17-03-2004, 14:05
Hebräer 10: (Hoffnung für Alle)
1 Das Gesetz des alten Bundes war lediglich ein matter Abglanz und Vorgeschmack all dessen, was Gott für uns bereithält. Es brachte uns noch nicht in eine enge Gemeinschaft mit Gott. Denn die Opfer der alten Ordnung konnten keinen Menschen für immer von seiner Schuld befreien. Jahr für Jahr mußte man erneut Opfer bringen.
2 Niemand hätte mehr ein Opfer gebracht, wenn alle schon nach dem ersten Opfer von ihren Sünden befreit worden wären. Dann hätte ja auch die Schuld ihr Gewissen nicht länger belastet.
3 Tatsächlich aber erinnern diese wiederholten Opfer die Menschen Jahr für Jahr an ihre Sünde und Schuld.
4 Dabei ist es vollkommen unmöglich, daß wir durch das Blut von Stieren und Böcken von unserer Schuld befreit werden können.
5 Deshalb sprach Christus zu Gott, als er in die Welt kam: "Opfer und andere Gaben wolltest du nicht. Aber du hast mir einen Leib gegeben; er soll das Opfer sein.
6 Dir gefallen weder die Brandopfer noch all die anderen Opfer, die man dir bringt, um von der Sünde freizukommen.
7 Deshalb habe ich gesagt: 'Ich komme, damit ich deinen Willen, mein Gott, erfülle. So heißt es von mir bereits in der Heiligen Schrift. "[1]
8 Obwohl das Gesetz diese Opfer verlangte, hat Christus gesagt: "Opfer und andere Gaben hast du nicht gewollt. Sie gefallen dir so wenig wie die Brandopfer und die anderen Opfer."
9 Außerdem sagte er: "Ich komme, mein Gott, um deinen Willen zu erfüllen." Das bedeutet: An die Stelle der alten Opfer setzt Christus sein eigenes Opfer.[2]
10 Er hat mit seinem Tod am Kreuz diesen Willen Gottes erfüllt; und deshalb sind wir durch sein Opfer ein für allemal von Gott angenommen.[3]
Was das "Für immer vollkommen gemacht" betrifft: Der Gläubige hat neben dem Fleischlichen auch ein Geistliches Leben. In diesem ist er tatsächlich vollkommen und "kann nicht sündigen", wie Johannes schreibt. Aber das heißt nicht, dass er im fleischlichen Leben vollkommen ist - auch jeder Gläubige sündigt weiterhin. Die Herausforderung ist, das geistliche Leben zu leben.
Eben dieses geistliche Leben konnten die Menschen des alten Bundes nicht erhalten.
Vers 2 ist in der Elberfelder Üs leichter verständlich:
Denn würde sonst nicht ihre Darbringung aufgehört haben, weil die den Gottesdienst Übenden einmal gereinigt, kein Sündenbewußtsein mehr gehabt hätten?
Würde das Blut von Stieren und Böcken ein geistliches Leben schenken, dann bräuchten sie nur einmal dargebracht werden (wie Christus). Dieser ist das vollkommene Opfer, weil der Gläubige in ihm auch neues Leben erhält - wie er -, durch seine Auferstehung.
Damit er als Sündopfer eingesetzt werden konnte, musste er sündlos sein, weil er sonst mit seinem Tod nur die gerechte Strafe seiner eigenen Sünden getragen hätte ("Der Lohn der Sünde ist der Tod."). Da er aber selber keine Strafe notwendig hatte, konnte er die Strafe der anderen tragen und für sie als Sündopfer dienen.
Deshalb kam als Opfer nur der Sohn Gottes in Frage, weil nach Adam alle Menschen Sünder waren.
Deshalb konnte Jesus auch nicht einfach der Sohn von Maria und Josef sein, weil er sonst ein Sünder gewesen wäre. Deshalb wurde er vom Heiligen Geist gezeugt. Ob Maria dabei seine genetische Mutter war ist eine andere Frage (eher nicht, denn sonst müsste entweder sie selbst sündlos sein, worauf wir keinerlei Hinweise haben, oder der Erbteil der Mutter unbedeutend sein, was unlogisch erscheint). Wir wissen nur mit Sicherheit, dass sie das Kind ausgetragen hat.
Das war jetzt ein kleiner Exkurs, sollte aber in etwa die grundlegende neutestamentliche Theologie zeigen.
