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Gemeinschaften
#2
Ich fasse mal zusammen, was ich aus diesem Text entnehme:
  • Es gibt Notwendigkeiten, eine Solidargemeinschaft für ein bestimmtes Ziel zu gründen
  • Menschen handeln nach Gefühl
  • Die Grundtendenz des Handelns ist in Richtung freier Entfaltung
  • Diese hinterlässt im Erfolgsfalle (einem gelungenen Werk) ein Glücksgefühl
  • Deshalb (?) ist äußerer (moralischer(?)) Druck abzulehnen, besser noch abzuschaffen
  • Es wird (an-)erkannt, dass Gefühle ambivalent wirken können.
Habe ich nur das Gefühl, dass der Text am Ende seinem Anfang widerspricht, möglicherweise nichts mit seinem Anfang zu tun hat?

Der Anfang handelt von der Gemeinschaftsbildung, die meiner Kenntnis nach aus dem menschlichen Wesen als soziales Lebewesen resultiert und weniger aus der Notwendigkeit einer Solidargemeinschaft. Letzteres ist nach meiner Meinung zwar ein erwünschter politischer Effekt. Doch Menschen bilden seit jeher Gemeinschaften.

Am Ende geht es allein um das Finden des Glücks, um nicht zu schreiben Gottesnähe.

Mir ist tatsächlich nicht klar, was die Gemeinschaftsbildung mit den Erfolgsgeschichten und ihrer Tendenz zum Glücklichmachen zu tun hat. Nach meiner Lese-Erfahrung machen große, öffentlich wirksame Erfolge einsam (Beispiel: großartige Schauspieler nehmen sich das Leben – so kann Glück doch nicht aussehen!)

Weiter wende ich mich gegen die Behauptung:

(25-11-2008, 18:55)Offen schrieb: Es geht darum neue Normen und Richtwerte zu finden, die letztendlich die Effektivität auf allen Ebenen steigern, ohne unnötig streng und autoritär zu wirken.
"Effektivität" ist kein Maßstab. Und Menschen handeln nicht nach Regeln (was ja anerkannt wird, siehe o. a. Liste), sondern nur nach dem, was in die Gefühlswelt als "richtig" übernommen wurde.

Offen schrieb:Es geht um den Inhalt und nicht um die "Sache", denn die Menschen suchen nach Verwirklichung und nicht nach Versklavung.
Uups, das verstehe ich nicht. Der "Inhalt" einer Regel ist letztlich eine Handlungsanweisung, die, ausgeführt, auf Sachen oder Personen wirken. Logisch handelt es sich um eine Verkettung von (Regel-)Inhalt und durch Menschen herbei geführte Änderungen. Was also ist hier gemeint?

Soviel für heute. Vieles an deinem Text, 'Offen', bleibt mir im Moment verschlossen. Vielleicht ergeben sich ja später noch Anhaltspunkte.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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Gemeinschaften - von Offen - 25-11-2008, 18:55
RE: Gemeinschaften - von Ekkard - 25-11-2008, 22:48
RE: Gemeinschaften - von Phaeton - 26-11-2008, 17:45
RE: Gemeinschaften - von Ekkard - 26-11-2008, 19:29
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RE: Gemeinschaften - von Phaeton - 27-11-2008, 17:56
RE: Gemeinschaften - von Offen - 27-11-2008, 18:44
RE: Gemeinschaften - von Bion - 28-11-2008, 00:56

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