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Bevormundung/Entmündigung durch Zwangs-Organspendergesetzgesetz
#1
In Sache Organspendergesetz, sehe ich ein sehr großes ethisches und moralisches Problem und Unlogik im Sinne der Vernunft.
Das Gesetz wäre eine vor weg genommene persönliche Entscheidung durch den Staat und ist eine Entmündigung.
Der Gesetzgeber hat m.E. nicht das Recht DIESE Entscheidung vor weg zu nehmen.
Der Staat würde mit dem Organspendergesetz, welches ALLE Bürger automatisch zu Organspendern macht, den Bürger entmündigten.da er ihn bevormundet.
Vor diesem Gesetz stehen andere Lösungen zur Verfügung.
Vor allem sollten die freiwilligen Spender schneller ausfindig gemacht werden.

Der eigene Körper ist KEIN Allgemeingut, sondern persönliches Hab und Gut. Körper, Geist und Seele gehören dem Individuum.
Im Sinne der Logik und Vernunft, kann ein Mensch seinen Körper incl. dessen Innenleben nur freiwillig seinen Nächsten zur Verfügung stellen.
Mit diesem Gesetz würden automatisch die zuvor bestehende Freiwilligkeit WERTLOS gemacht.
Jeder der bisher freiwillig ein Spender war, dessen Gabe wird automatisch entwertet.
Nächstenliebe und das wahre Geben verlangt die FREIWILLIGKEIT und kann nicht per Gesetz entstehen.
Alle die auf diesem Weg Spenderorgane bekommen würden, nehmen Organe, nur weil der Staat dann einen Weg des Zwanges erlaubt hat/frei gemacht hat.  Der Weg ist das Ziel!
Wege mit Zwang oder Handlungszwang wegen Automatismus sind keine guten Wege!
Der Mensch wird zur Handelsware gemacht.

Durch dem „Geiz ist Geil-Denken“ und Gewinnmaximierung wurde die Berufe entwertet und die Wertschätzung der Güter dabei vernichtet und nun folgt die letzte Möglichkeit der Ausbeutung. Mehr kann nicht genommen werden, denn der Mensch kann nur in 3 Bereiche entwertet und ausgenommen werden: Körper, Geist und Seele, die zusammen eine begrenzte Lebenszeit haben.
Die Folgen des Mindestlohnes sind der BEWEIS dafür, dass der Köpereinsatz (Arbeit) entwertet ist.
Der Arbeiter arbeitet mit SEINEM einzigen Körper (incl. seinen Organe) und innerhalb SEINER Lebenszeit FÜR die Erhaltung des Wirtschaftssystems. Und für diesen Körpereinsatz bekommt viele nur Mindestlohn und müssen die Folgen erleben.
Und nun soll dieser, vom System ausgebeutete Arbeiter am Ende seiner Tage auch noch seine Organe zur Verfügung stellen?
Diese Menschen habe doch während ihrer Lebzeit keinen DANK bekommen. Diese Gesellschaft hat die Organe m.E. nicht verdient.
Jeder Mensch hat Körper, Geist und Seele UND diese Dreifaltigkeit IST hochpersönliches Eigentum, Hab und Gut eines jeden einzelnen Menschen über den er OHNE Vorwegnahme, also die Vorentscheidung des Staates, selbst zu entscheiden hat.

Solange es wachsende Armut in Deutschland gibt, ist das Gesetz falsch.
Wenn Politiker dieses Gesetz durchsetzen, BEWEISEN sie m.E. ihre Unvernunft.
Denn VOR der Erlassung dieses Gesetzes muss der Staat dafür sorgen, dass alle arbeitenden Menschen nicht verarmen. (Laut Statistik sterben Arme früher als Reiche (hörte ich im Radio). Bürger in Armut bringen/halten FÜR Reiche?)
Einem Menschen, den die Gesellschaft und ihr System in finanziellen Notlagen bring und dann im Stich lässt (FOLGEN des Mindestlohnes) dem auch noch sein Innerstes zu nehmen ist sozial ungerecht.
Das Gesetz spricht gegen dem Prinzip der Logik und Vernunft.

Wird ein Staatsbürger dem Allgemeingut zur Verfügung gestellt, so muss zuvor mindestens staatlich gesichert sein, dass der, so zum Organgebender gemacht wird, zu Lebzeiten würdig leben und erleben konnte.
Dies ist derzeit nicht GEGEBEN, denn Arbeitende werden in diese Gesellschaft in die Armut getrieben.
Die Gesellschaft bildet derzeit keine wirkliche Einheit (Geimeinschaft mit Gemeinwohl FÜR ALLE). Das tut sie nicht, solange wie die Schere zwischen Arm und Reich weiter auf geht. Armut, geringe Teilhabe am sozialen Leben usw., ist die Folge von niedrigen Löhnen und geringer Wertschätzung der Arbeit des Menschen in niederen Arbeiten mit Niedriglohn.

Es sind also weder die Vorbedingung zu diesem Gesetz erfüllt noch sind ALLE derzeit noch zur Verfügung stehenden Maßnahmen ergriffen worden. Das "Automatisch-Spender-Gesetz" hat kein Recht zu existerien.
Würde die Gesellschaft sozialer sein, säjhe dies anders aus.
Leider ist es aber ZURZEIT wahr, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander geht. 
Es besteht also derzeit nicht die notwendige Grundlage/Gleichheit/Fundament, welches die Grundvoraussetzung einer Einheit ist und eine Gesellschaft zu einer Einheit macht. Denn dies verlangt ja eben auch, dass ALLE Menschen von ihrer Arbeit würdig Leben können und dies auch bei Krankheit, Arbeitslosigkeit und Rentenalter. Aber das Gegenteil ist ja leider der Fall: Das System führt in die Armut.
Zu viele Menschen erleben derzeit Armut. Sie erleben real Armut/Mangel, weil der Niedriglohnsektor logischerweise diese Folge mit sich bringt und der Staat ausgleichende Handlungen unterlassen hat.
Eine gerechte Gesellschaft und ein soziales Sozialsystem ZEIGT ein anderes Bild.

