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Das Wort Gottes wurde Fleisch - Das Geheimnis des Christus
#1
Jesus ist das Wort Gottes - Das Wort Gottes wurde Fleisch - Das Geheimnis des Christus


In Johannes 1: 1 steht geschrieben, dass Jesus das Wort Gottes ist ... Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.

Und derselbe Text besagt in Vers 14, dass dieses Wort Fleisch wurde und unter uns wohnte ... das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns.

Jesus, der Sohn, war nicht nur ein "Vertreter" von Gott auf Erden. Er war Gottes eigene Erweiterung, als sein Exekutorarm.

Deshalb lesen wir in 2. Korinther 5:19 ...  weil nämlich Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnte, indem er ihnen ihre Sünden nicht anrechnete und das Wort der Versöhnung in uns legte.

Deshalb ist der Spitzname "Emanuel", was "Gott mit uns" (Matthäus 1:23) bedeutet, perfekt für ihn ... "Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden seinen Namen Immanuel heißen", das ist verdolmetscht: Gott mit uns.

Deshalb identifizierte sich Jesus in Johannes 10: 30-38 mit dem Vater, was den Juden große Unannehmlichkeiten bereitete. Jesus sagte: Ich und der Vater sind eins. Da hoben die Juden wiederum Steine auf, um ihn zu steinigen.

Daher ist der Sohn kein anderer Gott, sondern der Allerhöchste Gott, der sich inkarniert hat und sich den Menschen offenbart hat.

In Johannes 1,18 lesen wir ... Niemand hat Gott jemals gesehen, und der eingeborene Sohn, der sich in der Brust des Vaters befindet, hat Informationen über ihn gegeben.

Johannes machte klar, dass es niemals jemanden geben wird, der Gott mit seinen fleischlichen Augen sehen wird, denn nur in Christus haben wir die vollständige und vollkommene Offenbarung von Gott dem Vater.

Zusammen mit dem Heiligen Geist haben die Drei (der Vater, der Sohn und der Heilige Geist) gleiche Eigenschaften und Kräfte.

Obwohl es sich um drei Personen handelt, interagieren die drei als ob sie eine Person wären. Die göttliche Arithmetik erfolgt also nicht durch die Summe (1 + 1 + 1 = 3), sondern durch die Multiplikation (1x1x1x1 = 1).

Der Sohn (Jesus) und der Vater sind in Natur, Natur und Zweck gleich. Obwohl sie zwei verschiedene Personen sind, vereinigen sie sich mit einer dritten Person, dem Heiligen Geist, um den einen Gott, den ewigen und höchsten, zu bilden.

Das ist ein Geheimnis - das Geheimnis des Christus. Paulus sprach in Epheser 3: 4-9 über dieses jahrhundertealte Geheimnis ... Daran könnt ihr, wenn ihr es lest, meine Einsicht in das Geheimnis des Christus erkennen, das in früheren Generationen den Menschenkindern nicht bekannt gemacht wurde, wie es jetzt seinen heiligen Aposteln und Propheten durch den Geist geoffenbart worden ist, dass nämlich die Heiden Miterben und mit zum Leib Gehörige und Mitteilhaber seiner Verheißung sind in Christus durch das Evangelium, dessen Diener ich geworden bin gemäß der Gabe der Gnade Gottes, die mir gegeben ist nach der Wirkung seiner Kraft. Mir, dem allergeringsten unter allen Heiligen, ist diese Gnade gegeben worden, unter den Heiden den unausforschlichen Reichtum des Christus zu verkündigen, und alle darüber zu erleuchten, welches die Gemeinschaft ist, die als Geheimnis von den Ewigkeiten her in Gott verborgen war, der alles erschaffen hat durch Jesus Christus.

