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[geteilt] der Untergang des christlichen Abendlandes
#1
@ Bion,

Meinst Du, mit einer Verwarnung oder einer einwöchigen Zwangspause wirst Du Sinai von seiner Denkweise abbringen? Solche Menschen sind Gift für jedes Forum, und man sollte sie eher daran hindern, ihren Spam und ihre rechtsradikale Denkweise zu verbreiten, als ihnen den Zugang zu einem Forum erlauben, wo sie ihren Dreck abladen können! Das ist zumindest meine Meinung.
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#2
Feedback-Beitrag abgetrennt und ins Unterforum "Feedback" verschoben.

Seine Denkweise wird von solchen Maßnahmen nicht berührt werden. Da mache ich mir keine Illusionen.

Nötig aber ist es, gegen Positionen aufzutreten, die gegen die Rechtsstaatlichkeit gerichtet sind (Wunsch nach einer Militärdiktatur, Verherrlichung des Regimes in Nordkorea, Verständnis für die Eliminierung des Rechtsstaates in der Türkei, etc., etc.) und seinen Hang zu unterbinden, sich aufs Spammen zu verlegen, wenn er argumentativ am Ende ist.
MfG B.
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#3
(28-12-2016, 17:45)Bion schrieb: Nötig aber ist es, gegen Positionen aufzutreten, die gegen die Rechtsstaatlichkeit gerichtet sind (Wunsch nach einer Militärdiktatur, . . .)


Ich sehe das nicht so.
Ist alles im Rahmen der derzeit gültigen Verfassung:

In der Bundesrepublik Deutschland verabschiedete die Große Koalition am 24. Juni 1968 gegen den zum Teil militanten Widerstand der Außerparlamentarischen Opposition  ein „Gesetz zur Ergänzung des Grundgesetzes“ („Notstandsgesetze“).  Danach können in bestimmten, genau definierten Fällen einer inneren oder äußeren Bedrohung unter anderem die Bundeswehr auch im Innern eingesetzt,
die legislativen Funktionen von Bundestag und Bundesrat von dem „Gemeinsamen Ausschussübernommen werden
und sogar einige Grundrechte eingeschränkt werden, ohne dass der Rechtsweg offensteht.
Kritiker sehen in der Notstandsgesetzgebung eine große Gefahr für die Demokratie.
Siehe: Ausnahmezustand – Wikipedia


Mein Nachsatz:   Aber nicht jeder ist Kritiker !
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#4
Die Notstandsgesetze haben nichts mit einer Militaerdiktatur zu tun. Der "Gemeinsame Ausschuss" ist immer noch das Parlament (beide Kammern). Seine Einsetzung kann nur dann erfolgen, wenn es unmoeglich ist, das Parlament normal einzuberufen. Also im Kriegsfall, wenn alles in Schutt und Asche liegt, oder wenn z.B. die meisten Abgeordneten im Parlament von irgendjemandem gefangen gehalten werden.
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#5
(28-12-2016, 22:09)Ulan schrieb: Also im Kriegsfall,  wenn alles in Schutt und Asche liegt . . .


Am 24. Juni 1968 lag nicht  alles in Schutt und Asche.

Da war es weit gewaltloser als heute.  Massenmord am Weihnachtmarkt gab es keinen
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#6
(28-12-2016, 22:21)Sinai schrieb:
(28-12-2016, 22:09)Ulan schrieb: Also im Kriegsfall,  wenn alles in Schutt und Asche liegt . . .

Am 24. Juni 1968 lag nicht alles in Schutt und Asche.

Was soll der Einwurf? Am 24. Juni 1968 herrschte auch kein Notstand, und erst recht keine Militaerdiktatur. Die Notstandsgesetze wurden verabschiedet, weil die Weimarer Republik keine hatte und man verhindern wollte, dass im Krisenfall eine Diktatur entstehen wuerde. Sie sind also genau gegen das gerichtet, was Dir vorschwebt. Die Notstandsgesetze geben Dir uebrigens auch das Recht, gegen jeden, der eine Diktatur einfuehren will, Widerstand zu leisten, auch wenn er Dein Vorgesetzter ist.

Auch heutzutage gibt es keinerlei Grund, den Notstand auszurufen. Alle unsere Verfassungsorgane funktionieren ganz normal.

