16-02-2009, 13:22
Lieber 'jam',
dies ist die alte Diskussion darüber, was ein 'Beweis' ist. Du gehst von einer Wirkungsgeschichte aus, deren Resultat die fortdauernde Existenz des Volkes Israel ist.
Dafür gibt es zwar die Erklärung, dass dies an einer bestimmten, religiös-geschichtlichen Tradition liegt. Aber dasselbe Argument könnte man für die gesamte Menschheit oder jede gegenwärtige Tierpopulation anwenden (siehe unten). Den Überlebenden (das überlebende Volk) als "privilegiert" zu betrachten, ist für irgendwelche 'Beweise' irrelevant.
Ich räume ein, dies gilt für den Glauben keineswegs (versteh' mich also bitte nicht falsch.) Persönliche, subjektive Überzeugungen sind jedoch kein Beweis. Ich selbst bin zutiefst überzeugt, dass Gott (und die Lehre des Jesus von Nazaret) mich durch mein Leben geleitet hat, Schlimmes an mir vorbei gegangen ist und ich ein Glück genießen kann, das andere nicht haben. Aber was beweist dies außerhalb meines Herzens?
Ein Beweis ist entweder eine unwiderlegbare, logische Kette von Argumenten von bestimmten Voraussetzungen zu einer Behauptung (wie bei mathematischen Lehrsätzen)
oder eine stets und für alle Völker (oder Populationen) wiederholbare Vorgehensweise (Experiment) mit immer dem gleichen Ergebnis.
Eine andere, vor allem einfachere, natürliche Erklärung (außer der behaupteten) darf (nach bestem Wissen) nicht möglich sein.
Insbesondere Letzteres ist nicht der Fall.
Beispiele:
Für die Bewahrung der Identität einer Population reicht es vollkommen aus, nach bestimmten Überlebensstrategien zu handeln, in einem gewissen Umfeld zu leben und schlicht Glück zu haben.
In Tierpopulationen können dies bestimmte Verhaltensweisen und die "ökologische Nische" sein, bei Menschen sind es Identifikationsmechanismen und geschichtliche Zufälligkeiten.
dies ist die alte Diskussion darüber, was ein 'Beweis' ist. Du gehst von einer Wirkungsgeschichte aus, deren Resultat die fortdauernde Existenz des Volkes Israel ist.
Dafür gibt es zwar die Erklärung, dass dies an einer bestimmten, religiös-geschichtlichen Tradition liegt. Aber dasselbe Argument könnte man für die gesamte Menschheit oder jede gegenwärtige Tierpopulation anwenden (siehe unten). Den Überlebenden (das überlebende Volk) als "privilegiert" zu betrachten, ist für irgendwelche 'Beweise' irrelevant.
Ich räume ein, dies gilt für den Glauben keineswegs (versteh' mich also bitte nicht falsch.) Persönliche, subjektive Überzeugungen sind jedoch kein Beweis. Ich selbst bin zutiefst überzeugt, dass Gott (und die Lehre des Jesus von Nazaret) mich durch mein Leben geleitet hat, Schlimmes an mir vorbei gegangen ist und ich ein Glück genießen kann, das andere nicht haben. Aber was beweist dies außerhalb meines Herzens?
Ein Beweis ist entweder eine unwiderlegbare, logische Kette von Argumenten von bestimmten Voraussetzungen zu einer Behauptung (wie bei mathematischen Lehrsätzen)
oder eine stets und für alle Völker (oder Populationen) wiederholbare Vorgehensweise (Experiment) mit immer dem gleichen Ergebnis.
Eine andere, vor allem einfachere, natürliche Erklärung (außer der behaupteten) darf (nach bestem Wissen) nicht möglich sein.
Insbesondere Letzteres ist nicht der Fall.
Beispiele:
Für die Bewahrung der Identität einer Population reicht es vollkommen aus, nach bestimmten Überlebensstrategien zu handeln, in einem gewissen Umfeld zu leben und schlicht Glück zu haben.
In Tierpopulationen können dies bestimmte Verhaltensweisen und die "ökologische Nische" sein, bei Menschen sind es Identifikationsmechanismen und geschichtliche Zufälligkeiten.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Ekkard