1 Das Gesetz des alten Bundes war lediglich ein matter Abglanz und Vorgeschmack all dessen, was Gott für uns bereithält. Es brachte uns noch nicht in eine enge Gemeinschaft mit Gott. Denn die Opfer der alten Ordnung konnten keinen Menschen für immer von seiner Schuld befreien. Jahr für Jahr mußte man erneut Opfer bringen.
2 Niemand hätte mehr ein Opfer gebracht, wenn alle schon nach dem ersten Opfer von ihren Sünden befreit worden wären. Dann hätte ja auch die Schuld ihr Gewissen nicht länger belastet.
3 Tatsächlich aber erinnern diese wiederholten Opfer die Menschen Jahr für Jahr an ihre Sünde und Schuld.
4 Dabei ist es vollkommen unmöglich, daß wir durch das Blut von Stieren und Böcken von unserer Schuld befreit werden können.
5 Deshalb sprach Christus zu Gott, als er in die Welt kam: "Opfer und andere Gaben wolltest du nicht. Aber du hast mir einen Leib gegeben; er soll das Opfer sein.
6 Dir gefallen weder die Brandopfer noch all die anderen Opfer, die man dir bringt, um von der Sünde freizukommen.
7 Deshalb habe ich gesagt: 'Ich komme, damit ich deinen Willen, mein Gott, erfülle. So heißt es von mir bereits in der Heiligen Schrift. "[1]
8 Obwohl das Gesetz diese Opfer verlangte, hat Christus gesagt: "Opfer und andere Gaben hast du nicht gewollt. Sie gefallen dir so wenig wie die Brandopfer und die anderen Opfer."
9 Außerdem sagte er: "Ich komme, mein Gott, um deinen Willen zu erfüllen." Das bedeutet: An die Stelle der alten Opfer setzt Christus sein eigenes Opfer.[2]
10 Er hat mit seinem Tod am Kreuz diesen Willen Gottes erfüllt; und deshalb sind wir durch sein Opfer ein für allemal von Gott angenommen.[3]
Was das "Für immer vollkommen gemacht" betrifft: Der Gläubige hat neben dem Fleischlichen auch ein Geistliches Leben. In diesem ist er tatsächlich vollkommen und "kann nicht sündigen", wie Johannes schreibt. Aber das heißt nicht, dass er im fleischlichen Leben vollkommen ist - auch jeder Gläubige sündigt weiterhin. Die Herausforderung ist, das geistliche Leben zu leben.
Eben dieses geistliche Leben konnten die Menschen des alten Bundes nicht erhalten.
Vers 2 ist in der Elberfelder Üs leichter verständlich:
Denn würde sonst nicht ihre Darbringung aufgehört haben, weil die den Gottesdienst Übenden einmal gereinigt, kein Sündenbewußtsein mehr gehabt hätten?
Würde das Blut von Stieren und Böcken ein geistliches Leben schenken, dann bräuchten sie nur einmal dargebracht werden (wie Christus). Dieser ist das vollkommene Opfer, weil der Gläubige in ihm auch neues Leben erhält - wie er -, durch seine Auferstehung.
Damit er als Sündopfer eingesetzt werden konnte, musste er sündlos sein, weil er sonst mit seinem Tod nur die gerechte Strafe seiner eigenen Sünden getragen hätte ("Der Lohn der Sünde ist der Tod."). Da er aber selber keine Strafe notwendig hatte, konnte er die Strafe der anderen tragen und für sie als Sündopfer dienen.
Deshalb kam als Opfer nur der Sohn Gottes in Frage, weil nach Adam alle Menschen Sünder waren.
Deshalb konnte Jesus auch nicht einfach der Sohn von Maria und Josef sein, weil er sonst ein Sünder gewesen wäre. Deshalb wurde er vom Heiligen Geist gezeugt. Ob Maria dabei seine genetische Mutter war ist eine andere Frage (eher nicht, denn sonst müsste entweder sie selbst sündlos sein, worauf wir keinerlei Hinweise haben, oder der Erbteil der Mutter unbedeutend sein, was unlogisch erscheint). Wir wissen nur mit Sicherheit, dass sie das Kind ausgetragen hat.
Das war jetzt ein kleiner Exkurs, sollte aber in etwa die grundlegende neutestamentliche Theologie zeigen.