Das Sozialsystem ist viel zu ungerecht, um dieses Gesetz erlassen zu können. Das Miteinander leben und dem Nächsten erleben lassen ist in einer großen Schieflage. Gleiches verlangt nun mal zuerst eine Gleichheit in der Unterlage. Eine Wage der Gerechtigkeit die schief steht, weil der Untergrund zu krumm ist, kann keine Gerechtigkeit bringen! Solange soziale Ungleichheit besteht, dürfen nicht ALLE Mensch automatisch zum Spender gemacht werden, sondern nur jene die dies Freiwillig tun.
Nun sollen also jene die man sowieso schon zu Lebzeiten ausbeutet mit ihrem Tod auch noch automatisch ihre Organe abgeben.
Damit hat Ausbeutung ein weiteres „Gesicht. Der Mensch wird zu einer weiteren Handelsware gemacht.

Kommt es zum Organspendergesetz, dass ALLE Menschen automatisch zu Spendern macht, wird das Innerste des Menschen von 2 Seiten zur Gewinnmaximierung benutzt (ausgeschlachtet/ausgebeutet). Einerseits von den Empfängern, da sie Zeit gewinnen (an sich die gute Seite) aber andererseits auch von allen die durch Transplantationen GELD verdienen (böse Seite).
Es wird mit Sicherheit mit den Organen GELD verdient. Menschen, die zu den Besserverdiener zählen, verdienen ihr Geld damit, sie verdienen in dem der Arbeiter im Mindestlohn im Sterben liegt. Wer weiß, vielleicht bekommt der Mensch, der in dieser Gesellschaft zu den minderwertigen Arbeitern zählt und in seinem Leben noch nie vorne dran dabei war, in der Stunde seines Todes doch noch mal schnell nach vorne, indem er schneller seine Hirntot-Diagnose ausgestellt bekommt, als ein anderer „wertvollerer“ Mensch.
Nach dem Motto: Erst ausbeuten und dann schnell entsorgen.

Wer kann sicherstellen, dass der Mensch (z.B. der behandelnde Arzt) tatsächlich im besten Sinne handelt? Niemand, denn das ist ein „DING“ der Unmöglichkeit. Und was ist, wenn die Verweigerung der Entnahme ZU SPÄT „gefunden“ wird? Wer kann sicherstellen, dass die Verweigerung RECHTZEITIG erkannt wird? Im Falle einer Fehlentnahme ist ein Rückgängig machen oder eine Wiedergutmachung nicht mehr möglich.
Zu wie vielen unerlaubten Organentnahmen wird es kommen? Wieviel sind einer zu viel?
Jeder Mensch macht Fehler! Mit Fehler machen so manche sogar Geld.
Beispiele: Mängel angeben wo keine sind und so Rabatt erschleichen. Fehldiagnosen stellen. Dafür sorgen, dass Bürger Fehlkäufe tätigen. Zulassen, dass Bürger Artikel kaufen können deren Verwendung verboten ist (Affenhausbrand) USW.
Und jetzt spricht man darüber den Menschen zum Warenlager zu machen?
Sorry, aber dafür ist die Menschheit noch viel zu verdorben und unvernünftig.

Eine m.E. auch sehr wichtige Frage ist diese:
Wie viele Krankenhäuer und Ärzte gibt es in Deutschland, die eine Organtransplantation durchführen können UND wie viele Organsuchende stehen dem Gegenüber? Zur Frage gehört auch diese Frage: Reicht die ZEIT aus? (Operationszeit der zur Verfügung stehenden Ärzte, denn der Arzt muss ja auch mal schlafen gehen.)

Alles hat 2 Seiten! Darum kann das Gegenteil des gewünschten erreicht werden.

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#2
Keine Ahnung, warum Du das Gesetz als problematisch ansiehst. Du entscheidest doch letztlich immer noch selbst, was mit Deinen Organen passiert.

Und ja, Deutschland hat ein riesiges Defizit an Spenderorganen und lebt von Importen aus Laendern, die jetzt schon aehnliche Gesetze haben, wie z.B. die Niederlande. Kranke muessen hier oft viele Jahre warten.
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#3
(13-01-2020, 15:40)Adamea schrieb: Der eigene Körper ist KEIN Allgemeingut, sondern persönliches Hab und Gut.


Wenn Dein Körper Hunger hat, gehst du zum Staat und verlangst Sozialhilfe

Wenn Dein Körper friert, geht er ins Sozialamt und fordert eine beheizte Gratiswohnung
Wenn Dein Körper verletzt ist (Herzinfarkt) wird er ins Spital gefahren und bekommt dort ein Spenderherz
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#4
(13-01-2020, 15:40)Adamea schrieb: Das Gesetz wäre eine vor weg genommene persönliche Entscheidung durch den Staat und ist eine Entmündigung.

Da liegt ein Denkfehler vor.  Der Bürger wird nicht entmündigt. Im Gegenteil. Der Bürger ist angehalten, eine Entscheidung zu treffen. Will er nicht Organspender sein, muss er das zur Kenntnis bringen. Tut er das, ist er aus dem Pool draußen. Das ist zwar asozial, aber seine freie Entscheidung.

Das heißt:

Ungewollt Organspender können nach der in Aussicht genommenen Gesetzesänderung nur jene werden, die mit so hohem Maß an Sorglosigkeit durchs Leben gehen, dass ihnen selbst für einen nötigen Widerspruch der Antrieb fehlt.
MfG B.
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#5
@Adamea:  Vermutlich ist dir durch die Antworten von Ulan und Bion klar geworden, dass von einer Entmündigung nicht die Rede sein kann. Falls du Bions Bewertung "asozial" für Nichtspender zu hart findest, lasse dich doch einmal auf folgendes Gedankenspiel ein: Was sagst du, wenn ein Millionär testamentarisch verfügt, dass sein Körper nach dem Tod zusammen mit einer Million Euro in Scheinen im Krematorium verbrannt wird? Eine solche Wertvernichtung, die in unserem Staat natürlich nicht vollstreckt werden dürfte, würde von dir wahrscheinlich noch viel schärfer als nur mit "asozial" beurteilt werden.

