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Wenn ich einmal reich wär'
#1
Wenn man Geld hat, dann kann man das so praktizieren.
Wäre ich Milliardär, so würde ich täglich genau ein richtig gutes Steack essen. Z.b. diese höchste Stufe von den Japanischen Koberindern. Da gibt es 8 oder sogar noch mehr Feinheitsabstufungen. Die beste Stufe ist sozusagen ein perfektes Steack nach allen Regeln der Kunst. Da dürfte ein 200g Steack zubereitet so über 100€ Kosten.
Oder richtig gute Lamkarees. Als Beilage Salat.
Das weiß man auch zu würdigen das Tier was richtig gut schmeckt und dir Proteine liefert.
Man muss nicht zwangsläufig Milliardär sein dafür, aber so für alle täglichen Malzeiten pro Tag 300€ sprich 9000€/Monat kostet es dann. Nur fürs Essen.
Plus wenn man so was Feines essen will braucht man auch noch Security und ein entsprechendes Haus was sicher ist vor Neidern und dem Fußvolk, was sich sowas nicht leisten kann. Und selbst mit nem ganz großen Herz kann man nicht jedem was spendieren. 
Alleine essen will man aber auch nicht, also müssen weitere Gelder fließen.
Mit Security und Almosen kommt man dann locker auf 166000,66667Dollar/Monat für diese würdigende Art Tiere zu essen.

Wenn mans nicht flüssig hat, erstmal zum Discounter Icon_wink
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#2
Moderativer Hinweis (wird später gelöscht):
Heraus gelöst aus ../fernöstliche Religionen/"Darf ein Buddhist auch Fleisch oder Fisch essen?"
Thematisch passt diese Spekulation nicht in die Threadfrage.
Ekkard
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#3
(27-01-2020, 18:15)MagicMonk93 schrieb: Wäre ich Milliardär, so würde ich täglich genau ein richtig gutes Steack essen.


Eine lustige Plauderei !

Wäre ich Milliardär, so wäre erstmal wichtig ob Dollar-Milliardär oder Forint-Milliardär Icon_cheesygrin
Denn "Milliardär" ist nicht gleich "Milliardär" !!!
Ein Forint-Milliardär kann sich 6 Mittelklassewohnungen (80 Quadratmeter in mittlerer Lage der Stadt München kaufen - oder ein halbes Zinshaus Icon_cheesygrin Icon_cheesygrin Icon_cheesygrin

Wäre ich Milliardär, so würde ich nicht zu fressen und zu saufen beginnen !
Ich würde sicher nicht täglich ein 200g Steak verschlingen - da holt man sich ja Gicht und Hormonerkrankungen. Da fällt mir spontan das Theaterstück "Der Bauer als Millionär" ein (Ferdinand Raimund, 1826) - einfältige Menschen denken so: wenn ich im Lotto den Haupttreffer mache, dann fresse ich täglich zum Frühstück 3 Stück Sachertorte mit 3 oder 4 Flöten Champagner (sogenanntes Sektfrühstück), als zweites Frühstück eine Forelle Müllerin Art mit mindestens 3 Flaschen Pilsener Bier, zu Mittag ein 200g Steak mit einem Eßlöffel grünem Pfeffer und 1 Liter Rheinriesling, zur Brotzeit ein Backhuhn mit Eierlikör, zum Abendessen ein Kilo französischen Ziegenkäse mit 2 Liter Rotwein aus Italien . . . und über den Tag verteilt 80 Zigaretten der teuersten Sorte (John Player Special aus der schwarzen Box) und paffe zusätzlich ein Dutzend Zigarren, als Schlaftrunk noch ein großes Glas Schottischen Whisky . . . da bist du bald tot und die Erben freuen sich
Ich würde nicht so blöd sein und mich zugrunde richten, sondern mich spartanisch ernähren. Um meinen Reichtum möglichst lange genießen zu können, ohne Zuckerkrank zu werden und ohne Gicht und ohne Herzkrankheiten und ohne Leberleiden und ohne Lungenschaden
Die Kalorienzufuhr nicht über den Kalorienverbrauch erhöhen, kein Alkohol, kein Kaffee, kein Rauchen, ausreichend Ballaststoffe, viel Salat (auch wenn das Zeug langweilig schmeckt), wenig Süßigkeiten, wenig tierische Nahrung (nur so viel wie erforderlich - um keine Auszehrung zu erleiden wie die indischen Fakire - vielleicht 600g Fleisch pro Woche, das wären ca. 90g täglich), keinerlei Wurstwaren und keinerlei Schinken (da lauter Chemie drin ist)
Schalenwild (Hirsch, Damhirsch, Wildsau, Reh, Gams) schmeckt zwar scheußlich (es ist zäh wie Leder) - aber tatsächlich gesund (keine Hormonzusätze und kein Fischmehl im Futter), man kann es ja durch den Fleischwolf drehen - als reicher Mann würde ich einen Liefervertrag mit einem Jäger machen oder gleich selbst den Jagdschein machen und außerdem Fischer werden wie der Hl. Petrus. Selbstgefangene Haifische mit ihren köstlichen Haifischflossen oder mit der Schrotflinte geschossene Forellen aus dem schottischen Gebirgsbach
Aber eben in Maßen gegessen !

