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Die Lehre Jesu Christi
(17-01-2014, 16:12)Lelinda schrieb:
Zitat:sollte der Sohn Gottes dümmer gewesen sein, als es die Menschen waren, die etwa die Charta der Menschenrechte ausgearbeitet haben?
Wieso "dümmer"? Du musst die andere Zeit bedenken. Menschen verschiedener Zeiten haben verschiedene Ansichten.

Ich habe zugrunde gelegt, dass, wenn Jesus der Sohn eines Allmächtigen und Allwissenden gewesen wäre, er sich auch völlig unmissverständlich ausgedrückt hätte.

Zitat:Allerdings verstehe ich auch, dass die Menschen, die glauben, auf einen Erlöser von ihren Sünden angewiesen zu sein, nicht erkennen wollen, dass Jesus nur ein verwirrter religiöser Eiferer und gescheiterter Weltuntergangsprophet war - wenn denn stimmen würde, was dazu in der Bibel behauptet wird.

(17-01-2014, 16:12)Lelinda schrieb: Damit kannst du mich nicht meinen. Für mich ist Jesus nicht übernatürlich, und ich wage sogar zu behaupten, dass er selbst Probleme mit seinem angeblich so gutherzigen Vatergott hatte.

Dass Du das so ähnlich siehst, sagtest Du mir ja schon an anderer Stelle, als Du mir mitgeteilt hast, dass Du nicht an den in der Bibel beschriebenen Gott glaubst Icon_lol.
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(17-01-2014, 16:58)Sucher schrieb: Ich habe zugrunde gelegt, dass, wenn Jesus der Sohn eines Allmächtigen und Allwissenden gewesen wäre, er sich auch völlig unmissverständlich ausgedrückt hätte.
Hat er doch! Nur scheißen sich viele darauf hin in die Hose oder leben ihr Leben ohne Gott.
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(17-01-2014, 15:48)indymaya schrieb:
(17-01-2014, 14:33)Sucher schrieb: Es geht um diese Aussage und dabei natürlich nicht um das begehrliche Anschauen der eigenen Frau:
Frauen, die keinem Anderen "gehören" kannst du dir bis zum Orgasmus anschauen.

Wenn Du glaubst, dass Jesus das gemeint hat, dann lass Dich nicht davon abhalten. Menschen mit gesundem Sprachverständnis aber gehen davon aus, dass Jesus verbieten wollte, verheiratete Frauen begehrlich anzuschauen.
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(17-01-2014, 17:07)Sucher schrieb: Menschen mit gesundem Sprachverständnis
Sehe zu meiner Aussage keinen Unterschied.
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(17-01-2014, 12:11)Sucher schrieb: Jesus hat selbst das Gesetz nicht aufgehoben, welche das Töten von Ehebrecher fordert, aber dafür gefordert, dass man sich ein Auge ausreisen soll, wenn man eine Frau nur begehrlich angeschaut hat.
Wenn man Texte ohne ihre Auslegungstradition liest, kommt meistens etwas sehr Absurdes heraus. Es geht doch darum, dass nicht einer des anderen Weib begehren soll. Das war damals gesellschaftlicher Konsens. Jesus überträgt diesen Konsens auf das Gottesreich bzw. auf einen der Schlüssel dazu. Und dazu gehört der Friede (Schalom) mit den Mitmenschen. Jesus fordert nicht das Ausreißen des Auges, sondern sagt nur: "Es ist besser für dich, ...". "Hölle" im gleichen Vers bedeutet, das Gottesreich zu verfehlen. Auch das hat mit Strafe nichts zu tun. Es ist die simple Folge, die Matthäus hier schildert. Der Evangelist versucht, die ernsten Folgen zu verdeutlichen, die ein nachlässiger Umgang mit dem Schalom hätte.