*http://www.iabr.oswnet.com/page_03.htm

*http://www.iabr.oswnet.com/jesus_der_aufnahmefaehige_zugaengliche_und_unparteiische_gott.pdf


Zum x-ten Mal: Links, die nicht in der Postivliste bei den Forumsregeln aufgefuehrt werden, unanklickbar einstellen! Falls Du das mit einem * machst, diesen voranstellen, nicht hinten anfuegen. In Zukunft werden Links einfach geloescht, bis das klappt. - MfG Ulan
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#2
Vielen Dank für den Beitrag, der ja letztlich auch die Erklärung dafür liefert, warum auch alle Menschen, die durch ihr Wort Glauben an das Wort Gottes bekunden, (wie das Wort es selbst in Joh. 17 ausführen lässt) Bestandteil der göttlichen Arithmetik werden.
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#3
Die Logos-Idee ist uebrigens in der juedischen Weisheitsliteratur begruendet, die nach einer anderen Figur der Trias, Sophia, benannt ist. Ein bedeutender Vertreter, bei dem man das nachlesen kann, ist z.B. Philon von Alexandria, einer der leitenden Figuren der juedischen Gemeinde in Alexandria, und hier speziell in seinem allegorischen Kommentar zum Buch Genesis. Der paulinische Christus, der als Felsen beim Zug durch den Sinai mit den Juden daherrollt, ist dabei sehr aehnlich zu der Vorstellung, wie sie uns in den Schriften Philons begegnet, wo dieser Felsen der Logos ist. Hier haben wir also Ideen des hellenistischen Judentums vor uns.
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#4
Philon von Alexandria "ist der bekannteste Denker des hellenistischen Judentums"
Philon von Alexandria - Wikipedia

Philon war Hellenist
Er predigte in griechischer Sprache den griechischsprachigen Tanach namens Septuaginta


Jesus aber predigte nicht ein einziges Mal in griechischer Sprache !
Er las nie aus dem griechischsprachigen Tanach namens Septuaginta vor. Solches wäre ihm nämlich von den Pharisäern sicher zum Vorwurf gemacht worden - das Fehlen eines solchen Vorwurfs zeigt, daß Jesus nie griechisch predigte

Jesus war kein Hellenist
Jesu Verkündigung des Reiches Gottes weckte messianische Hoffnungen
Der Begriff des Messias (hebr. משיח) war eine nationaljüdische Idee und stand in 180° Widerspruch zu den Ideen des hellenistischen Judentums
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#5
(10-03-2019, 17:42)oswaldo_8553 schrieb: In Johannes 1: 1 steht geschrieben . . .


"Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott." Joh 1,1 (EÜ)

Eine unverständliche Aussage !
Ich hatte das nie verstanden, denn ein Wort benötigt Luft, damit sich die Schallwellen ausbreiten können. Im Vakuum kann kein Wort gehört werden
Wie konnte am Anfang das Wort sein ?
Was war da gemeint ?

Jesus predigte nie auf Griechisch. Aber später schrieben die vier Evangelisten seine Predigten in griechischer Sprache nieder. Das macht noch nichts, es fördert die Verbreitung im Mittelmeerbecken - ein unverzeihlicher Fehler war aber, die hebräischen bzw aramäischen Originalreden Jesu verloren gehen zu lassen !

Denn nun haben wir Bibelleser den Salat und können im Zweifel nicht nachschauen, was Jesus tatsächlich sagte

Schauen wir, was Johannes auf Griechisch geschrieben hat:
"In the beginning was the Logos, and the Logos was with God, and the Logos was God."

Schauen wir in den Strong:

Logos (altgriech. λόγος) konnte alles mögliche heißen. zB word, doctrine

Wort, Doktrin

Das schaut schon anders aus: "Im Anfang war die Doktrin"

Das blöde war aber, daß das Volk zur Zeit Luthers Begriffe wie "Doktrin" nicht kannte - und so schrieb Luther seiner ungebildeten Leserschaft zuliebe: "Im Anfang war das Wort"

Dies fraß sich in den Köpfen der Deutschen fest - und auch spätere Bibelversionen - auch katholische konnten das nicht mehr ändern.
Seither leiden die Bibelleser unter der unverständlichen Formulierung "Im Anfang war das Wort"
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#6
(10-03-2019, 17:42)oswaldo_8553 schrieb: In Johannes 1,18 lesen wir . . .


"Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht." Joh 1,18 (EÜ)

Ebenfalls eine interessante Stelle.
"Niemand hat Gott je gesehen" - doch stimmt das ??