Wenn der Körper eines Hirntoten ohne die mögliche Entnahme dringend benötigter Organe bestattet wird, findet auch eine Wertvernichtung statt. Warum erlaubt das unser Staat? 

Nun kommt doch noch etwas Wasser auf deine Mühle: Die Frage ist weitaus komplexer, als sie auf den ersten Blick erscheinen mag. Sehr ausführlich ist sie im Internet beispielsweise durch den renommierten Medizinethiker Prof. Giovanni di Maio als PDF-Datei nachzulesen. Seine Begründung, die des ablehnt, Nichtspender in eine moralisch fragwürdige Ecke zu stellen, ist aber ganz anders als deine.
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#6
(13-01-2020, 22:33)Ulan schrieb: Keine Ahnung, warum Du das Gesetz als problematisch ansiehst. Du entscheidest doch letztlich immer noch selbst, was mit Deinen Organen passiert.

Aber die ERSTE Entscheidung trifft dann das Gesetzt, der Staat!
Und das Gesetz liefert mir sodann den Grund kein Organspenderin zu sein!

Für mich (meiner Erkenntnis nach) steht es außer Frage, dass die Sache „JEDER ist Organspender“, am ENDE einer perfekten Gesellschaftsform steht! ABER in einer perfekten Gesellschaftsform kommt Organspenden automatisch freiwillig zustande!
Mit diesem Gesetz wird die wahre Freiwilligkeit verhindert.
Mit diesem Gesetz hört zu dieser Sache die Freiwilligkeit auf zu existeren und wird zum Automatismuss.
Das „alle sind freiwillige Spender“ WIRD ja automatisch, durch das Gesetz unmöglich gemacht.

Reine wahre Wahrhaftigkeit, Ehrlichkeit, Nächstenliebe, das Füreinander da sein, bedingt die absolute Freiwilligkeit.
Eine Gesellschaft die freiwillig für den Nächsten da ist, ist die BESSERE Form einer Gesellschaft.
Das Gesetz verhindert das Beste.
Die Freiwilligkeit gehört zu jedem besten Endergebnis.
DARUM kann eine Welt mit diesem Gesetz nicht die beste Erdenversion darstellen.
Das Gesetz BESTIMMT ja den ANFANG des Verlaufes!

Das Gesetz verlangt/ZWINGT zu einer Handlung und kann damit keine IDEE sein, die zum besten Weg gehört.
Der Weg ist das Ziel! Und hier liegen Zwang auf dem Weg.
Das Gesetzt ist eine IDEE aus dem Reich ALLER Ideen!
In diesem Reich sind die guten Ideen und auch die schlechten und bösen IDEEN.

ALLES BRAUCHT SEINEN Grund und seine Möglichkeit.
Wird die Möglichkeit der Freiwilligkeit genommen, so hört Freiwilligkeit auf zu existieren.
Vieles kann unmöglich gemacht werden.
Dem Werden ist alles möglich, auch das unmöglich werden.
Freiwilligkeit WIRD zum Automatismus.
Wahre, reine ehrliche Wertschätzung und Freiwilligkeit erfordert IHRE Möglichkeit von Grund auf FREI entscheiden zu können. Das Gesetz aber, gibt einen Start/Anfang VOR.
Der Staat hat in dieser Sache keinerlei Rechte!
Menschen, die zu dieser Sache noch zu keiner Entscheidung in der Lage sind, WERDEN gezwungen sich zu entscheiden oder sich dem Staatswillen zu beugen. Das ist das Ausnutzen einer Notlage/Zwangslage!
Die Entscheidungsunfähigkeit WIRD ausgenutzt!
Das ist kein guter Weg! Der Weg ist das Ziel! Der böse Weg führt zu keinem guten Ziel!

Organspende ist eine Sache, die am ENDE einer perfekt funktionierenden Gesellschaft steht UND die Freiwilligkeit ist die dazugehörige perfekt Art und Weise in dieser Gesellschaftsform.

Es gibt nicht nur eine Möglichkeit wie sich diese Gesellschaft entwickelt! Der Werdegang der Gesellschaft IST EIN WEG.
Der Weg ist das Ziel!
Der Weg DES Werdens bestimmt den Wert des Zieles.
Gut du böse sind Werte. Hochwertiges und Niederwertiges.
Allein der Gedanke, dass man dieses Gesetz in Erwägung zieht, ist nach meinem Erkenntnisstand ein niederes Denken.
Idee können zur falschen ZEIT mit Gewalt/Staatsgewalt durchsetzen werden (werden wollen).
ALLES hat seine Zeit.
Diese Gesellschaft ist derzeit nicht gerecht genug UND darum wird das Gesetz das Gegenteil erreichen. Früher oder später, aber gewiss.

(13-01-2020, 22:33)Ulan schrieb: Und ja, Deutschland hat ein riesiges Defizit an Spenderorganen und lebt von Importen aus Laendern, die jetzt schon aehnliche Gesetze haben, wie z.B. die Niederlande. Kranke muessen hier oft viele Jahre warten.

BITTE erkläre wie man die Freiwilligen, die in D-Land leben, findet und sucht! BITTE!
Gedankenstütze: Auf einem fetzen Papier steht, dass sie Spender sind.
Frage: Welches SYSTEM wurde bisher verwendet?
Ich habe auch gehört, dass viele Krankenhäuser nicht über die nötige Ausrüstung der Erstmaßnahmen verfügen. Warum nicht?

