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[geteilt] Gibt es einen Gott?
#1
Bereits die Formulierung der Fragestellung des Threads ist verunglückt: "Gibt es einen Gott?"

Zwei Lesarten sind nämlich möglich:
Gibt es einen GOTT? Frage des Atheismus, ob es überhaupt einen Gott gibt.
Gibt es EINEN Gott? Frage des Monotheismus, ob es einen oder mehrere Götter gibt.

Bevor wir die Fragestellung geklärt haben (durch einen Konsens) ist jedwede weitere Diskussion auf diesem Sand müßig Eusa_liar
#2
Mein Vorschlag:
Da dieser Thread nicht im Bereich "Atheismus" eröffnet wurde, sondern im Bereich "Christentum", schlage ich vor, die Variante "Gibt es EINEN Gott" zu diskutieren.
Thema Elohim (plural), polytheistische Gottesvorstellung der Ahnen der alten Israeliten, El & Aschera, war der Malach Michael bei der Schöpfung dabei ('Trinität')
Gegenstimmen?
#3
In Beitrag #9 kommt 'Rosenzweig' wieder mit dem Schreckgespenst der Hölle
Ich finde das themenfremd, weil die Idee der Hölle späteren Ursprungs ist; eine nichtsemitische Vorstellung aus dem Gebiet des alten Persiens (nicht der Perser)* oder der späten Etrusker (wahrscheinlich ein Import via 'Seidenstraße' nach Rom) hatte sich nach Moses ins Judentum eingefressen.



*) Die persische Oberschicht ließ so manche Vorvölker in abgelegenen Regionen am Leben; dort lebten vormenschliche Kulte weiter
#4
Waere es Dir vielleicht moeglich, mehr als nur die Ueberschrift eines Threads zu lesen? Der Eingangsbeitrag beantwortet Deine Frage.

Und was, bitte, sollen "vormenschliche Kulte" sein?
#5
(13-08-2022, 09:35)Ulan schrieb: Und was, bitte, sollen "vormenschliche Kulte" sein?

Du glaubst ja nicht an die Schöpfung - sondern an die Evolution vom Primaten über ein jahrtausende dauerndes "Mensch-Tier-Übergangsfeld" zu höheren Wesen susumiert unter dem Gattungsbegriff Menschen.
In abgeschiedenenen Regionen auf Inseln mitten im Pazifischen Ozean oder in der Region der Andamanen oder in abgeschnittenen Hochgebirgstälern der Himalayaregion etc. könnte die Uhr tatsächlich langsamer gelaufen sei. In Kannibalismen, Tötung und Verzehr der Eltern, Frauenraub, bestialischen Menschenopfern, Schmückung der Kühe beim Almabtrieb, zu Tode kochen eines Zickleins in der Milch seiner Mutter und dann Versprengung dieser so entstandenen Tinktur in Wäldern zur Erhöhug der Fruchtbarkeit, im Letzten Bissen den auch heutige Jäger den geschossenen Hirschen in den Äser schieben, könnten durchaus noch so uralte archaische Praktiken durchschimmern.


Schade , daß die Diskussion nun im "Feedback" gelandet ist, wo sie keiner sieht

In den Bereich "Kulturgeschichte" bitte nicht verschieben, denn dort hat mich Bion rausgesperrt. Da müßtet ihr ohne mich weiterdiskutieren

Vielleicht in den Bereich "Interreligiöses"? Wäre dort vielleicht gut aufgehoben
Ciao
#6
Ich versteh's immer noch nicht. Entweder Du glaubst irrigerweise an den Menschen als Produkt der Schoepfung, wie in der Bibel beschrieben, oder Du folgst dem Befund der Archaeologie, der ueber Jahrmillionen eine langsame Entwicklung hin zu (und manchmal auch weg von) heutigen Standards aufzeigt. Die Gattung "Mensch" ist viele Millionen Jahre alt, und Kulte sind eine - auf den Zeitraum gesehen - spaete Entwicklung.

D.h., egal was Du jetzt als richtig anmerkst, gibt es keine "vormenschlichen Kulte". Alle Beispiele, die Du genannt hast, sind typische menschliche Kulturformen. Darueber gibt's auch nichts zu diskutieren.
#7
(13-08-2022, 15:45)Ulan schrieb: Darueber gibt's auch nichts zu diskutieren.

Ende der Debatte.
#8
In der Tat.


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