(17-01-2014, 14:33)Sucher schrieb: Wenn auch das zweite, also das linke Auge fremde Frauen begehrlich anklotzt, wie Du formulierst, müsste man, wenn man dem Rat Jesus folgen will, es auch herausreißen.
Wörtlich gesehen, ja. Doch die Texte sind nicht fürs wörtlich Nehmen geschrieben. Es sind Schlüssel zur Erlangung des friedlichen Zusammenlebens mit Blick auf das Gottesreich.

(17-01-2014, 14:33)Sucher schrieb: ... Threadthema ..., das ja lautet: welche Forderungen Jesus sind denn für eine lange menschliche Zukunft geeignet? Die Augenausreiß-Forderung ist nach meiner Meinung so ungeeignet, wie etwa die von mir im Eröffnungsbeitrag angesprochenen Forderungen, denn selbst Blinde können aus sexueller Begierde die Frau eines anderen vernaschen wollen.
Wenn du doch selbst schon die absurden Konsequenzen zu erkennen im Stande bist, warum klebst du wie eine Fliege am Leim? Du übersiehst völlig die Auslegungstradition, die solche "Forderungen" als Symbole für Ernsthaftigkeit, Verantwortlichkeit und Friedensbemühungen versteht. Drastische Formulierungen sind an vielen Stellen der Bibel zu finden. Eine unmittelbare Gebrauchsanweisung für das Leben können sie nicht sein - und sind es mithin auch nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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(17-01-2014, 14:33)Sucher schrieb: ... Threadthema ..., das ja lautet: welche Forderungen Jesus sind denn für eine lange menschliche Zukunft geeignet? Die Augenausreiß-Forderung ist nach meiner Meinung so ungeeignet, wie etwa die von mir im Eröffnungsbeitrag angesprochenen Forderungen, denn selbst Blinde können aus sexueller Begierde die Frau eines anderen vernaschen wollen.

Ist ja das Erste was ich von den Evangelien höre, das Jesus irgegendeine konkrete Ahnung von Sex hatte.
Geschweige den von längerem Zusammenleben, wo will er die den
erworben haben.
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(18-01-2014, 19:41)Ekkard schrieb:
(17-01-2014, 12:11)Sucher schrieb: Jesus hat selbst das Gesetz nicht aufgehoben, welche das Töten von Ehebrecher fordert, aber dafür gefordert, dass man sich ein Auge ausreisen soll, wenn man eine Frau nur begehrlich angeschaut hat.
Wenn man Texte ohne ihre Auslegungstradition liest, kommt meistens etwas sehr Absurdes heraus. Es geht doch darum, dass nicht einer des anderen Weib begehren soll. Das war damals gesellschaftlicher Konsens.

So sehe ich diesen Konsens auch, der zudem heute noch beachtet werden sollte.

(18-01-2014, 19:41)Ekkard schrieb: Jesus überträgt diesen Konsens auf das Gottesreich bzw. auf einen der Schlüssel dazu. Und dazu gehört der Friede (Schalom) mit den Mitmenschen. Jesus fordert nicht das Ausreißen des Auges, sondern sagt nur: "Es ist besser für dich, ...". "Hölle" im gleichen Vers bedeutet, das Gottesreich zu verfehlen.

So willst Du das auslegen und das akzeptiere ich. Andere aber fragen sich, weswegen die Hölle so detailliert als das Martern von Menschen auf alle Ewigkeit mit Feuer und Schwefel deutlich als denkbar sadistischste Strafe herausgestellt wird, wie das in Off. 14, 9-11 steht? Für mich ist das pervertierte Angsterzeugung, Du darfst es natürlich als zarten Wink verstehen, das zu befolgen, was Jesus bezüglich dem Nichtbegehren der Frau des anderen gefordert hat Icon_wink

(18-01-2014, 19:41)Ekkard schrieb: Auch das hat mit Strafe nichts zu tun. Es ist die simple Folge, die Matthäus hier schildert. Der Evangelist versucht, die ernsten Folgen zu verdeutlichen, die ein nachlässiger Umgang mit dem Schalom hätte.

