27-11-2008, 23:17
Man muss das Christentum (welches, mein eigenes?) nicht mögen. Die Fragestellung ist einfach nicht adäquat.
Ich kann Gott lieben, Menschen aus meiner Gemeinde, die Pfarrerin, das gemeinsame Abendessen, die kleinen und großen Feste, die Heimat. Und schon sieht man, dass man keine Religion, sondern Menschen und ihre Charaktere lieben kann. Vielleicht kann man soweit gehen, zu sagen: Ich liebe sie, weil sie christlich gesinnt sind. Sie achten mich und meine Umgebung - vielleicht ein Ausfluss der Nächstenliebe? Vielleicht ist es auch die gemeinsame Gesprächsbasis auf der Beziehungsebene?
Eine Lehre kann ich akzeptieren und kann Teile für mein persönliches Handeln und Urteilen übernehmen. Aber mag ich sie dadurch? "Mögen" ist eine Art des Urteilens. Urteile aber bedürfen einer Grundlage und die wird durch die Lehre erst gegeben. Folglich ergibt sich die Notwendigkeit der Akzeptanz. Das muss aber mit dem gefühlten "mögen" nichts zu tun haben.
Ich denke, die Bedeutung der eigenen Religion ist in allen Fällen gleich. Die in den eigenen Glauben umgesetzte Lehre vermittelt immer das Gefühl in den zugehörigen Gemeinschaften zu Hause zu sein.
(Ich habe einmal ein paar zentrale Begriffe unterstrichen, derentwegen ich Christ geblieben bin.)
Ich kann Gott lieben, Menschen aus meiner Gemeinde, die Pfarrerin, das gemeinsame Abendessen, die kleinen und großen Feste, die Heimat. Und schon sieht man, dass man keine Religion, sondern Menschen und ihre Charaktere lieben kann. Vielleicht kann man soweit gehen, zu sagen: Ich liebe sie, weil sie christlich gesinnt sind. Sie achten mich und meine Umgebung - vielleicht ein Ausfluss der Nächstenliebe? Vielleicht ist es auch die gemeinsame Gesprächsbasis auf der Beziehungsebene?
Eine Lehre kann ich akzeptieren und kann Teile für mein persönliches Handeln und Urteilen übernehmen. Aber mag ich sie dadurch? "Mögen" ist eine Art des Urteilens. Urteile aber bedürfen einer Grundlage und die wird durch die Lehre erst gegeben. Folglich ergibt sich die Notwendigkeit der Akzeptanz. Das muss aber mit dem gefühlten "mögen" nichts zu tun haben.
Ich denke, die Bedeutung der eigenen Religion ist in allen Fällen gleich. Die in den eigenen Glauben umgesetzte Lehre vermittelt immer das Gefühl in den zugehörigen Gemeinschaften zu Hause zu sein.
(Ich habe einmal ein paar zentrale Begriffe unterstrichen, derentwegen ich Christ geblieben bin.)
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Ekkard