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#7
(13-01-2020, 23:11)Sinai schrieb:
(13-01-2020, 15:40)Adamea schrieb: Der eigene Körper ist KEIN Allgemeingut, sondern persönliches Hab und Gut.
Wenn Dein Körper Hunger hat, gehst du zum Staat und verlangst Sozialhilfe
Wenn Dein Körper friert, geht er ins Sozialamt und fordert eine beheizte Gratiswohnung
Wenn Dein Körper verletzt ist (Herzinfarkt) wird er ins Spital gefahren und bekommt dort ein Spenderherz

Warum gibt es so viele Obdachlose und Essenstafeln die nicht vom Staat finanziert werden?
Bevor man Sozialhilfe bekommt, greift der Staat den Folgegeneration in die Tasche. Viele Menschen im Mindestlohn und deren Kinder können so nie auf einen grünen Zweig kommen, selbst wenn sie etwas geerbt haben. Krankheit reicht und schon ist das Erbe weg. Der Staat arbeitet fleißig daran das Eigentum von Unten nach Oben zu verlagern.

Warum sollte ein Mensch, der von der Gesellschaft unwürdig behandelt wurde, dieser Gesellschaft zwangsweise auch noch seine Organe spenden wollen? Es sind doch viel zu viele Menschen da, die ihm nie geholfen haben.
Warum sollte ein Mensch, den Menschen seine Organe GEBEN, wenn ihm nie ein Mensch geholfen hat?
Die Seele steckt in jeder Zelle: Warum soll der Mensch seine Perlen vor die Säue werfen? WARUM? WARUM? WARUM?

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#8
(14-01-2020, 13:30)Bion schrieb:
(13-01-2020, 15:40)Adamea schrieb: Das Gesetz wäre eine vor weg genommene persönliche Entscheidung durch den Staat und ist eine Entmündigung.

Da liegt ein Denkfehler vor.  Der Bürger wird nicht entmündigt. Im Gegenteil. Der Bürger ist angehalten, eine Entscheidung zu treffen. Will er nicht Organspender sein, muss er das zur Kenntnis bringen. Tut er das, ist er aus dem Pool draußen. Das ist zwar asozial, aber seine freie Entscheidung.

Denn Menschen in einer Zwangslage zu führen ist unsoziales/asoziales Handeln!!!
Denn Menschen in einer Sache zu einer Entscheidung zu zwingen, zu der er selbst ratlos ist und zu viele Fragen offen sind und daher Entscheidungsunfähig ist, ist asoziales/unsoziales Verlangen/Handeln.
In einer schweren Frage eine Entscheidung zu erzwingen ist ein unsoziales Handeln!!!

(14-01-2020, 13:30)Bion schrieb: Das heißt:
Ungewollt Organspender können nach der in Aussicht genommenen Gesetzesänderung nur jene werden, die mit so hohem Maß an Sorglosigkeit durchs Leben gehen, dass ihnen selbst für einen nötigen Widerspruch der Antrieb fehlt.
Die Münze hat 2 Seiten. Alles hat 2 Seiten. Jede Seite hat ihren Namen/Begriff/Bild/Zahl.
Das was du Sorglosigkeit nennst ist in dieser Sache die Entscheidungsunfähigkeit!
DIESE Entscheidungsunfähigkeit WIRD schamlos ausgenutzt.
Die Ratlosigkeit wird ausgenutzt!
Die Hilflosigkeit wird derzeit in der Berufswelt fleißig ausgenutzt!
Welcher Mensch behauptet, dass es Sorglosigkeit ist? Nun, das ist im GRUNDE völlig egal, FAKT IST, dass einer derartig dreisten Unterstellung ein niederes Denken voran geht.

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#9
(14-01-2020, 21:44)Felix schrieb: @Adamea:  Vermutlich ist dir durch die Antworten von Ulan und Bion klar geworden, dass von einer Entmündigung nicht die Rede sein kann. Falls du Bions Bewertung "asozial" für Nichtspender zu hart findest, lasse dich doch einmal auf ...
DOCH, das ist eine Entmündigung. Dem Bürger, der sich in dieser Sache wirklich nicht entscheiden kann, wird seiner Freiheit beraubt/genommen! Die Entscheidung findet nicht frei statt. Freiheit fehlt, da ja die Zwnagsvorgabe da ist.

Weil die SACHE auch die Seele betrifft, haben viele Menschen hierzu KEINE Antworten. Sie bekommen sie nicht oder finden sie nicht allein.
Der Staat DRÄNGT die Menschen in einer Sache, die für sie selbst SCHWER zu lösen ist!!! DAS IST EXTREM gemein und niederträchtig.

Wenn das Gesetzt durchgeht, steht m.E. ein mieses GESCHÄFT dahinter, denn reine Vernunft ist es 100% nicht.
Der Mensch ist kein kostenloses Allgemeingut, er kann sich der Allgemeinheit nur FREIWILIG zur Verfügung stellen.
Solange der Geringverdiener bei Krankheit und Arbetislosigkeit nur 60% VOM Netto bekommt (= fast 600 Euro), sind die allgemeingültigen Gesetze zu menschenunwürdig und somit hat die Allgemeinheit die Organe nicht verdient.

(14-01-2020, 21:44)Felix schrieb: ... folgendes Gedankenspiel ein: Was sagst du, wenn ein Millionär testamentarisch verfügt, dass sein Körper nach dem Tod zusammen mit einer Million Euro in Scheinen im Krematorium verbrannt wird? Eine solche Wertvernichtung, die in unserem Staat natürlich nicht vollstreckt werden dürfte, würde von dir wahrscheinlich noch viel schärfer als nur mit "asozial" beurteilt werden.
Wenn der Körper eines Hirntoten ohne die mögliche Entnahme dringend benötigter Organe bestattet wird, findet auch eine Wertvernichtung statt. Warum erlaubt das unser Staat? 

