15-03-2004, 14:58
Ihr seht also: Wir werden nur dann von Gott angenommen, wenn unsere Taten beweisen, daß unser Glaube echt ist. Anders geht es nicht.
...und...
Also steht fest: Nicht wegen meiner guten Taten, die ich Gott vorweise, werde ich von meiner Schuld freigesprochen. Gott spricht mich erst dann frei, wenn ich mein Vertrauen allein auf Jesus Christus setze.
...widersprechen sich nicht, denn es handelt sich hier um einen 'evtl' offensichtlichen zusammenhang.
Beide Stellen sagen eines aus: "Nur durch den Glauben wird man 'geheiligt'."
Jakobus schreibt naemlich nicht, dass uns die Taten selbst heiligen, sondern, dass die Taten die Fruechte unseres Glaubens sind, und diese somit zwanglaeufig einen Hinweis auf die Qualitaet unseres Glaubens darstellen. (Glauben ist vielleicht nicht immer logisch, aber dafuer in sich schluessig :lol: )
Und zu...
In der Heiligen Schrift heißt es: "Abraham setzte sein ganzes Vertrauen auf Gott, und so fand er Gottes Anerkennung."
...und...
Erinnert ihr euch nicht daran, daß sogar Abraham, unser Stammvater und Vorbild im Glauben, vor Gott erst Anerkennung fand, nachdem er tat, was Gott von ihm verlangte? Er war bereit, seinen Sohn Isaak zu opfern.
widersprechen sich auch nicht, denn es geht um das selbe. In den weiterfuehrenden Stellen des Briefes lautet es:
22 Hier wird ganz deutlich: Bei ihm gehörten Glaube und Tun zusammen; und erst durch sein gehorsames Handeln wurde sein Glaube vollkommen.
23 Das meint auch die Heilige Schrift, wenn sie sagt: "Abraham glaubte Gott, und dadurch fand er seine Anerkennung." Ja, er wurde sogar der "Freund Gottes" genannt.
24 Ihr seht also: Wir werden nur dann von Gott angenommen, wenn unsere Taten beweisen, daß unser Glaube echt ist. Anders geht es nicht.
Es geht also auch wieder um die Fruechte des Glaubens. Denn ohne eine Konsequenz ist unser Glaube wie ein Samen der auf felsigen Boden faellt. Der Samen geht zwar schnell auf und waechst, ihm fehlt aber dann der noetige Boden um zu ueberleben, und so verkuemmert er.
Abschliessend: "Ja warum diese wiederspruechlichen Formulierungen?" :?
Ich weiss es nicht, ich weiss nur das die gaengige Lehrmeinung wohl die ist, die ich hier gepostet habe. Denn durch den Glauben wird man geheiligt, sprich anerkannt und rein vor Gottes Augen. Wenn aber keine Taten folgen, ist das wie fades Salz. Also sind jedesmal, wenn in der Bibel von der Anerkennung durch Taten die rede ist, immer die Glaeubigen aufgerufen ihren Glauben aktiv zu leben.
Danke,
Jazzter
...und...
Also steht fest: Nicht wegen meiner guten Taten, die ich Gott vorweise, werde ich von meiner Schuld freigesprochen. Gott spricht mich erst dann frei, wenn ich mein Vertrauen allein auf Jesus Christus setze.
...widersprechen sich nicht, denn es handelt sich hier um einen 'evtl' offensichtlichen zusammenhang.
Beide Stellen sagen eines aus: "Nur durch den Glauben wird man 'geheiligt'."
Jakobus schreibt naemlich nicht, dass uns die Taten selbst heiligen, sondern, dass die Taten die Fruechte unseres Glaubens sind, und diese somit zwanglaeufig einen Hinweis auf die Qualitaet unseres Glaubens darstellen. (Glauben ist vielleicht nicht immer logisch, aber dafuer in sich schluessig :lol: )
Und zu...
In der Heiligen Schrift heißt es: "Abraham setzte sein ganzes Vertrauen auf Gott, und so fand er Gottes Anerkennung."
...und...
Erinnert ihr euch nicht daran, daß sogar Abraham, unser Stammvater und Vorbild im Glauben, vor Gott erst Anerkennung fand, nachdem er tat, was Gott von ihm verlangte? Er war bereit, seinen Sohn Isaak zu opfern.
widersprechen sich auch nicht, denn es geht um das selbe. In den weiterfuehrenden Stellen des Briefes lautet es:
22 Hier wird ganz deutlich: Bei ihm gehörten Glaube und Tun zusammen; und erst durch sein gehorsames Handeln wurde sein Glaube vollkommen.
23 Das meint auch die Heilige Schrift, wenn sie sagt: "Abraham glaubte Gott, und dadurch fand er seine Anerkennung." Ja, er wurde sogar der "Freund Gottes" genannt.
24 Ihr seht also: Wir werden nur dann von Gott angenommen, wenn unsere Taten beweisen, daß unser Glaube echt ist. Anders geht es nicht.
Es geht also auch wieder um die Fruechte des Glaubens. Denn ohne eine Konsequenz ist unser Glaube wie ein Samen der auf felsigen Boden faellt. Der Samen geht zwar schnell auf und waechst, ihm fehlt aber dann der noetige Boden um zu ueberleben, und so verkuemmert er.
Abschliessend: "Ja warum diese wiederspruechlichen Formulierungen?" :?
Ich weiss es nicht, ich weiss nur das die gaengige Lehrmeinung wohl die ist, die ich hier gepostet habe. Denn durch den Glauben wird man geheiligt, sprich anerkannt und rein vor Gottes Augen. Wenn aber keine Taten folgen, ist das wie fades Salz. Also sind jedesmal, wenn in der Bibel von der Anerkennung durch Taten die rede ist, immer die Glaeubigen aufgerufen ihren Glauben aktiv zu leben.
Danke,
Jazzter