Edit: Irgendwie habe ich den Eindruck, die verwechselst die Verabschiedung der Notstandsgesetze mit dem Ausrufen des Notstands. Die Gesetze behandeln lediglich ein "was waere wenn..." Szenario.
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#7
(28-12-2016, 22:21)Sinai schrieb: Am 24. Juni 1968 lag nicht  alles in Schutt und Asche.
Da war es weit gewaltloser als heute.  Massenmord am Weihnachtmarkt gab es keinen
Auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin gabe es keinen Massenmord. Wieder so eine niederträchtige, manipulative Aufbauschung. Ja, es gab einen Terrorakt. Die Angehörigen werden natürlich traurig und wütend sein. Aber Menschen, die überhaupt nicht betroffen sind, sollten so viel Verstand besitzen, jegliche agitatorischen Bezeichnungen sorgfältig zu vermeiden.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#8
(28-12-2016, 23:18)Ekkard schrieb: Auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin gabe es keinen Massenmord.  Wieder so eine niederträchtige, manipulative Aufbauschung.


Wie viele Menschen wurden ermordet ?
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#9
Es mögen inzwischen 13 oder 14 sein, keine Hunderte oder mehr
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#10
(28-12-2016, 23:57)Ekkard schrieb: Es mögen inzwischen 13 oder 14 sein

Du meinst so ein "gutes Dutzend" ?
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#11
... soweit meine Nachrichten das hergeben!
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#12
Klingt halt zynisch und menschenverachtend, wenn Du bewußt "ungefähre" Zahlen nennst.
Einer mehr oder weniger ist da ja nicht so wichtig . . .

Kommst Du nicht auf die Idee, daß Du damit Menschen auf den Nerven herumtrampelst ?
Absichtliche Wortwahl ?
Manchmal hat man bereits den Eindruck, die Bevölkerung wird bewußt gereizt
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#13
(30-12-2016, 11:24)Sinai schrieb: Klingt halt zynisch und menschenverachtend, wenn Du bewußt "ungefähre" Zahlen nennst.
Einer mehr oder weniger ist da ja nicht so wichtig . . .

Kommst Du nicht auf die Idee, daß Du damit Menschen auf den Nerven herumtrampelst ?
Absichtliche Wortwahl ?
Manchmal hat man bereits den Eindruck, die Bevölkerung wird bewußt gereizt

Was ist daran zynisch, wenn Dich jemand auf tatsaechliche Zahlenverhaeltnisse hinweist? Wenn Du auf die Zahlen schaust, solltest Du jedesmal vor Angst zittern, wenn Du eine Strasse ueberquerst. Dass Du vom Auto ueberfahren wirst, ist halt viel wahrscheinlicher, als einem Terrorakt zum Opfer zu fallen. Selbst ganz stinknormale Morde sind in Deutschland mit etwa 660 pro Jahr ein wahrscheinlicheres Ende; ich hoffe, Du bist nett zu Deiner Frau.

Dies ist derselbe Effekt, den man sieht, weil jeder Flugzeugabsturz mit Toten in den Nachrichten steht. Rein subjektiv haben deshalb viele Menschen Angst vorm Fliegen, auch wenn es objektiv die sicherste Art der Fortbewegung ist. Die Aufmerksamkeit richten wir ja nur deshalb darauf, weil, erstens, meist mehrere Menschen auf einmal sterben und, zweitens, Flugzeugabstuerze so selten passieren (dies ist das eigentlich Paradoxe). Aehnlich ist es bei Terrorakten. Wenn die jeden Tag passieren wuerden, wuerde irgendwann niemand mehr darueber lesen wollen und sie wuerden wohl so langsam aus den Nachrichten verschwinden, ausser in der Lokalspalte, obwohl sie dann wirklich ein Problem waeren. Aber so unlogisch sind Menschen halt in ihrer subjektiven Gefahrenwahrnehmung.
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#14
@Ulan: Vollkommen richtig.

@Sinai: Nicht ich trample auf irgendwelchen Nerven herum, sondern jene Übertreiber und stundenlang-Quatscher, die aus einem zwar spektakulärn aber politisch völlig unwichtigen Thema eine Sensation machen.

Wer als Politiker wirklich mehr für die Sicherheit tun will, soll da anfangen, wo der tägliche Wahnsinn tobt. Oder meinst, die Verkehrstoten haben keine Mütter, Brüder, Schwestern, Frauen und Kinder???
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#15
(31-12-2016, 02:07)Ekkard schrieb: @Sinai: Nicht ich trample auf irgendwelchen Nerven herum, sondern jene Übertreiber und stundenlang-Quatscher, die aus einem zwar spektakulärn aber politisch völlig unwichtigen Thema eine Sensation machen.

Aha.  Das wußte ich nicht, daß ein Selbstmordanschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt ein politisch völlig unwichtiges Thema ist.
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