Geld ist wertlos im Vergleich zur lebensspenden Organen!
Geld ist auch im Vergleich zur Seele wertlos!!! Die Seele steckt in jeder Zelle.
Wenn Teile des Menschen weiterleben, so ist ein Teil des Menschen noch auf Erden und der Großteil ist im Jenseits, dem woanders.
Da der Mensch und jedes Teil von ihm geliebt werden muss, besteht die berechtigte und SEHR WICHTIGE Frage, wie würdig, liebevoll, achtungsvoll, gehen die Menschen mit den Organen um? Sowohl bei der Entnahme wie auch die und Einstellung des Empfängers.
ODER ist das Gegenteil der Fall? Werden die Organe wie Handelsware behandelt oder wie Seelenträger?
Der Umgang bestimmt mit, ob das das Gesetz eine Fessel für die Seele ist, welche die Seelen zwing in einer bösen Welt länger als geplant zu verweilen.
Dieses Gesetz stellt die Verstorbenen vielleicht in eine Warteschleife.
Das ist an und für sich völlig in Ordnung aber eben nur unter einer Bedingung, die Reihnheit der Nächstenliebe!
NUR aus reiner Liebe und wahrer Nächstenliebe, bleibt eine Seele länger auf dieser kriegerischen und ausbeuterischen Erdenversion.

Das Sozialsystem BEWEIST eindeutig, dass Nächstenliebe nur leere Worte sind.
Diese Gesellschaft ist noch viel zu böse, dass erkennt man doch locker auch am Zustand der ERDE.

Werden die Organe wie Wegwerfartikel behandelt?
Werden Menschen zu früh ausgenommen oder unnötig, wie eine Sau, dessen Fleisch man nimmt, einlagert nur um dann später doch weggeworfen zu werden?
Die Frage nach dem UMGANG mit den Organen is sehr wichtig und sollte auch gestellt werden.
Der Mensch ist offensichtlich viel zu verschwenderisch.

DIE Verschwendung. Die Verschwendung bekommt eine NEUE WEITERE MÖGLICHKEIT.
Das kann ich nicht gut heißen und darum nicht unterstützen.

Derzeit ist das Gesetz HÖCHTS fragwürdig.
Diese Menschheit ist zu ACHTLOS ihren Nächsten gegenüber.

Warum habt ihr eigendlich dieses andere m.E. STARKE Argument außeracht gelassen?
Unberücksichtigt geblieben ist das Argument, der sozialen Ungerechtigkeit. Warum?
Weil das Argument euch nicht gefällt? Weil mit diesem Argument etwas klarer wird?

Eine weitere Frage die sich alle Gläubigen stellen werden, was ist, wenn die Seele des Verstorbenen zwischen dem Diesseits und der anderen Seite gefangen ist, möchte sie das ihre alte Wohnung (Organe) in einem Rassisten wohnen?
Kann die gute Seele mit den negativen Datenfelder verunreinigt werden?
Sicherlich wird sie spätestens mit dem Tod des Empfängers ganz hinüber gehen können, aber welche Seele will später weiter gehen können, wenn ihr ihr neuer Körper nicht gleichwertige genug ist oder gar missfällt?
Was werden die Gläubigen noch sagen und in Zukunft zu bedenken bekommen, denn die essentiellen Fragen tauchen oft erst später auf!
Was wenn mit diesem Gesetz der Kampf zwischen Gut und Böse nur in eine weitere Ebene möglicht wird?

DAS GESETZ betrifft auch den Bereich des Glaubens UND DA hat der Staat seine FINGER raus zu halten!!!

Derzeit kann dieses Gesetz auch ein Gefängnis für die Seele sein, WEIL die MEHRHEIT der Menschen noch zu GEMEIN ist!

DARUM muss jeder diese Wahl ABSOLUT FREI für sich selbst entscheiden OHNE dass diese Entscheidung per Gesetz vorentschieden wird!!!
Denn das Gesetz GIBT die Richtung VOR und bestimmt so den ERSTEN Verlauf und dazu ist der Staat nicht befugt!

Menschen, die sich noch nicht selbst entschieden haben oder dies nicht können, werden so GENÖTIGT sich zu entscheiden!

Das Gesetz wäre eine mutwillige Nötigung!
Manipulation geht auch offene Wege! Der Weg ist das Ziel!
DAS IST ein widerwertiger ZWANG.
Das Reich der Ideen ist so übervoll und auch die bösen Ideen suchen nach ihren bösartigen irdischen Denkern.

Solange die Menschen noch SO SIND ist das Gesetz falsch.
Die ZEIT für ein solches Gesetz ist noch nicht gekommen.
ALLES hat seine Zeit und der Weg ist das Ziel.

Alle Seelen werden derzeit NICHT in und mit Dankbarkeit (Würdevoll) entnommen und empfangen.

Kommt das Gesetz, dann ist auch bald eine ZEIT gekommen, in der es ganz NORMAL geworden ist Organe wie im Supermarkt zu bekommen!
Ärzte stehen unter Zeitdruck, denn der Nächste liegt ja schon zur OP bereit.

Die Wertschätzung SINKT, in ihrer letzten Möglichkeit.
Organe sind dann ständig zur Verfügung. Der Mensch wird entwertet.
Organe werden ruckzuck und achtlos entnommen und hin und her transportiert, nicht einmal die Namen interessieren.
Das ist der Höhepunkt der Ausbeutung des Menschen.
Organe können auch auf dem Weg des Entnehmens und des Transportes verletzt und unbrauchbar werden und dann denken sich die Ärzte „ach egal, was solls, nehmen ich halt den Nächsten, der liegt ja dort drüben schon auf dem Gabentisch bereit.“

Auf dem OP-Tisch liegen Fleisch (Organe) und Blut (Blutspende) INCL: deren Seeleninformationsdaten.
Das Letzte Abendmahl findet im OP-Saal statt.

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#10
(15-01-2020, 13:32)Adamea schrieb:
(13-01-2020, 22:33)Ulan schrieb: Keine Ahnung, warum Du das Gesetz als problematisch ansiehst. Du entscheidest doch letztlich immer noch selbst, was mit Deinen Organen passiert.

Aber die ERSTE Entscheidung trifft dann das Gesetzt, der Staat!

