09-07-2009, 07:51
Und nun sind wir an einem - eigentlich dem - Punkt angekommen, der in der Auseinandersetzung eine Wende initiiert und alles Vorhergedachte, auf den Kopf stellt.
In "Also sprach Zarathustra", ist immer die Rede vom neuen Menschen und Begriffe wie Macht, Grösse ect., bekommen ihren positiven Sinn, da der Mensch "gross gedacht und so gewollt ist" und nicht "klein und ohnmächtig".
Was mir seit sehr langer Zeit aufgegangen ist, wie "klein" Menschen gehalten werden können (siehe Rede/Rhethorik) und über Generationen, ja Jahrhunderte hinweg, eine angelernte Hilflosigkeit in das Bewusstsein und Verhalten der Menschen - "der kleine Mann" (welch absurde Idee) - eingezogen ist.
"Der kleine Mann, die kleine Frau" kann halt eh nichts machen".
Dieser leidige Satz, den höre und lese ich immer und immer wieder. Sogar in soziologischen Auswertungen, Kommentaren finden sich derartige Sätze. Wir sollten auf die Sprache achten, die diese Ideen weiter transportieren, bis in die heutige Zeit. Das schwächt viele Menschen und entmachtet sie, bevor überhaupt ein Bewusstsein der eigenen Macht entstehen kann. Ich kreide es den Wortführern an, wenn bewusst mit den Mitteln der Rhethorik eingeschüchtert wird.
Nietzsche fordert den Leser heraus, und das ganz und gar. Nietzsche übt eine harsche und tiefbegründete Kritik an den vorherrschenden Zuständen und System(en) von Macht, auch die der Kirche.
Und was Saldo zuletzt beschreibt, den Zusammenbruch eines Menschen, der tatsächlich ein Mitgefühl mit der Kreatur in seinem Herzen trägt, zeichnet ihn als Menschen und Glaubenden aus. Er hält die Grösse des Lebens hoch.
In "Also sprach Zarathustra", ist immer die Rede vom neuen Menschen und Begriffe wie Macht, Grösse ect., bekommen ihren positiven Sinn, da der Mensch "gross gedacht und so gewollt ist" und nicht "klein und ohnmächtig".
Was mir seit sehr langer Zeit aufgegangen ist, wie "klein" Menschen gehalten werden können (siehe Rede/Rhethorik) und über Generationen, ja Jahrhunderte hinweg, eine angelernte Hilflosigkeit in das Bewusstsein und Verhalten der Menschen - "der kleine Mann" (welch absurde Idee) - eingezogen ist.
"Der kleine Mann, die kleine Frau" kann halt eh nichts machen".
Dieser leidige Satz, den höre und lese ich immer und immer wieder. Sogar in soziologischen Auswertungen, Kommentaren finden sich derartige Sätze. Wir sollten auf die Sprache achten, die diese Ideen weiter transportieren, bis in die heutige Zeit. Das schwächt viele Menschen und entmachtet sie, bevor überhaupt ein Bewusstsein der eigenen Macht entstehen kann. Ich kreide es den Wortführern an, wenn bewusst mit den Mitteln der Rhethorik eingeschüchtert wird.
Nietzsche fordert den Leser heraus, und das ganz und gar. Nietzsche übt eine harsche und tiefbegründete Kritik an den vorherrschenden Zuständen und System(en) von Macht, auch die der Kirche.
Und was Saldo zuletzt beschreibt, den Zusammenbruch eines Menschen, der tatsächlich ein Mitgefühl mit der Kreatur in seinem Herzen trägt, zeichnet ihn als Menschen und Glaubenden aus. Er hält die Grösse des Lebens hoch.
