06-07-2004, 20:37
qilin schrieb:Hallo Gerhard,
wenn das 'moderne Theologen so sehen, auch in der römisch-katholischen Kirche' - wer bestimmt dann,
was "unser gemeinsames Glaubensbekenntnis" ist, und wann wer "den Christlichen Glauben aufgibt"?
Das NT, die Theologen vor 1500 Jahren, die von heute, der Ratzinger von 1970 oder der von 2000, der
Papst, der Einzelne selbst - oder wer?
Zitat:Den Geist Gottes kann jeder von uns persönlich erfahren, auch und vor allem auch in der heutigen Zeit. Ich wünsche uns allen diese Erfahrung.Da stimme ich Dir gern zu - aber ich bezweifle, daß ihn jeder von uns im anderen erkennen und
beurteilen kann.
() qilin
Hallo Qilin!
Ich würde mir selbstverständlich nicht anmaßen, irgendjemanden den Glauben absprechen zu wollen und kann und darf auch solches aus meinem Selbstverständnis heraus nicht.
Worum es sich geht, ist die Tatsache, daß in der Geschichte der Kirche, hier wurde das vierte Jahrhundert genannt, Grundlagen des Glaubens, wie auch das Apostolische Glaubensbekenntnis festgelegt wurden und das davon auszugehen ist, daß diese Entscheidungen vom Geist inspiriert sind, seit hunderten von Jahren allgemeines Glaubensgut der Christlichen Kirchen sind und bis in die nähere Vergangenheit wohl Einigkeit darüber zwischen den Christlichen Kirchen bestand.
Wenn dieses gemeinsame Glaubensgut der Christen aufgegeben wird, dann trägt das meines Erachtens nach nicht zum besseren Dialog bei, sondern Zerstört die Grundlagen des Christlichen Glaubens, der eben nicht nur aus der Bibel, sondern auch aus dem Weg des lebendigen Leibes Christi, der Kirche, der Menschen in ihr, durch die Zeit in Bezug auf den Glauben festgestellt wurde.
Sollte der Eindruck entstanden sein, ich wollte Mandingos Glauben beurteilen, so tut mir das leid, ich wollte solches nicht und möchte hiermit noch einmal ausdrücklich sagen, das solches nicht meine Absicht ist.
Es geht sich für mich ausschließlich über die Themen der Diskussion.
LG Gerhard

