07-07-2008, 17:45
Lieber Thomas,
ich habe nur das beschreiben wollen, was die so genannte Galaxienflucht und die nächtliche Dunkelheit einigermaßen plausibel beschreibt. Dass es auch noch andere Deutungsversuche gibt, bestreite ich nicht. (Beispiel: die Durchdringung von höherdimensionalen Unterräumen, so genannten Branen. Diese Durchdringung hat deshalb einen besonderen Charme, weil sie ohne mathematische Singularitäten auskommt).
Wenn es Zeitreisen gibt, dann nur für Zustände ununterscheidbarer Elementarteilchen oder -Wellen. Aber damit ist kein Informationstransport verbunden - also völlig nutzlos! Exakt dasselbe gilt für Geschwindigkeiten jenseits der Lichtgeschwindigkeit. Auch dort wird und kann keine Information übertragen werden.
ich habe nur das beschreiben wollen, was die so genannte Galaxienflucht und die nächtliche Dunkelheit einigermaßen plausibel beschreibt. Dass es auch noch andere Deutungsversuche gibt, bestreite ich nicht. (Beispiel: die Durchdringung von höherdimensionalen Unterräumen, so genannten Branen. Diese Durchdringung hat deshalb einen besonderen Charme, weil sie ohne mathematische Singularitäten auskommt).
t.logemann schrieb:- aber andererseits: Sind aus solchen Gedankengespinsten nicht auch Thesen, sogar mathematisch beweisbare Theorien entstanden?Schon, aber genau dieses "atmende Kugelmodell" leistet bei näherem Hinsehen nicht, einige astronomische Daten korrekt zu reproduzieren. Masse und "dunkle Materie" reichen danach nicht, den expansiven Einfluss der "dunklen Energie" irgendwann zu überwinden. Außerdem haben sehr empfindliche Messungen keinen Anhalt für eine Raumkrümmung zur (höherdimensionalen) Kugelgestalt ergeben, was natürlich nichts heißt. Kosmologie bleibt also spannend.
t.logemann schrieb:... und was strahlen Sonnen ab?: Licht... unter anderem....! Genesis und Physik widersprechen sich also erstmal nicht; die Sprache der Genesis ist nur halt einfacher als die Sprache der Physik ...Natürlich widerspricht sich da nichts, weil die Anfangsaussage des Johannesevangeliums und der Genesis ein Bekenntnis zur Stellung des Menschen in der Welt und den Begriff "Gott" und seine Stellung zum Menschen abgeben. Solange sich diese Bekenntnisse der Gegebenheiten des menschlichen Mesokosmos bedienen, können sie keine Fehler machen. Aber: die Abstrahlung von Licht durch die Sonnen ist eine derart banale Binsenweisheit, die über die physikalischen Zusammenhänge rein gar nichts aussagt. Es bleibt bei dem rein "metaphorischen Stellenwert", den du danach beschreibst.
t.logemann schrieb:Immerhin besteht die Möglichkeit für unsere Wissenschaftler, der Möglichkeit von Überlichtreisen im Weltall oder/und der Möglichkeit von Zeitreisen durch die Analyse und die Beobachtungen von "Zuständen" in der von uns wahrgenommenen physikalischen Welt "auf die Spur zu kommen".Nein. Eine "Zeitreise" ist zunächt ein Widerspruch in sich. Denn das würde bedeuten, der Zeitreisende verliert alle Information bis zum Zeitpunkt seiner Reise in die Vergangenheit; oder er gewinnt Information, kann aber nicht zurück. Außerdem ist die Zeitreise ein eklatanter Widerspruch zum Zweiten Hauptsatz der Wärmelehre, zu dem es noch nie in der Geschichte der Physik einen Widerspruch gegeben hat. Es gibt neben den Erhaltungssätzen keine sicherere Erkenntnis!
Wenn es Zeitreisen gibt, dann nur für Zustände ununterscheidbarer Elementarteilchen oder -Wellen. Aber damit ist kein Informationstransport verbunden - also völlig nutzlos! Exakt dasselbe gilt für Geschwindigkeiten jenseits der Lichtgeschwindigkeit. Auch dort wird und kann keine Information übertragen werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Ekkard

