07-07-2009, 21:05
(04-07-2009, 22:10)Saldo schrieb: Antwort 1 könnte ich so auffassen, dass sich seit 1981 bezüglich Stellung zum Pazifismus nur etwas in der Form (der Kommunikation), nicht aber in der strikten Ablehnung des Pazifismus geändert habe.Das ist wohl richtig so und du befindest dich (oder wir uns) in einem historischen Prozess.
Antwort 3 könnte ich so lesen, dass sich sehr wohl etwas seit damals geändert hat, da man erkannt habe, dass es keine gerechten Kriege gibt, mit Krieg nichts zu gewinnen ist.
Da habe ich also irgendwie doch noch nicht den vollen Durchblick.
Die Antwort zu 1. bezieht sich auf die Logik des Staates. Diese verlangt eine Sicherung nach innen und außen. Bestes Beispiel ist das Verhalten von Joschka F., dem Grünen in Rot-Grün. Der Sicherung (eines ganzen Bündnisses) nach außen kann sich kein Realpolitiker entziehen.
Hingegen sprechen Teile der politischen Kaste (bis hinein in die Militärseelsorge) durchaus unwidersprochen davon, dass es keine "gerechten Kriege" geben kann.
Ich denke, dass der Widerspruch existiert und gesehen werden sollte.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Ekkard

