13-11-2009, 18:42
(13-11-2009, 17:40)Maik schrieb:Ich sag erst mal gar nichts über die Richtigkeit der Richtlinien, sondern nur, dass deren Legitimation nicht auf einem Verweis darauf beruhen sollten, dass Gott sie so erlassen hätte. Einzig, weil dies nicht nachweisbar ist. Schreib ich drei Regeln auf einen Zettel gelten die auch dann nicht, wenn ich behaupte sie kämen von Gott. Auch in 2000 Jahren noch nicht...(13-11-2009, 17:01)Manuel schrieb: Nur weil es alt ist, ist es nicht richtig.
Also sagst du doch das sie falsch sind.
Oder glaubst du wirklich das man diese Richtlinien nicht prüfen kann?
(13-11-2009, 17:40)Maik schrieb:Das bleibt Dir unbenommen. Ich hielte es nur falsch dies allen vorzuschreiben, nur weil es möglich ist zu warten. Oder es vor 2000 Jahren so üblich war zu warten bis die Braut 12 war und man sie endlich ehelichen durfte.Zitat:Naja Deine Haltung wird dadurch auch nicht plausibler
Meine Haltung ist folgende: Ich finde das man zbsp. bis zur Ehe mit Sex warten kann, egal ob die Mehrheit des Volkes das Gegenteil sagt.
Wieso ist das nicht nachvollziehbar? (war nur ein Beispiel)
(13-11-2009, 17:40)Maik schrieb:Auch wenn Glauben positive Auswirkungen auf den Gläubigen hat, wie z.B. das Spenden von Trost im Trauerfall oder einer Reduzierung der Angst vor dem Tod, kann man daraus nicht schließen, dass alles was mit dem eigenen Glauben zu tun hat für die Gesellschaft richtig wäre. Dein Glaube ist immer ein Teil Deiner Sicht der Welt. Er ist Deine Erklärung aber nicht DIE ERKLÄRUNG! Wenn Dein Glaube auf einer sehr alten Schrift beruht, dann macht es die Regeln z.B. über den Umgang mit Sexualität, die Du in der Schrift findest nicht zu einem Unveränderlichen Regeln, die in jeder Gesellschaft ihre Wichtigkeit haben. Sie mögen in vielen Punkten auch in unserer Gesellschaft richtig und wichtig sein, aber man muss schauen, wieso. Denn restriktive Regeln stellen immer eine Einschränkung der Freiheit des Einzelnen dar. Hier gilt es sorgsam abzuwägen..Zitat: Macht ihn in Fragen von Moral und Ethik aber nicht weniger angreifbar.
Wie meinst du das?
(13-11-2009, 17:40)Maik schrieb:Zitat:Menschen vor Christi Geburt hatten kein Gewissen? Aha!
Ich sagte das Licht Christi wird uns mitgegeben.
Und Christus ist laut 1Kor10: 4 auch der Gott des AT.
Und selbst wenn er das nicht wäre : Ich hab nicht behauptet das das Gewissen von der Geburt Jesu Christi abhinge.
(13-11-2009, 17:40)Maik schrieb:Zitat:Kenne keinen fundamentalistischen Atheisten. Wo ist da überhaupt das Fundament zu suchen?
a) Religion ist was für Bekloppte.
b) Wenn Religiöse doch mal ein Argument haben tritt a in Kraft.
Das Fundament ist wirklich schwach, aber ich kann die Gewissenlosigkeit nicht ganz erkennen.
Thomas Paine: "As to the book called the bible, it is blasphemy to call it the Word of God. It is a book of lies and contradictions and a history of bad times and bad men."