Nein, die Entscheidung triffst Du. Offensichtlich hast Du jetzt schon die Entscheidung getroffen, Deinen kranken Mitmenschen nicht helfen zu wollen, und Du kannst das immer noch tun. Es steht Dir, wie bisher, vollkommen frei. Du musst nicht mal Deinen Grund offenlegen; egal ob das Egoismus, irrationale Aengste oder sonst irgendetwas ist.

(15-01-2020, 13:32)Adamea schrieb:
(13-01-2020, 22:33)Ulan schrieb: Und ja, Deutschland hat ein riesiges Defizit an Spenderorganen und lebt von Importen aus Laendern, die jetzt schon aehnliche Gesetze haben, wie z.B. die Niederlande. Kranke muessen hier oft viele Jahre warten.

BITTE erkläre wie man die Freiwilligen, die in D-Land leben, findet und sucht! BITTE!
Gedankenstütze: Auf einem fetzen Papier steht, dass sie Spender sind.
Frage: Welches SYSTEM wurde bisher verwendet?
Ich habe auch gehört, dass viele Krankenhäuser nicht über die nötige Ausrüstung der Erstmaßnahmen verfügen. Warum nicht?

Keine Ahnung, warum Deutsche allgemein kein Interesse daran haben, kranken Leuten zu helfen. Hauptsaechlich Faulheit, nehme ich mal an. Ich nehme mich davon uebrigens auch nicht aus. Ich habe das Ding irgendwann mal ausgefuellt, aber im Moment weiss ich auch nicht, wo das ist; was dann letztlich niemandem hilft.

Edit: Hmm, wahrscheinlich habe ich das beim Umzug verloren. In Arizona brauchte man so etwas eh nicht, und da man dort mit Badehose und Badelatschen Motorrad fahren darf, gab's da eh einen Ueberschuss an Spenderorganen.

Edit2: Ich sehe aber schon Dein Problem. Das Gesetz zwingt Dich, in den Spiegel zu schauen, und mit Dir selbst ins Reine zu kommen. Du musst jetzt ganz bewusst eine Entscheidung zum Egoismus treffen und damit leben koennen. Dass es etwas unangenehm sein kann, die Wahrheit ueber sich selbst herauszufinden, ist klar. Es macht uns bewusst, dass unser Selbstbild in vielerlei Hinsicht eine Luege ist.

Es ist schon erstaunlich, mit was fuer einem Redeschwall Du diesen Prozess zu vermeiden versuchst Icon_lol .
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#11
(15-01-2020, 16:56)Ulan schrieb: Nein, die Entscheidung triffst Du.

Der Staat hätte die Bürger dann mit dem Gesetz immer sofoert zu einer Entscheidung gezwungen!
Als freier Bürger muss man aber auch das Recht haben DIESE Entscheidung offen lassen zu dürfen!!!
Das Gesetz GRENZT die Freiheit des Bürgers ein! Auf Freiheisberaubung reagiere ich automatisch innerlich aggressiv!
UND der Bürger hat auch die Freiheit sich zu einer anderen (beliebigen) Zeit zu entscheiden!!!
All das ist wird dem Gesetz unmöglich.

(15-01-2020, 16:56)Ulan schrieb: Offensichtlich hast Du jetzt schon die Entscheidung getroffen, Deinen kranken Mitmenschen nicht helfen zu wollen,...
... egal ob das Egoismus, irrationale Aengste oder sonst irgendetwas ist.
.. Keine Ahnung, warum Deutsche allgemein kein Interesse daran haben, kranken Leuten zu helfen. Hauptsaechlich Faulheit, ..
Edit2: Ich sehe aber schon Dein Problem. Das Gesetz zwingt Dich, in den Spiegel zu schauen, und mit Dir selbst ins Reine zu kommen. Du musst jetzt ganz bewusst eine Entscheidung zum Egoismus treffen und damit leben koennen.

Du versuchtst dich in negativer Suggestion.
Ich sehe es nicht ein, dass der Staat ALLE Bürger auffordert für die derzeit 9.000 Organsuchende zu spenden!
Es müssen nicht ALLE helfen! Das Verhältnis stimmt absolut nicht.
Ich stehe wegen meiner logischen Betrachtung GEGEN diesem Gesetz!

Ich habe im Radio gehört, dass es in Deutschland 9.000 Organsuchende gibt. Das Gesetz steht somit auch unverhältnismäßig zur Gesamtzahl der Bevölkerung. Wieso braucht man für 9.000 alle Bürger als Spender?
Aus logischer Sicht, müssen NUR die Freiwilligen BESSER gefunden werden und dazu REICHT der Wille derer die das Organspende-System betreiben. Warum sollte ein vernünftig und logisch denkender Mensch das „Aus dem vollen schöpfen können“ erlauben, wenn er doch auch ebenso genau weiß, dass dies nur zu Verschwendung führt?

Alles hat 2 Seiten!
Die Empfänger-Seite ist hier deutlich leichter zu ertragen ALS die Nehmer-Seite! Das ist ein wichtiger Punkt!
Beide haben IHR Schicksal zu tragen.
Die Organspender tragen das höhere Risiko in dieser Angelegenheit.
Das Risiko ist beim Spender deutlich höher, weil die Organe OHNE Narkose entnommen werden. ABER der Empfänger bekommt sie mit Narkose eingepflanzt. (= Ungleiche Behandlung)

UND:
Allein mir sind schon 2 Fälle aus dem Bekanntenkreis mitgeteilt worden, die mir beweisen, dass der Tod durch Hirntod noch zu viele Fragen offen lässt.
Es wurde die Hirntod-Diagnose gestellt und in beiden Fällen haben die Frauen sich von ihrem Mann verabschiedet.
Die nach ärztlicher Bescheinigung toten Männer haben auf ihre Frauen reagiert.
Warum konnte die Tote auf ihre Frauen reagieren?
Alle die Organe wollen, sollten sich bitte auch würdig erweisen und sich die andere Seite ansehen und sich fragen, wie Organe entnommen werden und wie viel schwerer der Schritt auf dieser Seite ist.
Die Organ-Empfänger und Ärzte müssen auch gut ÜBER die andere Seite nachdenken, bevor sie nach den Organen ihres Nächsten verlangen.

