07-10-2008, 22:40
(07-10-2008, 22:27)Schlag schrieb: Nur eine kleinigkeit nicht, du schreibst:
"Was will ein Atheist, der Gott leugnet, der keinen Gott braucht und will, mit der göttlichen Zusage des Heiles, der Liebe anfangen? Nichts! Sein Unglaube ist die Verweigerung dieses Angebotes. Glaube, Liebe, Heiligung, werden nach christlichen Verständnis nicht oktroyiert, nicht aufgezwungen, sondern bedürfen der freien Annahme, d.h. des Glaubens, des Vertrauens auf Gott, auf seine Zusage, seine Verheißung."
Also meinst du jetzt mit dem "Verweigerung des Angebotes", dass er das Seelenheil nich erlangen kann oder das er die Gebote quasi nicht lebt.
Vorerst schrieb Presbyter: "Der Glaube ist Voraussetzung für die Annahme diese göttlichen Geschenkes."
Ich habe das so verstanden: Wenn ein Japaner oder Inder nicht an ein Nirvana glaubt, dann wird er auch erst gar nicht versuchen zu meditieren um Erleuchtung zu erfahren. Der Glaube an das Nirvana bewegt ihn dazu, zu meditieren.
Genauso ist es mit dem Christen. Glaubt er an Gott, so versucht er sich für das Göttliche zu öffnen.
