenphysik verlässt uns diese Abbildung teilweise. Warum? Das liegt daran, dass sich in diesen kleinen Dimensionen die Welt in Portionen mit einem bestimmten Informationsgehalt auflöst. Teilchen, die durch eine Lochblende oder deren zwei fliegen "sehen" ihre gesamte Umgebung als "eine Art Nebel von aufblitzenden Informationen" und entscheiden erst, wenn sie "treffen" (interagieren). Unsere Augen sind daran gewöhnt, Gegenstände zu sehen, deren Bild aus schier unzähligen solcher Entscheidungen (als Mittelwert) hervorgeht.
Wir müssen nur bereit sein, zu akzeptieren (Flexibilität), dass unsere Welt aus weit mehr besteht, als uns unsere unmittelbare Vorstellung vorgaukelt (die philosophische Leistung des Hellenismus). Alles andere ist eine Frage von trickreicher (intellektueller) Abbildung aus der "wahren" Welt in unseren "mittleren Kosmos".
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Ekkard