Dann steht da noch die sehr wichtige Glaubens-Frage.
Und die Frage wie gut oder schlecht ist es, denn Mensch künstlich in einem Zustand zwischen Diesseits und Jenseits zu erhalten
Ist es moralisch- ethisch- und mit der Menschenwürde vertretbar, dass der Mensch zum OPFER der Verschwendung gemacht wird?< Ist es vertretbar moralisch- ethisch- und mit der Menschenwürde vertretbar, dass die Organe OHNE Narkose entnommen werden?

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#12
(15-01-2020, 16:56)Ulan schrieb:
(15-01-2020, 13:32)Adamea schrieb: BITTE erkläre wie man die Freiwilligen, die in D-Land leben, findet und sucht! BITTE!
Keine Ahnung, warum Deutsche allgemein kein Interesse daran haben,...

Du hast meine Frage nicht beantwortet, sondern etwas völlig anderes dazu gesagt! WARUM?

(15-01-2020, 16:56)Ulan schrieb: .. Ich sehe aber schon Dein Problem. Das Gesetz zwingt Dich, in den Spiegel zu schauen, und mit Dir selbst ins Reine zu kommen. Du musst jetzt ganz bewusst eine Entscheidung zum Egoismus treffen und damit leben koennen.

Ja, ich bin Gott sei Dank egoistisch! Und liebe die Logik.
Das Ego ist wie ein Geschenk Gottes und sehr nützlich für die Selbstbestimmug und sich gegen die Unlogik der Gesetzgeber zur wehr zu setzen.

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#13
(21-01-2020, 11:50)Adamea schrieb: Ich habe im Radio gehört, dass es in Deutschland 9.000 Organsuchende gibt. Das Gesetz steht somit auch unverhältnismäßig zur Gesamtzahl der Bevölkerung. Wieso braucht man für 9.000 alle Bürger als Spender?

Ganz einfach: Es ist nicht beabsichtigt, 80 Millionen Menschen zu schlachten, um 9000 Kranken zu helfen. Oder was fuer eine andere absurde Idee bringt Dich zu dem Vergleich?

Ausserdem ist es sehr selten, dass Deine Organe fuer einen bestimmten Hilfesuchenden ueberhaupt passen. Die Chance, dass jemand, der gerade gestorben ist, fuer den Kranken passende Organe liefern wuerde, sind minimal. Nicht mal wenn 100% aller Deutschen ihre Organe spenden wuerden, waere eine 100%ige Abdeckung fuer die Kranken zu erwarten. Dass in dem bestimmten Zeitraum, in dem einem Kranken noch durch ein Spendeorgan geholfen werden kann, jemand mit einem passenden Spendeorgan stirbt, ist und bleibt halt Zufall. Eine Ausweitung des Spenderpools hilft da nur ein wenig mit der Wahrscheinlichkeit, dass eventuell ein passendes Organ anfaellt.

(21-01-2020, 11:50)Adamea schrieb: Dann steht da noch die sehr wichtige Glaubens-Frage.
Und die Frage wie gut oder schlecht ist es, denn Mensch künstlich in einem Zustand zwischen Diesseits und Jenseits zu erhalten
Ist es moralisch- ethisch- und mit der Menschenwürde vertretbar, dass der Mensch zum OPFER der Verschwendung gemacht wird?< Ist es vertretbar moralisch- ethisch- und mit der Menschenwürde vertretbar, dass die Organe OHNE Narkose entnommen werden?

Diese ganze Argument ist vollkommen absurd. Verschwendung gibt es nur dadurch, wenn passende Organe vergraben werden. Organe werden nur auf Anforderung entnommen; da wartet in dem Moment schon jemand darauf. Verschwendung ist da also ausgeschlossen. Ausserdem hast Du vergessen, dass der Mensch, dem die Organe entnommen werden, tot ist; Narkose braucht der sowieso nicht mehr.

Deine Ausfuehrung beweist aber mal wieder, wie wenig die meisten Leute von dem Themenkreis wissen. Anscheinend wird das erst zum Thema, wenn sie selbst ploetzlich ein Organ brauchen. Informier' Dich doch einfach mal. Vielleicht entwickelst Du ja doch noch etwas Mitgefuehl fuer Deine Mitmenschen.

(21-01-2020, 12:07)Adamea schrieb:
(15-01-2020, 16:56)Ulan schrieb:
(15-01-2020, 13:32)Adamea schrieb: BITTE erkläre wie man die Freiwilligen, die in D-Land leben, findet und sucht! BITTE!
Keine Ahnung, warum Deutsche allgemein kein Interesse daran haben,...

Du hast meine Frage nicht beantwortet, sondern etwas völlig anderes dazu gesagt! WARUM?

Normalerweise findet man die entsprechenden Kaertchen und Infos beim Arztbesuch. Die meisten Praxen, die ich kenne, hatten das ausliegen. Manche Aerzte scheuen sich aber davor, weil es wohl noch mehr Patienten wie Dich gibt, die dann in irrationale Tiraden ausbrechen.

(21-01-2020, 12:07)Adamea schrieb:
(15-01-2020, 16:56)Ulan schrieb: .. Ich sehe aber schon Dein Problem. Das Gesetz zwingt Dich, in den Spiegel zu schauen, und mit Dir selbst ins Reine zu kommen. Du musst jetzt ganz bewusst eine Entscheidung zum Egoismus treffen und damit leben koennen.

Ja, ich bin Gott sei Dank egoistisch! Und liebe die Logik.
Das Ego ist wie ein Geschenk Gottes und sehr nützlich für die Selbstbestimmug und sich gegen die Unlogik der Gesetzgeber zur wehr zu setzen.

