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Christentum und Esoterik
#2
Ich habe mich nie wirklich mit Esoterik befasst. Allerdings glaube ich, dass Esoterik im Widerspruch zur Bibel steht. Wenn ich an die Bibel glaube kann ich mich nicht gut gleichzeitig mit Esoterik befassen. Warum?

- Vielleicht ist das ein Vorurteil, aber Esoterik hat für mich einen Klang wie "schwammig, unsicher, ich weiß nichts genaues." Im Gegensatz dazu sind die Lehren der Bibel ganz klar definiert. Eindeutige Fakten werden genannt, eindeutige Richtlinien gegeben.

- Die Bibel sagt von sich selbst, das Wort Gottes zu sein. Wenn das stimmt (und ich bin davon überzeugt), dann zeigt sie uns, wie Gott sich den Menschen vorstellt, wie er sein Leben leben soll. Die Bibel ist dann unter anderen eine "Bedienungsanleitung" für das Leben. Und das Leben funktioniert besser mit Bedienungsanleitung! (Außerdem gibt sie uns Einblicke in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, die wir ohne göttliche Offenbarung nicht haben könnten). Eine Richtlinie der Bibel ist aber auch, keinen falschen Lehrern zu glauben, sondern am Wort Gottes festzuhalten.

- Meine persönliche Beziehung zu Jesus Christus und zu Gott ist viel zu wertvoll und wunderbar, als dass ich mich noch mit Esoterik beschäftigen müsste. :) (Achtung: sehr subjektives Argument; trotzdem wahr)

Zitat:Ich sehe das aus meiner Sicht heraus so, dass ein Mensch versucht, hinter das Offensichtliche ( Exoterik ) zu schauen und mehr zu verstehen, als nur mit den Augen verstanden werden kann.

Eine löbliche Absicht - aber warum mit der eigenen begrenzten Wahrnehmung Verborgenes herausfinden anstatt einfach Gott zu glauben, der uns so einiges geoffenbart hat? Er, der alles gemacht hat, hat ja schließlich auch eine Ahnung von den meisten Dingen....

Zitat:Oft habe ich den Eindruck, als ob Christen sagen würden: " Ich habe die Bibel und die Lehre meiner Kirche und das reicht mir."

Mir reicht die Bibel auch. Und zwar deshalb, weil ich sie ein Leben lang studieren kann und immer mehr darin entdecke. Gott immer besser kennenlerne. Da bleibt einfach keine Zeit mehr für Lehren, die mich am Ende nur von Gott wegbringen, und vor denen er mich sogar warnt. "Ich weiß, wem ich geglaubt habe..." (2 Tim 1,12)

Zitat:Und ich wundere mich dann ein wenig, warum man so viel von den wunderbaren Dingen Gottes gar nicht erst wissen will und Seine wunderbaren Geschenke zurückweist.

Ein hochinteressantes Thema! Wirklich!

Was sind deiner Meinung nach die wunderbaren Geschenke Gottes, die die Christen zurückweisen? Ich sage dir ein paar wunderbare Geschenke Gottes, die ich als Christ annehme:

- Die Schöpfung
- Heilsgewissheit: "Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet;" (Joh 3,18a)
- Eine Beziehung zu meinem eigenen Schöpfer und Erlöser, Jesus Christus, durch Gebet, Führung und die Bibel.
- Führung im täglichen Leben
- Sicherheit, dass mein Leben nicht verkehrt läuft: "Wir wissen aber, daß denen, die GOtt lieben, alle Dinge zum besten dienen," (Röm 8,28a)
- Aufmunterung und Hilfe, wenn ich sie brauche: "Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben." (Mt 11,28 )
- Einblicke in die Weltgeschichte bis in die Zukunft, von Genesis bis zur Offenbarung.
- Hoffnung! Hoffnung, die mir niemand nehmen kann, egal was passiert. "denn ich weiß, wem ich geglaubt habe, und bin überzeugt, daß er mächtig ist, mein anvertrautes Gut bis auf jenen Tag zu bewahren." (2 Tim 1,12b) Und worauf hoffen wir?
- "...damit ihr wißt, was die Hoffnung seiner Berufung, was der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen..." (Eph 1,18b) Wir dürfen die unglaublichste Hoffnung haben, die ich mir vorstellen kann: Wir sollen - gemeinsam mit Jesus - Gott beerben! Wir werden mit Jesus sein Friedensreich errichten, mit ihm auf dem Thron sitzen und mit ihm auf der neuen Erde wohnen! Wenn Petrus vom sterben spricht, sagt er "daß das Ablegen meines Zeltes bald geschieht...". Das ist seine Ansicht vom Sterben: Er legt sein Zelt ab, um in das Haus einzuziehen, dass Christus ihm bereitet hat! :)
- Und warum macht Gott das? Dass er irgendwelche Leute erretett und sie zu seinen Erben erhebt? Deshalb: "damit er in den kommenden Zeitaltern den überschwenglichen Reichtum seiner Gnade in Güte an uns erwiese in Christus Jesus." Einfach, damit herauskommt, wie gnädig und gut er ist! :) Und mit diesem Gott darf ich eine Beziehung haben!

Deshalb finde ich es ein wenig seltsam, wenn du den Eindruck hast, dass die Christen Gottes Geschenke nicht annehmen würden? Ich als Christ bin sogar so sehr mit Gottes Geschenken beschäftigt, dass ich gar keine Zeit mehr habe, mich mit Esoterik zu beschäftigen! :)

Wie siehst du das?

Zum Weiterdenken:

"Er kam in das Seine, und die Seinen nahmen ihn nicht an; so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben;"
(Joh 1,12)
Ist das nicht eine wunderbare Verheißung?

LG Mike
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Christentum und Esoterik - von MarieCeleste - 23-11-2003, 17:57
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