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Die Synergie zwischen Gott Vater, Gott Sohn und dem Heiligen Geist
#1
Die Synergie zwischen Gott Vater, Gott Sohn und dem Heiligen Geist unter einer logischen Sichtweise


Die Frage nach der Einheit zwischen Gott dem Vater, Gott dem Sohn und dem Heiligen Geist hat seit Beginn der christlichen Kirche Diskussionen ausgelöst.

Seit dem Konzil von Nicäa im vierten Jahrhundert wurde die Trinitätslehre eingeführt, die später zu einem Streitpunkt zwischen unitarischen und trinitarischen Christen wurde.

Meiner Meinung nach arbeitet Jesus (der Sohn) mit Gott (dem Vater), als ob sie nur ein Körper wären, aber ich glaube nicht an diese Tatsache, weil ich der offiziellen Lehre oder dem kirchlichen Dogma gehorche, sondern aus Gründen der Logik und Vernünftigkeit.

Die Idee eines vorgefertigten Dogmas hört sich für mich nicht gut an, weil sie die Möglichkeit einschränkt, sich auf einem bestimmten Konzept fortzubewegen. In Johannes 8,32, als Jesus sagte: „Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch befreien“, vermittelte eine Idee von Fortschritt in der Erkenntnis der Wahrheit und der ewigen Werte.

Deshalb lehne ich die unbeweglichen Paradigmen religiöser Dogmen ab und suche nach logischen Argumenten, die auf den Lehren Jesu Christi beruhen.



*http://www.iabr.oswnet.com/page_03.htm
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#2
(28-06-2019, 00:34)oswaldo_8553 schrieb: Meiner Meinung nach arbeitet Jesus (der Sohn) mit Gott (dem Vater), als ob sie nur ein Körper wären, aber ich glaube nicht an diese Tatsache, weil ich der offiziellen Lehre oder dem kirchlichen Dogma gehorche, sondern aus Gründen der Logik und Vernünftigkeit.
Ich verstehe diesen Satz nicht ganz. Vom ganzen Inhalt her.

Zuerst redest von deiner Meinung, die ganz dem Dogma der katholischen Kirche entspricht.. Dann redest du im selben Zusammenhang von einer "Tatsache" an die du nur aus Gründen der Logik und der Vernunft glauben würdest und nicht aber weil du besonders viel von Gehorchsamkeit gegenüber der katholischen Kirche hältst.

Ich kann dem Sinn dieses Satzes nicht ganz folgen. Tatsachen sind ja normalerweise nicht eine Frage des Glaubens. Und das Tatsachen allein nur deswegen Tatsachen sind, weil man es aus Vernunft und Logik  so glauben will, dass es Tatsachen sind.... weil es halt besser zum eigenen Meinen passt...

Ziemlich verwirrend.. dass man fast schon meinen könnte, dass der Verfasser beabsichtigt mit dieser Rhetorik  die kritische Schleuse (Antiviren-Softwar) im Gehirn seiner Mitmenschen auszuhebeln.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
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#3
"Deshalb lehne ich die unbeweglichen Paradigmen religiöser Dogmen ab und suche nach logischen Argumenten, die auf den Lehren Jesu Christi beruhen."


Oswaldo, wie suchen Sie denn und woher nehmen Sie die Übersetzungsfehlerfreien Lehren Jesus, die sich in den fehlerhaften Bibeln nicht befinden?
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#4
(28-06-2019, 00:34)oswaldo_8553 schrieb: ...sondern aus Gründen der Logik und Vernünftigkeit. ...
...und suche nach logischen Argumenten, die auf den Lehren Jesu Christi beruhen.

Hast Du die logischen und vernünftigen Gründe schon gefunden, oder suchst Du noch?
Das ist meine ganz persönliche Ansicht. 
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#5
deja-vu schrieb:Hast Du die logischen und vernünftigen Gründe schon gefunden, oder suchst Du noch?

Ich finde das so am plausibelsten:

Das Absolute
als transzendental-Göttliches, also außerhalb des Universums stehend und wirkend (Gott-Vater),
als universell-Göttliches, also im Universum stehend und wirkend (Gott-Sohn), und
als individuell-Göttliches, also in jedem Menschen stehend und wirkend (Heiliger Geist)
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#6
eddyman schrieb:
deja-vu schrieb:Hast Du die logischen und vernünftigen Gründe schon gefunden, oder suchst Du noch?

Ich finde das so am plausibelsten:

Das Absolute
als transzendental-Göttliches, also außerhalb des Universums stehend und wirkend (Gott-Vater),
als universell-Göttliches, also im Universum stehend und wirkend (Gott-Sohn), und
als individuell-Göttliches, also in jedem Menschen stehend und wirkend (Heiliger Geist)

Eddyman, interessant! 
Wie haben Sie das herausgefunden?
Hat es Ihnen der Pop  erzählt?
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#7
Bei dir lieber daV. stehen hauptsächlich ? (Fragezeichen). Antworten kann man auch.
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#8
Karl_Toffel schrieb:Bei dir lieber daV. stehen hauptsächlich ? (Fragezeichen). Antworten kann man auch.