Adam und Eva hörten Gott im Garten einherschreiten . . .
"Als sie Gott, den Herrn, im Garten gegen den Tagwind einherschreiten hörten, versteckten sich Adam und seine Frau vor Gott, dem Herrn, unter den Bäumen des Gartens." Gen 3,8 (EÜ)

So unnahbar und unsichtbar wie viele vermuten war Gott für Adam und Eva wohl nicht
Wenn die Menschen Gott im Garten einherschreiten hörten, dann war er wohl sehr nahe (vielleicht weniger als zehn Meter) und Gott hatte Füße !

Sonst hätten ihn die Menschen nicht einherschreiten hören können

Wenn Gott Füße hatte, dann hatte er auch Beine - und einen Körper
Einen Körper der Gewicht hat - keinen schwerelosen Körper - denn da hätten die Menschen Gott nicht einherschreiten hören können
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#7
(10-03-2019, 21:02)Sinai schrieb: Jesus war kein Hellenist
Jesu Verkündigung des Reiches Gottes weckte messianische Hoffnungen
Der Begriff des Messias (hebr. משיח) war eine nationaljüdische Idee und stand in 180° Widerspruch zu den Ideen des hellenistischen Judentums

Meine Guete, was Du immer zusammenredest. Hellenistisches Denken war seit Jahrhunderten in juedisches Denken eingeflossen, als Jesus wirkte. "Hellenistisch" heisst nicht "griechisch". Die juedische Weisheitslehre hat auch ihren Weg in die Bibel gefunden. Die personifizierte Weisheit als Sophia begegnet uns z.B. in Buch der Sprichwoerter und im Jesus Sirach. Logos und Sophia entstammen dieser Lehre, und Philon ist halt auch ein Hauptvertreter davon. Die Aehnlichkeit zu Paulus ist frappierend, da Paulus so ziemlich dasselbe Bild wie Philon benutzt. Im Johannesevangelium, also dem Aufhaenger dieses Threads, begegnet uns die Logos-Lehre halt auch. Nicht umsonst gibt es die Hypothese, dass es sich beim Johannesevangelium um ein ueberarbeitetes proto-gnostisches Werk handelt. Die Wurzeln sind also mehr oder weniger dieselben:

Paulus hat den wasserspendenden Stein, der den Hebraeern mit Moses durch die Wueste folgt, als "Christus".
Philon hat denselben Stein als "Logos".
Johannes hat "Christus" als "Logos".

Wer also ueber den "Logos" redet, kommt um Philon nicht herum. Ob Jesus je etwas ueber den Logos geredet hat, steht dabei nicht zur Debatte. Die Einleitung des Johannesevangeliums ist keine woertliche Rede, sondern theologische Interpretation.
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#8
Das gesamte Universum wurde durch die Reihenfolge des kreativen Wortes - des Logos - geschaffen.

Der in Christus verkörperte Wortschöpfer Logos bedeutet die Kraft, die aus dem Wort Gottes hervorgeht, um etwas zu tun, wie er will.

Es ist kein Wort mit Bedeutung von Doktrin, Lehre oder Weisheit. Was ich sehe, ist ein Wort, das Gottes Versuche ausführt, wie eine Hand, die ein Gehirn befiehlt.
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#9
Ich hatte nicht gesagt, dass der Logos "die Weisheit" ist; ich sprach von den Begriffen der juedischen Weisheitslehre, und in dieser Weisheitslehre ist der Logos halt ein personifiziertes Konzept; die Weisheit ("Sophia") ist ein anderes personifiziertes Konzept, nach der die Weisheitslehre benannt ist. Zur Weisheitsliteratur in verschiedenen christlichen Bibeln gehoeren die Buecher Ijob (Hiob, Job), das Buch der Psalmen (teilweise), Buch der Sprichwörter (Sprüche), Kohelet (Prediger), Hoheslied, Buch der Weisheit (katholisch und griech.-orthodox), Jesus Sirach (Ecclesiasticus; katholisch und griech.-orthodox) und das Gebet des Manasse (griech.-orthodox). In der Orthodoxie ist uebrigens der Bezug zur Weisheitslehre immer noch sehr viel ausgepraegter als im katholischen Zweig der Familie.

