22-09-2009, 12:10
(20-09-2009, 14:12)Romero schrieb: Ein schöne Beitrag, konform. Aber mir drängt sich trotzdem die Frage auf, warum manche Gesetze/Gebote nicht gelten sollen (Opfer, gemeinsame Tötung eines Sünders), andere hingegen schon (Speisegesetze, Feiertagsgebote).
Ich bewundere Menschen, die aus ihren "Heiligen Büchern" nur das Gute rauspicken und das schlechte abseits liegen lassen. Eigentlich sollte man genau das mit allem tun. Die positiven Aspekte übernehmen, den rest weglassen. Das ist der Weg, wie man die Welt verbessert
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Berechtigte Fragen.
Einen Häretiker aus der Gemeinde zu verweisen, dazu hatte Paulus die Gemeindevorsteher ermächtigt. Aber das Recht auf strafrechtlicher Maßnahmen z.B. die Todesstrafe sahen Paulus und auch Petrus bei der Staatsmacht, “die das Schwert trägt.” Diese Rechtsauffassung ist übrigens folgerichtig, denn das neue Volk Gottes ist ein supranationales. Übrigens müsste Petrus heute den Staatsanwalt fürchten, wenn dieser Kenntnis von dem in Apg. 5,1-11 beschriebenen Ereignis bekommen würde.
Was die Opfervorschriften angeht, hat m.E. u.a. der Hebräerbrief ausreichend erklärt, warum diese nach dem vollkommenen Opfer des Messias nicht mehr verbindlich sind.
(20-09-2009, 14:12)Romero schrieb: - - -In einem völlig neuen Kosmos machen eine ganze Reihe von Bestimmungen des AT keinen Sinn. Deswegen hat das in der Bibel genannte Wort “ewig” oftmals nur relative Bedeutung, wie übrigens das Wörtchen “alle” auch.
Aber ist das der Sinn der Bibel? Damit lässt sich natürlich jegliche Kritik an der Bibel wegdiskutieren, aber waren manche Gebote wirklich für die Ewigkeit gedacht, und manche nicht? Muss man nicht vielmehr alle zusammen kritisch betrachten, wenn man über die Bibel spricht, statt nur die, die uns in unserer heutigen Gesellschaft akzeptabel erscheinen?