Wenn für Dich das Androhen der Hölle bei begehrlichem Ansehen einer Frau keine Strafandrohung ist, dann ist unser Sprachverständnis so unterschiedlich, das wir über diesen Punkt besser nicht weiter reden.

(17-01-2014, 14:33)Sucher schrieb: Wenn auch das zweite, also das linke Auge fremde Frauen begehrlich anklotzt, wie Du formulierst, müsste man, wenn man dem Rat Jesus folgen will, es auch herausreißen.

(18-01-2014, 19:41)Ekkard schrieb: Wörtlich gesehen, ja. Doch die Texte sind nicht fürs wörtlich Nehmen geschrieben. Es sind Schlüssel zur Erlangung des friedlichen Zusammenlebens mit Blick auf das Gottesreich.

Ob das die Kreationisten auch so sehen, die etwa in den USA etwa 40 % der Bevölkerung ausmachen? Leider habe ich noch nichts von Dir bezüglich dieser Fakten gelesen. Soll ich Dir per PM den Geo-Beitrag mit der Gallub-Untersuchung senden, der die Einstellung der US-Kreationisten und deren Anteil an der Bevölkerung aufzeigt? Leider ist er seit kurzem nicht mehr über Link zu erreichen und man wüsste sich das entspr. Geo-Heft besorgen.

(17-01-2014, 14:33)Sucher schrieb: ... Threadthema ..., das ja lautet: welche Forderungen Jesus sind denn für eine lange menschliche Zukunft geeignet? Die Augenausreiß-Forderung ist nach meiner Meinung so ungeeignet, wie etwa die von mir im Eröffnungsbeitrag angesprochenen Forderungen, denn selbst Blinde können aus sexueller Begierde die Frau eines anderen vernaschen wollen.

(18-01-2014, 19:41)Ekkard schrieb: Wenn du doch selbst schon die absurden Konsequenzen zu erkennen im Stande bist, warum klebst du wie eine Fliege am Leim? Du übersiehst völlig die Auslegungstradition, die solche "Forderungen" als Symbole für Ernsthaftigkeit, Verantwortlichkeit und Friedensbemühungen versteht. Drastische Formulierungen sind an vielen Stellen der Bibel zu finden. Eine unmittelbare Gebrauchsanweisung für das Leben können sie nicht sein - und sind es mithin auch nicht.

Was will ich denn mit einer Auslegungstradition anfangen, die auf der Basis der in der Bibel stehenden Lehre eines nach meiner Meinung gescheiterten Weltunterganspropheten aufbaut? Meines Erachtens wird das alleine durch die im Eröffnungsbeitrag aufgeführten Forderungen Jesus belegt, die nur dann einen gewissen Sinn ergeben hätten, wenn das Ende aller Dinge vor über 19 Jahrhunderten auch eingetroffen wäre.

Es tut mir leid, aber ich habe von der Lehre Jesus nur die Informationen, die dazu in der Bibel stehen. In diese Lehre werde ich mir keine mir genehme Auslegung hineinwünschen, die zudem etwa bei Kreationisten und den kaum noch zählbaren unterschiedlichen christlichen Kirchen und Sekten ganz anders ausfällt, als bei Protestanten oder Katholiken, die sich ihrerseits noch nicht einmal auf eine einheitliche Rechtfertigungslehre einigen können.

Ansonsten wurden auf demokratischem Wege längst geeignetere Forderungen erarbeitet und an die Menschen gestellt, die nichts mit den im Eröffnungsbeitrag genannten Forderungen Jesus zu tun haben.
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(17-01-2014, 17:04)indymaya schrieb:
(17-01-2014, 16:58)Sucher schrieb: Ich habe zugrunde gelegt, dass, wenn Jesus der Sohn eines Allmächtigen und Allwissenden gewesen wäre, er sich auch völlig unmissverständlich ausgedrückt hätte.
Hat er doch! Nur scheißen sich viele darauf hin in die Hose oder leben ihr Leben ohne Gott.

