19-06-2009, 14:15
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Da die Bibel Grundlage der Religion ist, die schon bemerkenswerte Parallelen zu unserem Grundgesetz ausweist, finde ich es schon wichtig (meinetwegen kann man es in den Geschichtsunterricht verfrachten), wenn diese Entwicklung dargestellt und nachvollziehbar gemacht wird.
Ich hab mich mit BGU (Biblischer Geschichtsunterricht) noch nicht weiter beschäftigt, aber die Auskopplung aus dem Religionsunterricht und das besondere Format, das beansprucht zur "moralischen Bildung" nötig zu sein, scheint mir sehr gefährlich. Man sollte genau darauf achten, ob das nicht eine (abgeschwächte) verschleierte Form des Kreationismus begünstigt.
Grüßle
Sonne
Zitat:Der Werteverlust sei mit Händen zu greifen. Wer Kindern und Jugendlichen das Wissen über die Bibel und den christlichen Glauben vorenthalte, organisiere bewusst große Bildungs- und Wissenslücken, so die Theologin und Pädagogin.Die Bibel ist nicht nur das meistgelesenste Buch, sondern auch eine unendliche Quelle für Intertextualität. Sie hat zudem die (deutsch/europäische/Welt-)Literatur extrem beeinflusst oder ist sogar direkter Gegenstand dieser. Deshalb gehe ich mit der Aussage, es würden Bildungs- und Wissenslücken erzeugt, d acore.
Da die Bibel Grundlage der Religion ist, die schon bemerkenswerte Parallelen zu unserem Grundgesetz ausweist, finde ich es schon wichtig (meinetwegen kann man es in den Geschichtsunterricht verfrachten), wenn diese Entwicklung dargestellt und nachvollziehbar gemacht wird.
Zitat:„Wie will man das Rechtssystem verstehen, wenn man die Zehn Gebote nicht kennt?“ fragte sie.Da die Bibel Grundlage der Religion ist, die schon bemerkenswerte Parallelen zu unserem Grundgesetz ausweist, finde ich es schon wichtig (meinetwegen kann man es in den Geschichtsunterricht verfrachten), wenn diese Entwicklung dargestellt und nachvollziehbar gemacht wird. Eine christliche Auffassung des GG oder sogar ein christlicher Glaube ist m. E. nicht nötig um das Rechtssystem zu verstehen.
Zitat: Angesichts der zunehmenden Bedeutung anderer Religionen, insbesondere des Islam, sei es zudem unerlässlich, den eigenen Glauben zu kennen.Bisherige Statements waren aus meiner Perspektive rein pädagogische. Diese hier ist jetzt ein rein theologisches. Denominationalismus (Herausarbeiten und STärken eigener Glaubenspositionen) ist in einer religionspluralistischen Umgebung nötig. Das ist einfach nur ein "Selbsterhaltungsstatement" :icon_cheesygrin:
Zitat:Bereits im Jahr 1996 habe die muslimische Jugend angekündigt, Deutschland im Sinne des Islam zu verändern. Das würde, so Motschmann, bedeuten, dass mühsam erkämpfte Frauenrechte wieder in Frage gestellt würden.Da stimme ich signs voll und ganz zu: Das ist einfach nur Quatsch.
Ich hab mich mit BGU (Biblischer Geschichtsunterricht) noch nicht weiter beschäftigt, aber die Auskopplung aus dem Religionsunterricht und das besondere Format, das beansprucht zur "moralischen Bildung" nötig zu sein, scheint mir sehr gefährlich. Man sollte genau darauf achten, ob das nicht eine (abgeschwächte) verschleierte Form des Kreationismus begünstigt.
Grüßle
Sonne
Das Leben ist doch wunderbar, drum nehm ich Psychopharmaka!