Nun, Du stehst halt zu Deinem Egoismus. Und das Gesetz hat nicht Unlogisches; es gefaellt Dir einfach nicht.
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#14
(21-01-2020, 12:41)Ulan schrieb: Ganz einfach: Es ist nicht beabsichtigt, 80 Millionen Menschen zu schlachten, um 9000 Kranken zu helfen. Oder was fuer eine andere absurde Idee bringt Dich zu dem Vergleich?

Einstein hatte auch nicht beabsichtigt, dass Menschen sterben.

(21-01-2020, 12:41)Ulan schrieb: ...Nicht mal wenn 100% aller Deutschen ihre Organe spenden wuerden, waere eine 100%ige Abdeckung fuer die Kranken zu erwarten. ...

Dann muss man bessere Lösungen/Methode und Erklärungen suchen, um die Freiwilligkeit zu erhöhen. Und vielleicht gibt es sogar eine Erklärung, die sodann fast alle Menschen zu Freiwilligen machen kann. Aber solange nur Atheisten an dieser Lösungen suchen wird dies nicht geschehen. Und solange mit unnötigen OP´s Geschäfte gemacht wird ist es schwer, dass alle Menschen freiwillige Spender werden.
In den Medien ist oft zu hören, dass z.B. zu viele Rücken-OP gemacht werden, die nicht notwendig sind. In Sache Organtransplantation ist dies auch möglich!
Wie du sagst, die die wirklich ein Organ brauchen, finden es vielleicht auch nicht, wenn alle Spender sind. Aber dann hat man eben Organge die man im umgedrehen Fall verwenden kann. Da dann Organe da sind, muss man nur kranke Menschen suchen und wird sie sicherlich finden.

(21-01-2020, 12:41)Ulan schrieb: Ausserdem hast Du vergessen, dass der Mensch, dem die Organe entnommen werden, tot ist; Narkose braucht der sowieso nicht mehr.

Der Hirntod ist nicht sicher. Hirntote reagieren auf ihre Bekannte. Eine Diagnose ohne das Beisein der nahestehende Person, ist m.E. grob fahrlässig. Der Arzt zählt nicht zu den Bekannten, so kann das herunterfahrende Gehrin freilich keine Reaktion zeigen. Das Gehrin ist ein Filter. Das Unwichtige wird ausgefiltert.

(21-01-2020, 12:41)Ulan schrieb: Normalerweise findet man die entsprechenden Kaertchen und Infos beim Arztbesuch.

Die wichtigen Fragen werden nicht beantwortet. So kann man keine Freiwilligen gewinnen!!!

(21-01-2020, 12:41)Ulan schrieb: Nun, Du stehst halt zu Deinem Egoismus. Und das Gesetz hat nicht Unlogisches; es gefaellt Dir einfach nicht.

Das Gesetz ist unlogisch und unvernünftig, darum gefällt es mir nicht.
Es steht dir frei, das Ego als ein rein negativ-böses "Ding" zu bewerten.
Ich sehe das Ego nicht als rein böeses an, sondern als Durchsetzungskraft, die auch das Gute schaft.

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#15
2 voneinander unabhängige Bekannte berichteten mir, dass ihre Männer die ärztlich bescheinigt als Hirntot diagnostiziert wurden, auf ihnen reagiert haben.
Das beweist m.E., dass die Hirntot-Diagnose nicht ohne das Beisein eines Bekannten erfolgen darf.
Es ist nicht ausreichend, dass nur Ärzte (egal wie viele) den Hirntot feststellen.
Der Hirntot kann und darf deshalb nur zusammen mit einer nahestehenden Person des Sterbenden diagnostiziert werden.

Das Gehirn funktioniert über Synapsenverbindungen.
Synapsenverbindungen werden während des Lebens ständig aufgebaut.
Zu fremden Personen (Ärzte) existieren logischerweise keine Verbindungen, da diese ohne Bezug/Kontakt ja nie aufgebaut wurden.
Darum können die Patienten, den Ärzten gegenüber freilich keine Reaktion zeigen/geben. Die Ärzte denken nur, dass der Patient tot sei und sind sich ihrer sicher, aber sie IRREN sich.
Ärzte wissen das derzeit nur noch nicht besser.

Das Gehirn fährt in der Zeit des Sterbens herunter.
Der Hirntot zeigt nur die unterste minimalste Gehirnfunktion an. Diese unterste Aktivität des Gehirnes hat mehrere Grade.
Wenn das Gehrin noch auf bekannten Personen reagieren kann, so kann das Herunterfahren des Gehirnes noch nicht fertig angeschlossen sein.
Der Patient ist also dann noch nicht fertig mit seinem Sterbeprozess.

Solange der Patient noch auf Bekannte reagiert, ist der Mensch nicht tot.
Darum darf diesen Menschen m.E. niemals ohne Narkose die Organe entnommen werden.
Ärzte und Krankenkassen dürfen nicht an den Narkosemitteln sparen.

Da es ja bekannt ist, dass die Wissenschaft die Gehirnfunktionien noch nicht zu 100% entschlüsselt hat, ist es demzufolge aus logischen Gründen nicht möglich zu sagen, der Mensch sei 100% tot.
Da ja bereits im Vorfeld schon keine 100% da sind, kann die Hirntotdiagnose keine 100% Sicherheit aufweisen, denn das spricht gegen die Logik.
Niemand kann aus unter 100% einfach volle 100% machen. Selbst wenn 99% gegeben sind, sind das keine 100%.
Es kann also nicht gesagt werde, dass der Patient 100% tot sei, wenn die Wissenschaft keine 100% kennt und nicht alles erforscht hat.

Versuch und Irrtum gründen immer auch auf der Herangehensweise!
Irrtümer können nur dann reduziert werden, wenn man ALLE dazugehörigen Faktoren berücksichtigt. Das WISSEN die Wissenschaftler.
Kein Wissenschaftler darf es sich erlauben wichtige Faktoren unberücksichtigt zu lassen und einfach wegzulassen.
Lässt man die bekannte Person außen vor, also weg, kommt es zwangsläufig zu einem falschen Ergebnis.

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