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Von der Gesellschaft abgestraft nur weil man ein Mann ist.
#1
In der heutigen Gesellschaft bemerke ich eine unglaubliche Angst und Missgunst gegenüber Andere.
Die Menschen sind schon so negativ gegenüber ihren Nächsten konditioniert das man ihn im Affekt als Gefahr ansehen möchte bzw. ihn so darstellen möchte.

Ich z.B brauch nur an Kindern vorbei zu laufen und schon versuchen Menschen einen als potenziell "Pädophil" zu sehen.
Man braucht nur mit ner dämlichen Einkaufstüte durch den Park zu laufen, weil man keine Lust auf Straßenlärm hat, fangen schon die abwägigen und kritischen Blicke an.

Was mir auch auffällt ist, das sind ungebildete Menschen unterem sozialem Niveau.
Die versuchen jemanden irgendwas an die Backe zu drücken wenn man irgendwo sitzt und zeichnet, denn die kenne den "Künstler-Mann" nicht, sondern sind so konditioniert, dass ein "Mann" einfach so ein 0815 Job nachgeht. In gebildeten Milieus erkenne ich das kaum, da zeigen die Menschen eher interesse, in ungebildeten Milleus ist dieser Affekt der "Verurteilung" schnell da. Fahren aber am liebsten einen BMW den ein "Mann" gestaltet hat, aber den Gestalter des BMWs verurteilen die quasi, weil die nur den Mann als "Arbeiter" kennen. Ein Paradoxon.

Wenn ich Kinder nur anlächeln würde wäre das schon eine Bestätigung dies als Beweis zu sehen und das Theater würde sich aufrollen.
In meiner Kindheit war das nicht so. 
Finde das ziemlich verletzend auch, bei Frauen würde man das nie machen.
Man wird einfach abgestraft bzw. die Menschen versuchen es.

Wichtig ist das ich das nicht persönlich nehme. 

Habe mir überlegt woran das liegen könnte und kam zum folgendem Entschluss:


Denke über ihre Kinder versuchen viele Eltern ihren Unmut gegenüber Andere auszuleben, auch ihre Eifersucht... also psychologische Rache zu nehmen, weil sie Selbst in solch einer anonymisierten Form einer Gesellschaft lebten und leben haben die sich darauf konditioniert einen sehr negativen Affekt in jegliche Richtung auszuleben was wiederum zeigt, dass diese unzufrieden mit sich selbst sind und so einen ewigen Kampf gegen den "Unbekannten" führen, bis die wieder in ihrer Höhle der Mietwohnung und RTL verschwinden. Dadurch wird ein vermeidlicher Status-Kampf ausgelebt, weil diese Personen selbst kein Selbstbewusstsein haben und Kinder als Plattform dafür ausnutzen. Da Kinder unantastbar sind (was ich auch richtig finde), versucht man diese als potenzielle Spielmaschine für seinen eigenen Unmut gegenüber Andere auszuleben.

Jedoch halte ich das für Gefährlich, denn das produziert wiederum Abneigung gegenüber die Person die sowas macht, im schlimmsten Falle gegenüber das Kind selbst. So entsteht eben ein Teufelskreislauf der Abneigung. 


Kenne z.B einen Lehrer, der ist verheiratet. Der wurde einfach so als Pädophil dargestellt und hatte ernsthafte Schwierigkeiten. 
Der meinte zu mir "Wäre ich nicht verheiratet, wäre das echt in eine schlimme Richtung gegangen, die Heirat hat mich quasi davor geschützt und gute Kollegen".

Es geht ratzfatz und ich finde das ist eine ernsthafte gesellschaftliche Krankheit die sich da entwickelt hat, das für mich zeigt, die Gesellschaft hat so ein Affekt der Angst und ne Form von Paranoia also affektive Vorstellungen die man unbedingt hinein interpretieren muss und als "Wahr" erkennen möchte. Finde das Klima ist sehr gefährlich für die Zukunft der Gesellschaft.
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#2
Hi. Es gibt heuzutage soviele Situationen, die wir im Kopf nicht halten können. Jeden Tag bekommt immer die schlechten Nachrichten( Pädophil, Selbsmord usw.) Als ich Kind war, war alles anders. Die Beziehungen zwischen Eltern und Kindern waren nicht so wie jetzt. Wir haben immer über alles gesprochen, waren offen. Es fehlt jezt bei Jugendlichen. Wir müssen selbst diese Situation ändern und keine Angst haben. 
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