23-02-2010, 21:20
(23-02-2010, 21:09)melek schrieb: Schauen wir uns doch mal Dawkins Argumentationsweise an :
"Stellen wir uns doch eine Welt vor, in der es keine Religion gibt – keine Selbstmordattentäter, keinen 11. September, keine Anschläge auf die Londoner U-Bahn, keine Kreuzzüge, keine Hexenverfolgung, keinen Gunpowder Plot, keine Aufteilung Indiens, keinen Krieg zwischen Israelis und Palästinensern, kein Blutbad unter Serben/Kroaten/Muslimen, keine Verfolgung der Juden als ‚Christusmörder‘, keine ‚Probleme‘ in Nordirland..." (Quelle : Der Gotteswahn)
und weiter? was dann?
Zitat:und behauptet, daß es ohne Religion nichts dergleichen gegeben hätte
tut er, das, oder interpretierst du das so?
daß religionen für all das instrumentalisiert wurden, ist nun mal fakt. auch wenn es zu "dergleichen" natürlich nicht zwingend der religion bedarf
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)

