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Große Katechismus des Luther für den Unterricht der Kinder u Einfältigen
#1
Der Große Katechismus des Martin Luther – für den Unterricht der Kinder und Einfältigen

Interessant !

"Der Große Katechismus des Martin Luther mit dem Titel Deudsch Catechismus (Wittenberg 1529) – für den Unterricht der Kinder und Einfältigen"
Katechismus - Wikipedia
Lutherische Katechismen

Heute wäre diese Wortwahl undenkbar. Offen zu sagen, daß es Einfältige gibt - das wird ja heute diskret geleugnet

Man spricht von "Menschen mit besonderen Begabungen", "Menschen mit Inselbegabungen" und was weiß ich

Nie würde es ein heutiger Politiker wagen, ein Buch für den Unterricht von Einfältigen zu publizieren Icon_smile

Die Sprache von Luther war gepfeffert - er trat überall ins Fettnäpfchen.
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#2
... was mal wieder zeigt, dass Glaubensvorstellungen in "ihre Zeit" gehören. Es gilt sogar fast die Umkehrung: Was wir uns heute im weltanschaulichen Sinne vorstellen, klingt in 500 Jahren "altbacken" - mit Sicherheit!
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#3
Wie schnell sich Sprache und gesellschaftliche Normen aendern sehe ich doch selbst ueberall; da brauche ich nicht Luther hervorzukramen. Die Welt hat sich in meinen Lebzeiten sehr veraendert, und das war zu anderen Zeiten auch nicht anders.
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#4
Richtig! Ich kann aus eigener Erfahrung Umlernprozesse beisteuern (Beispiele ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
  • Liebe zu einem Partner des gleichen Geschlechts
  • Die Vorstellung einer intimen Freundschaft mit Nicht-Weißen oder gar Ehe
  • Haltung gegenüber Verbrechern
  • Begriffsbildungen wie "Wahrheit" oder "Gerechtigkeit"
  • Umweltproblematik
  • Die Vorstellung von einem Gott
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#5
(10-11-2019, 20:57)Ekkard schrieb: Liebe zu einem Partner des gleichen Geschlechts

Wenn es wirklich Liebe wäre, seelische Zuneigung wie bei den alten Spartanern, dann wäre nichts dagegen einzuwenden.
Aber die schmerzhafte Verletzung des Afters kann man nicht als "Liebe" bezeichnen
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#6
(10-11-2019, 22:01)Sinai schrieb:
(10-11-2019, 20:57)Ekkard schrieb: Liebe zu einem Partner des gleichen Geschlechts

Wenn es wirklich Liebe wäre, seelische Zuneigung wie bei den alten Spartanern, dann wäre nichts dagegen einzuwenden.
Aber die schmerzhafte Verletzung des Afters kann man nicht als "Liebe" bezeichnen

Aber als Nächstenliebe...durchaus. "Widersteht nicht dem Bösen, sondern wer irgend dich auf deine rechte Wange schlägt, dem halte auch die andere hin" (Mt 5,39) - eine kurze Andacht.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
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#7
@Sinai: Du redest, als haettest Du noch nie etwas vom Unterschied zwischen Liebe und Sex gehoert. Was soll das?

Mal abgesehen von Deinen etwas merkwuerdigen Vorstellungen von Sex. Analverkehr ist heute uebrigens auch in Hetero-Kreisen weit verbreitet. Auch so etwas unterliegt anscheinend Moden. Verletzungen gehoeren natuerlich nicht dazu.
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