Die frueheste Vorstellung einer christlichen Trinitaet findet sich bei Theophilus von Antiochia (2. Jhdt.) in seinem Werk "Ad Autolycum", und dort wird die Trinitaet als Gott, Logos (das Wort) und Sophia (die Weisheit) dargestellt, Begriffe, die auch Philon in dieser Kombination benutzt. Dies ist die frueheste Erwaehnung einer Trinitaet aus christlicher Sicht, die uns erhalten ist, und hier wird der fliessende Uebergang von der juedischen Weisheitslehre in die christliche Lehre besonders deutlich. Diese Konzepte im Johannesevangelium sind also keine Ideen ohne juedische Wurzeln.

Die Schoepfung durch das Wort steht so natuerlich schon in Genesis 1. Die Personifizierung dieses Wortes ist ein Produkt der juedischen Weisheitslehre.
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#10
(11-03-2019, 01:06)Ulan schrieb: Die personifizierte Weisheit als Sophia begegnet uns z.B. in Buch der Sprichwoerter und im Jesus Sirach.  


Das ist mir aber neu Icon_cheesygrin

Sophia - Wikipedia
Sophia (griechisch „Weisheit“) steht für:
Sophia (Gnosis), Personifikation der Weisheit in der Gnosis

"Der gnostische Sophia-Mythos ist die Geschichte der Hybris und des Falls der Untergottheit Sophia aus der höheren göttlichen Ordnung, der in der Folge zum Entstehen der materiellen Welt führt."
Sophia (Gnosis) - Wikipedia

(11-03-2019, 09:56)Ulan schrieb: Die frueheste Vorstellung einer christlichen Trinitaet findet sich bei Theophilus von Antiochia (2. Jhdt.)


Meines bescheidenen Wissens stammt die Dreifaltigkeit von Jesus:

" die Taufformel lautet: "Ich taufe dich im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes." "
Wie lautet die Taufformel? | fragen.evangelisch.de
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#11
(11-03-2019, 02:51)oswaldo_8553 schrieb: Das gesamte Universum wurde durch die Reihenfolge des kreativen Wortes - des Logos - geschaffen.

Unverständlich. Seit wann hat ein Wort eine Reihenfolge ?

(11-03-2019, 02:51)oswaldo_8553 schrieb: Der in Christus verkörperte Wortschöpfer Logos bedeutet die Kraft . . .

Was meinst Du mit dem "Wortschöpfer Logos" ?
Willst Du sagen daß der Logos das Wort war - oder daß der Logos der Wortschöpfer war ?
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#12
(11-03-2019, 11:58)Sinai schrieb:
(11-03-2019, 01:06)Ulan schrieb: Die personifizierte Weisheit als Sophia begegnet uns z.B. in Buch der Sprichwoerter und im Jesus Sirach.  

Das ist mir aber neu  Icon_cheesygrin

Ja, man lernt halt nie aus. Hier z.B. Jesus Sirach 24 (Luther 1912):

1 Die Weisheit preist sich, und unter dem Volk rühmt sie sich. 2 Sie predigt in der Gemeinde Gottes, 3 und lobt sich in seinem Reich, 4 und spricht also: Ich bin vom Munde des Höchsten ausgegangen, 5 und schwebte über der ganzen Erde wie die Wolken. 6 Mein Gezelt war in der Höhe, und mein Stuhl in den Wolken. 7 Ich allein wandelte allenthalben, so weit der Himmel ist, 8 und so tief der Abgrund ist, 9 allenthalben im Meer, allenthalben auf Erden, 10 unter allen Leuten, unter allen Heiden. 11 Bei diesen allen habe ich Wohnung gesucht, daß ich eine Stätte fände. 12 Da gebot mir der Schöpfer aller Dinge, und der mich geschaffen hat, bestellte mir eine Wohnung 13 und sprach: In Jakob sollst du wohnen, und in Israel soll dein Erbe sein. 14 Vor der Welt, von Anfang bin ich geschaffen und werde ewiglich bleiben.

Etc...

Siehe auch den Bezug zum Logos.

