30-09-2009, 13:45
(30-09-2009, 13:36)jam schrieb:Zitat:du meinst, wie verächtlich der levit von vornherein mit seinem "kebsweib" umgeht?
was ändert das?
Richter 19,Vers2
Aber seine Kebse wurde ihm abtrünnig und ging von ihm in das Haus ihres Vaters nach Bet-Lehem in Jehuda.
Also erst war sein Weib abtrünnig,der rest war die folge davon
aha. da greift sich also ein levit eine frau, verweigert ihr den stand der ersten ehefrau, und wenn sie die schnauze voll hat davon und wieder nach hause geht (oder, wie andere übersetzungen nahelegen, sich das gleiche recht wie der mann nimmt, noch was nebenher laufen zu haben), ist die natürliche folge davon, daß ihr haremsvater sie der meute zur vergewaltigung vorwirft?
toll, echt toll...
Zitat:nur was das jetzt mit Homosexualität zu tun hat weiß ich nicht
daß sie eben so locker dem mob zur vergewaltigung bis zum tode angeboten wird, um selber der (homosexuellen) vergewaltigung zu entgehen - das hat es mit homosexualität zu tun!
und die ganze geschichte hat mit ausrottung zu tun, von der du im zusammenhang mit der auf homosexualität stehenden strafe aus der thora behauptet hast, sie würde nur gottes gericht meinen
(30-09-2009, 13:36)jam schrieb: Die Antike Welt war ja grausam teilweise, so ein Mann ganz früher hatte wohl eine ganz andere Bewertung als wir heute,es gibt eben auch unerklärliches
an alttestamentarischem patriarchat, misogynie und homophobie ist überhaupt nichts unerklärliches
unerklärlich ist mir nur, wie heute noch solche (ja durchaus noch existierenden!) strukturen verklärt und verharmlost werden