Ich glaube kaum, dass letzteres auf dieser spezifischen Aussage beruht. Und eindeutige Aussagen bekommt man eigentlich nur anhand von angelernter Auslegung, wobei das selbst dann noch ein Krampf sein kann.
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(19-01-2014, 08:34)Sucher schrieb: Ob das die Kreationisten auch so sehen, die etwa in den USA etwa 40 % der Bevölkerung ausmachen? Leider habe ich noch nichts von Dir bezüglich dieser Fakten gelesen. Soll ich Dir per PM den Geo-Beitrag mit der Gallub-Untersuchung senden, der die Einstellung der US-Kreationisten und deren Anteil an der Bevölkerung aufzeigt? Leider ist er seit kurzem nicht mehr über Link zu erreichen und man wüsste sich das entspr. Geo-Heft besorgen.

1. Man kann solche Dinge auch einfach an der Quelle nachschauen:
.http://www.gallup.com/poll/21814/evolution-creationism-intelligent-design.aspx

Hier sind uebrigens Antworten zu allen moeglichen religioesen Fragen:
.http://www.gallup.com/poll/1690/Religion.aspx#1

2. Oder man nimmt etwas Neueres:
.http://www.pewforum.org/2013/12/30/publics-views-on-human-evolution/

Hier geht's uebrigens um die kontroverse Beobachtung, dass Republikaner weniger an Evolution glauben als frueher:
.http://www.pewresearch.org/fact-tank/2014/01/03/republican-views-on-evolution-tracking-how-its-changed/
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Sucher:
Jesus hat mit der "Offenbarung des Johannes" nichts zu tun. Was dort drinsteht, kannst du ihm wirklich nicht zum Vorwurf machen.
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Was hat denn Jesus getan, was nicht irgendwo steht ?
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(19-01-2014, 23:56)Lelinda schrieb: Sucher:
Jesus hat mit der "Offenbarung des Johannes" nichts zu tun. Was dort drinsteht, kannst du ihm wirklich nicht zum Vorwurf machen.

Von Jesus ist eh nichts Selbstgeschriebenes bekannt, und das deshalb, weil er nach meiner Meinung davon ausging, dass das Ende aller Dinge noch zu Lebzeiten seiner Zuhörer eintrifft. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sonst ein Forderer der Liebe zu den Feinden die selbst von ihm teilweise kritisierten Gesetze bis zum Vergehen der Ede festschreiben hätte.

Die Offenbarung des Johannes beginnt deswegen, wie mehrmals schon ausgeführt, so: " Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gab, um seinen Knechten zu zeigen, was BALD geschehen muss".

Das steht in der Bibel, von der die größte Religionsorganisation der Erde das Bekenntnis verlangt, dass in ihr sicher, getreu und ohne Irrtum die Wahrheit steht, die Gott den Menschen ihres Heiles willen mitteilen wollte. Das wurde nicht vor fast zweitausend Jahren verkündet, sondern im Jahr 1992.

Ansonsten stehen die im Eröffnungsbeitrag aufgeführten Forderungen Jesus nicht in der Offenbarung. Ich hätte diese Forderungen durchaus für geeignet gehalten, wenn das Ende aller Dinge vor über 19 Jahrhunderten auch eingetroffen wären - aber NICHT für eine lange menschliche Zukunft. Wie siehst Du das?
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(20-01-2014, 08:29)Sucher schrieb: Die Offenbarung des Johannes beginnt deswegen, wie mehrmals schon ausgeführt, so: " Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gab, um seinen Knechten zu zeigen, was BALD geschehen muss".

Das steht in der Bibel, von der die größte Religionsorganisation der Erde das Bekenntnis verlangt, dass in ihr sicher, getreu und ohne Irrtum die Wahrheit steht, die Gott den Menschen ihres Heiles willen mitteilen wollte. Das wurde nicht vor fast zweitausend Jahren verkündet, sondern im Jahr 1992.
Das ist ja ein religiöses Bekenntnis,
der Untergang der Religionen ist ja absehbar.
Apokalypse für die Knechte Gottes.
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