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Pastore die aufgeben * zukünftig keine Rarität mehr
#1
Guten Tag,

... gelegentlich hört man, dass ein Pastor sein Amt zur Verfügung stellt, weil er nicht monogam Leben kann
bzw. möchte. Das sind Vorgänge die in der Regel außerhalb der Öffentlichkeit ablaufen.

Da solche konsequente Schritte noch relativ selten sind ist der Schwund durch Aufgabe noch kein ernsthaftes
Thema für die Bistümer.

Auf der anderen Seite ist eines klar : diese Effekte verschärfen das Problem des Priestermangels noch weiter.
Die Bistumsverwaltungen stehen hier in der Zwickmühle wenn sich das häufen sollte.

Vor diesem Hintergrund hätte ich sogar viel Verständnis dafür, wenn derartige Abschiede still und heimlich hinter
den Kulissen regelt werden, denn unangehm ist das Thema für die RKK Deutschlands ja ohnehin.

Allerdings spekulieren dann viele Katholiken ob das in der Realität doch häufiger vorkommt als gemeldet.
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#2
Ich nehme mal an, Du meintest eher das Zoelibat als das Bestreben, mit vielen Sexualpartnern zusammenzuleben. Wie auch immer, das wird wohl dadurch zum Problem, dass der Beruf an Attraktivitaet eingebuesst hat und eh Nachwuchssorgen hat, denn einen gewissen Schwund gab es eigentlich zu allen Zeiten.

Ich kann mir gut vorstellen, dass Anspruch und Wirklichkeit mittlerweile soweit auseinanderklaffen, dass die Identifikation mit dem Amt schwerfaellt. Wer 8 Gemeinden versorgen muss, ist eigentlich nirgendwo mehr richtig zu Hause und hat keine richtige Gemeindebindung mehr. Damit geht ein Kernelement des Amtes floeten.
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#3
In manchen anderen Weltgegenden gibt es keinen Priestermangel. Ulan hat zu Recht darauf hingewiesen, dass Priester in Deutschland teilweise hoffnungslos überfordert werden.
Allerdings ist auch - zumindest in Deutschland - die spirituelle Seite ganz allgemein auf das (berufliche) "Bodenpersonal" und einige wenige andere (neckisch: "heilige Wolke") beschränkt.
Alles in allem macht der Beruf des Priesters (auf der protestantischen Seite der Pastoren) keine spirituelle Freude (mehr?).
Vor die Berufswahl gestellt, würde ich mir ernsthaft die Frage stellen, ob ich wegen meiner idealistischen Glaubensvorstellungen mein Leben lang milde belächelt werden möchte (bestenfalls).
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#4
(20-09-2018, 14:49)Kreutzberg schrieb: Guten Tag,

... gelegentlich hört man, dass ein Pastor sein Amt zur Verfügung stellt, weil er nicht monogam Leben kann bzw. möchte. ( . . . )
Allerdings spekulieren dann viele Katholiken ob das in der Realität doch häufiger vorkommt als gemeldet.

(20-09-2018, 16:22)Ulan schrieb: Ich nehme mal an, Du meintest eher das Zoelibat als das Bestreben, mit vielen Sexualpartnern zusammenzuleben.

Lieber Threadstarter - ich weiß nicht, worüber Du denn überhaupt diskutieren möchtest.
Pastor - möchte nicht monogam leben - Katholiken - Zölibat
Hinweis: Katholiken kennen keinen Pastor
Könntest Du so lieb sein, und den Thread neu formulieren ??

Solltest Du meinen, daß ein christlicher Geistlicher nicht monogam leben möchte, dann würde die Reaktion wahrscheinlich sein "ist eh kein Schad um ihn"
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#5
Ich hielt die Threadfrage für durchaus klar aber schwer zu beantworten. Umfragen dazu sind mir nicht bekannt.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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