Heart
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#9
(28-06-2019, 22:49)eddyman schrieb:
deja-vu schrieb:Hast Du die logischen und vernünftigen Gründe schon gefunden, oder suchst Du noch?

Ich finde das so am plausibelsten:

Das Absolute
als transzendental-Göttliches, also außerhalb des Universums stehend und wirkend (Gott-Vater),
als universell-Göttliches, also im Universum stehend und wirkend (Gott-Sohn), und
als individuell-Göttliches, also in jedem Menschen stehend und wirkend (Heiliger Geist)

Ich denke, Ihre "plausibelste" Bewertung kommt meiner Meinung näher.

Die vollkommene Sinergie, die zwischen dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist besteht, ist analog zu der Interaktion der Glieder eines menschlichen Körpers. Das ist für mich ein logisches Argument.

Jesus, der Sohn, ist nicht nur ein "Vertreter" von Gott auf Erden. Er ist Gottes eigene Erweiterung, als sein Exekutorarm. Jesus ist der operative Arm Gottes, wie in Jesaja 53: 1 vorausgesagtund der Heilige Geist ist sein Finger, wie wir in Lukas 11:20 lesen. 

Zusammen integrieren sie den einen wahren Gott als einen Körper, der mit einem einzigen Zweck interagiert und nicht dissoziiert werden kann.

Jesus ist wie der Arm (oder die Hand), der der dynamische und am weitesten entfernte Teil des Körpers ist, der die Befehle des Gehirns ausführt. Nach dieser Überlegung ist der Heilige Geist als Finger der am weitesten entfernte Teil von Arm und Hand, der ebenfalls vom Gehirn gesteuert wird, aber nicht weniger wichtig ist.

So wie ein Organ des Körpers nicht separat funktioniert, kann der Gottesohn und der Heilige Geist nicht vom Gottesvater getrennt werden.
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#10
daVinnci schrieb:Hat es Ihnen der Pop  erzählt?

Von der ganzen immer seltsamer wirkenden Fragerei mal abgesehen; ich würde mir sehr wünschen, dass wir starke religiöse Institutionen haben, die das Rückgrat haben und sich auch mal auf die Hinterfüße stellen und dem Materialismus und der Wissenschaft ins Auge schauen können.
Aber dazu müssten sie plausiblere Antworten liefern. Also nein, eine so (für mich) klare Antwort gibt es von Seiten der Kirche nicht. Sie stammt von dem ind. Mystiker Aurobindo.
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#11
Das ist trotzdem in etwa die Position der RKK. Indische Gottheiten wie Shiva sind normalerweise sowieso beides gleichzeitig, tranzendent und immanent.
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#12
eddyman schrieb:
daVinnci schrieb:Hat es Ihnen der Pop  erzählt?

Von der ganzen immer seltsamer wirkenden Fragerei mal abgesehen; ich würde mir sehr wünschen, dass wir starke religiöse Institutionen haben, die das Rückgrat haben und sich auch mal auf die Hinterfüße stellen und dem Materialismus und der Wissenschaft ins Auge schauen können.
Aber dazu müssten sie plausiblere Antworten liefern. Also nein, eine so (für mich) klare Antwort gibt es von Seiten der Kirche nicht. Sie stammt von dem ind. Mystiker Aurobindo.

Mit Sir Aurobindo habe ich mich in den Siebzigern auch befasst.  Er hat viel Sinnvolles mit "Mutter" von sich gegeben und war für mich eine wichtige Stufe auf der "Wahrheitsleiter".
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#13
Ulan schrieb:Das ist trotzdem in etwa die Position der RKK. Indische Gottheiten wie Shiva sind normalerweise sowieso beides gleichzeitig, tranzendent und immanent.

Woraus geht das so klar hervor, das könnte man doch dann so klar in den Katechismus schreiben. Stattdessen kam mir diese Erklärung immer als bildhaftes Geschwurbel vor. Wenn Du da eine kirchliche Quelle hast, würde mich interessieren.
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#14
Obwohl es in diesem Forum um Christentum und Theologie geht, sehe ich viele, die verschiedene Thesen und Prinzipien aus den Lehren und Beispielen, die Jesus Christus in den Evangelien hinterlassen hat, vertreten.

Jeder kann es glauben oder nicht, aber meiner Meinung nach ist es nicht möglich, das, was Jesus gelehrt hat, mit dem zu verbinden, was in vielen Religionen und Philosophien gepredigt wird.
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#15
Jesus hat nun mal in den Evangelien NICHTS hinterlassen, vielleicht kommt das falsch verstanden rüber, weil er nichts geschrieben hat.
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