18-11-2009, 00:22
(17-11-2009, 02:25)Maik schrieb: Na ja der psychologisch Interessierte ist mit Sicherheit der Meinung das er gute Argumente hätte wenn er von Einbildung spricht weil der Gläubige diese Gotteserfahrung benötigt um irgend ein persönliches Problem zu lösen. Und er kommt sich wahrscheinlich noch tolerant vor wenn er einräumt das die Gotteserfahrung tatsächlich eine Wirkung hatte . Auch wenn er das anschliessend anders begründet als der Gläubige.Lieber Maik,
Was könntest du dir denn vorstellen wie der Austausch der beiden bei diesem Beispiel aussehen könnte?
meine persönliche Grundregel:
Jeder erklärt seine Sichtweise die der andere einfach so stehen lassen kann, sich interessiert anhört, ohne zu versuchen den anderen zu widerlegen. Man kann doch abschließend feststellen, dass man in diesem Punkt unterschiedlicher Meinung ist und sich einem anderen Thema zuwenden, oder das Gespräch beenden.
Um das ganze wieder zum Thema zu bringen.
Ein Jude, ein Muslim, ein Atheist und ein Christ unterhalten sich über die Propheten der Abrahamitischen Religionen, stellen dabei Unterschiede, Ähnliches und auch Gleiches fest. Keiner sagt zum anderen dass der keine Ahnung hätte. Jeder hat etwas über die Sichtweise der anderen Religion gelernt. Und jeder geht seines Weges, ohne Missionierugs oder Widerlegungsversuch ;o)
Da fällt mir noch ein, dass irgendwo im neuen Testament steht dass Jesus sagt dass die Menschen noch nicht alles verstehen könnten was er zu sagen hätte und dass deshalb nach ihm sein Bruder kommen wird... oder so ähnlich. (Kennt jemand die Stelle? Wenn nicht such ich sie morgen raus). Das ist doch ein Hinweis auf einen weiteren Propheten nach ihm, oder nicht?
As Salamu Aleikhum

