08-07-2009, 14:46
Ich glaube, daß ihr Nietzsche ein wenig beschönigt.
Seine Lehre war absolut radikal. Er setzte sich nichts anderes zum Ziel als die Umwertung aller Werte.
Er lehnte jegliche Moral - verstanden als Einschränkung von Trieben, also Zähmung der "Bestie" Mensch - ab.
Christliche Ethik,Mitleid, etc. bezeichnete er als lebensfeindlich.
Stattdessen befürwortete er das Leben und seine Antriebe vollkommen, egal, wie schrecklich sie aussehen mögen.
Seine Devise war völlige Freiheit . Er befürwortete auch z.B. den Trieb nach Macht und bewunderte Personen, die aus einem Machttrieb heraus den Rest der Gesellschaft bezwangen (z.B. Napoleon).
Alle Moralisten und Idealisten - angefangen von Sokrates und Platon bis eben zu christlichen Vertretern - bezeichnete er als Niedergangstypen. Schwächlinge, die dem Untergang geweiht waren, und deshalb die Propagierung von Moral nötig hatten.
Seiner Meinung nach hat aufstrebendes Leben Moral nicht nötig, und soll durch solche keineswegs gehindert werden, während niedergehendes Leben ruhig untergehen soll.
Er hielt sich also stark an Vorgaben aus der Natur und sprach viel von Instinkten.
Sein Werk "Also sprach Zarathustra" ist ja sehr poetisch gehalten, da kann man auch ruminterpretieren.
Viel klarer drückt er sich z.B. in "Götzendämmerung" aus, und da bringt er m.E. seine Philosophie ohne Umschweife auf den Punkt.
Das Werk ist sogar online zu lesen :
http://www.zeno.org/Philosophie/M/Nietzs...%A4mmerung
Passend zum Thema gerade, empfehle ich das Kapitel :
"Moral als Widernatur".
Seine Lehre war absolut radikal. Er setzte sich nichts anderes zum Ziel als die Umwertung aller Werte.
Er lehnte jegliche Moral - verstanden als Einschränkung von Trieben, also Zähmung der "Bestie" Mensch - ab.
Christliche Ethik,Mitleid, etc. bezeichnete er als lebensfeindlich.
Stattdessen befürwortete er das Leben und seine Antriebe vollkommen, egal, wie schrecklich sie aussehen mögen.
Seine Devise war völlige Freiheit . Er befürwortete auch z.B. den Trieb nach Macht und bewunderte Personen, die aus einem Machttrieb heraus den Rest der Gesellschaft bezwangen (z.B. Napoleon).
Alle Moralisten und Idealisten - angefangen von Sokrates und Platon bis eben zu christlichen Vertretern - bezeichnete er als Niedergangstypen. Schwächlinge, die dem Untergang geweiht waren, und deshalb die Propagierung von Moral nötig hatten.
Seiner Meinung nach hat aufstrebendes Leben Moral nicht nötig, und soll durch solche keineswegs gehindert werden, während niedergehendes Leben ruhig untergehen soll.
Er hielt sich also stark an Vorgaben aus der Natur und sprach viel von Instinkten.
Sein Werk "Also sprach Zarathustra" ist ja sehr poetisch gehalten, da kann man auch ruminterpretieren.
Viel klarer drückt er sich z.B. in "Götzendämmerung" aus, und da bringt er m.E. seine Philosophie ohne Umschweife auf den Punkt.
Das Werk ist sogar online zu lesen :
http://www.zeno.org/Philosophie/M/Nietzs...%A4mmerung
Passend zum Thema gerade, empfehle ich das Kapitel :
"Moral als Widernatur".

