18-04-2010, 19:02
(16-04-2010, 16:55)humanist schrieb: Im zuge des aktuellen Missbrauchsskandal hört man immer wieder, wie Mitglieder der katholischen Kirche oder selbst interne Mitarbeiter zentrale Elemente der katholischen Dogmatik anprangern (z.B. Sexualmoral).
Das kommt immer wie (nerviges) Gejammere an. Wir möchten ja Katholik sein, hätten aber gerne die ein oder andere Sache weichgespült. Diese Kritiker aus den eigenen Reihen übersehen die Grundlage des Christentums - die Bibel, welche jene solche nicht umgeschrieben werden kann. Aus Atheistensicht möchte man ihnen sagen: seid halt konsequent und tretet aus!
es ist eine frage der wertung. wenn mir der (z.b. katholisch tradierte) glaube an gott etwas bedeutet, ich aber meine, daß er durch die bestehenden strukturen verzerrt und unglaubwürdig wird, dann werde ich natürlich eher versuchen, diese verzerrungen zu beseitigen, bevor ich mich einfach - wohin eigentlich? - verabschiede
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)

