23-04-2010, 00:01
Hallo Miriam,
Menschen töten nicht wegen des Glaubens, sondern weil ihnen ihre Ressourcen entweder weggenommen oder vorenthalten werden. Hierbei spielt nicht das Individuum, sondern die Gesellschaft die entscheidende Rolle. Repräsentanten wie z. B. Osama Bin Laden können durchaus reich sein. Sie verstehen sich jedoch als "Gesandte", als Vollstrecker und Verbesserer ihrer Welt. Also spielt viel weniger die Religion (und deren geistliche Storys) eine Rolle, wie dieses "Weltverbesserertum".
Diese innere Haltung ist zwar Glauben. Dieser ist aber weitgehend vom religiösen Mythos (also dem, was im Koran bzw. an anderen Ecken der Welt: in der Bibel steht) abgekoppelt und führt ein fatales Eigenleben.
Es bleibt eigentlich nur die Frage: Wieweit führt die gängige Praxis religiöser Sitten, Gebräuche und Riten zu einer Gewöhnung an gefährliche Varianten von weltanschaulichen Überzeugungen?
Menschen töten nicht wegen des Glaubens, sondern weil ihnen ihre Ressourcen entweder weggenommen oder vorenthalten werden. Hierbei spielt nicht das Individuum, sondern die Gesellschaft die entscheidende Rolle. Repräsentanten wie z. B. Osama Bin Laden können durchaus reich sein. Sie verstehen sich jedoch als "Gesandte", als Vollstrecker und Verbesserer ihrer Welt. Also spielt viel weniger die Religion (und deren geistliche Storys) eine Rolle, wie dieses "Weltverbesserertum".
Diese innere Haltung ist zwar Glauben. Dieser ist aber weitgehend vom religiösen Mythos (also dem, was im Koran bzw. an anderen Ecken der Welt: in der Bibel steht) abgekoppelt und führt ein fatales Eigenleben.
Es bleibt eigentlich nur die Frage: Wieweit führt die gängige Praxis religiöser Sitten, Gebräuche und Riten zu einer Gewöhnung an gefährliche Varianten von weltanschaulichen Überzeugungen?
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Ekkard