Sprueche hat mehrere Reden der Sophia. Hier z.B. aus Kapitel 8:

"1 Ruft nicht die Weisheit, und die Klugheit läßt sich hören? 2 Öffentlich am Wege und an der Straße steht sie. 3 An den Toren bei der Stadt, da man zur Tür eingeht, schreit sie: 4 O ihr Männer, ich schreie zu euch und rufe den Leuten. 5 Merkt, ihr Unverständigen, auf Klugheit und, ihr Toren, nehmt es zu Herzen! 6 Höret, denn ich will reden, was fürstlich ist, und lehren, was recht ist. 7 Denn mein Mund soll die Wahrheit reden, und meine Lippen sollen hassen, was gottlos ist. [...] 22 Der HERR hat mich gehabt im Anfang seiner Wege; ehe er etwas schuf, war ich da. 23 Ich bin eingesetzt von Ewigkeit, von Anfang, vor der Erde. 24 Da die Tiefen noch nicht waren, da war ich schon geboren, da die Brunnen noch nicht mit Wasser quollen. 25 Ehe denn die Berge eingesenkt waren, vor den Hügeln war ich geboren, 26 da er die Erde noch nicht gemacht hatte und was darauf ist, noch die Berge des Erdbodens. 27 Da er die Himmel bereitete, war ich daselbst, da er die Tiefe mit seinem Ziel faßte.  28 Da er die Wolken droben festete, da er festigte die Brunnen der Tiefe, 29 da er dem Meer das Ziel setzte und den Wassern, daß sie nicht überschreiten seinen Befehl, da er den Grund der Erde legte: 30 da war ich der Werkmeister bei ihm und hatte meine Lust täglich und spielte vor ihm allezeit 31 und spielte auf seinem Erdboden, und meine Lust ist bei den Menschenkindern.

(11-03-2019, 12:48)Sinai schrieb:
(11-03-2019, 02:51)oswaldo_8553 schrieb: Das gesamte Universum wurde durch die Reihenfolge des kreativen Wortes - des Logos - geschaffen.

Unverständlich. Seit wann hat ein Wort eine Reihenfolge ?

Genesis 1. Die Schoepfung erfolgt durch das Wort, in Reihenfolge.
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#13
@Sinai - Wenn Sie versuchen, die Bedeutung der durch das Wort Gottes geschaffenen Schöpfung buchstäblich zu verstehen, werden Sie sich wie Nicodemus verhalten, der die von Jesus gelehrte Neugeburt buchstäblich zu verstehen versucht.

Das gesamte Universum wurde durch die Reihenfolge des kreativen Wortes - des Logos - geschaffen.

1 Mose 1
Und Gott (hebr. Elohim) sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht.
Und Gott sprach: Es werde eine Ausdehnung inmitten der Wasser
Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an einen Ort
Und Gott sprach: Die Erde lasse Gras sprießen und Gewächs
Und Gott sprach: Es sollen Lichter an der Himmelsausdehnung sein
Und Gott sprach: Das Wasser soll wimmeln von einer Fülle lebender Wesen
Und Gott sprach: Die Erde bringe lebende Wesen hervor nach ihrer Art
Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild, uns ähnlich
 
Alles ist durch Jesus Christus entstanden; und ohne ihn wurde nichts getan.

Johannes 1:1-3
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist.
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#14
Jesus (der Sohn) arbeitet mit Gott (dem Vater) wie in einem einzigen Körper zusammen. 

Jesus ist der Logos Gottes, das heißt sein Wort, um seine Pläne auszuführen. Es ist wie die Hand, die Teil des Körpers ist und die Befehle des Gehirns ausführt.

Jesus ist auch der operative Arm Gottes, wie in Jesaja 53: 1 vorausgesagt.
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#15
Aber noch einmal zur Erlaeuterung, warum ich die personifizierte Sophia der biblischen Gnosis dort oben angefuehrt habe: die Hauptelemente dessen, was hier fuer Jesus als Logos ausgefuehrt wird, sind bereits in der Sophia des Alten Testaments angelegt. Die Sophia existierte bereits vor der Erschaffung der Welt, und sie wird dort auch als "Werkmeister" bei der Erschaffung der Welt genannt (siehe meine Zitate oben). In dieser Beziehung hat also das christliche Logos-Konzept nahtlos das juedische Sophia-Konzept ersetzt.
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