Als Reicher wäre ich aber sicher geizig - wie alle Reichen Icon_smile
Niemals würde ich 100€ für ein blödes Steak aus Fernost zahlen. Da freut sich ja nur die Transportindustrie und der Restaurantbesitzer . . .
Ich hätte einen Garten mit einem Grill und da kostet ein Steak nicht mehr als 10€
(Natürlich Rinderfilet)

Lamakarees würde ich nicht essen.

Einmal aß ich als Tourist in einem Hotel im Nahen Osten Kamelfleisch - es schmeckte vorzüglich.
Wie Rindfleisch, aber märchenhaft zart. Viel besser als jedes Rindersteak


--


Doch lassen wir das Essen beiseite. Es ist nicht so wichtig
Wäre ich plötzlich reich, würde ich meinen Reichtum nicht nach der Phantasie der Proleten, die von Reichtum träumen, zur Schau stellen - kein Ferrari, keine Čessna, keine Krokodillederaktentasche die Räuber anlockt . . .
ich würde leben wie bisher
Denn ein Auto mit 300 PS würde mich nicht glücklich machen, bin ja kein Schuljunge

Eigentlich würde ich mein Leben nicht umstellen - ich würde leben wie bisher

Ist doch klar: wenn einer in der Lotterie gewinnt und der Idiot hält nicht dicht, werden sich dutzende Quälgeister an seine Fersen heften, ihn unablässig mit blöden Angeboten belästigen (starke Autos bis schnelle Flugzeuge, Unterhaltungselektronik bis ins Schlafzimmer bis zum kotzen, sauteure Alkoholika, giftige Kräuter aus Virginia, sinnlose aber sauteure Urlaubsreisen an blöde Orte wo giftige Tiere und Seuchen vorhanden sind, etc etc etc) aber sein Lebensstandard wird nicht steigen. Denn mehr als satt kann man nicht sein. Und mir schmecken Ćevapčići zehn mal besser als Austern und Kaviar
Und ein Badeurlaub in Bulgarien am Schwarzen Meer gefällt mir tausend mal besser als ein Badeurlaub auf den Malediven wo ich vor lauter Hitze schwitze wie eine Sau - und länger als drei Stunden im Wasser liegen ist auch fad

Ich will sagen: arm sein ist nie schön - aber Reichtum erhöht nicht die Lebensqualität

Ein Gleichnis: ein Inuit im hohen Norden bei Minus 60°C hockt frierend im Schnee und träumt von einem wärmeren Wetter . . . Minus 30°C wäre doch herrlich! Minus 20°C wäre noch schöner! Minus 10°C wäre ein Traum!!!
Aber + 5°C wäre die Hölle - überall Matsch!
Und bei + 50°C in Assuan würde er heulen daß er wieder ins ewige Eis kommt !

So ist das mit den Phantasien vom Reichtum.
Ein Schlaraffenland wo einem die gegrillten Hähnchen von selbst in den Mund fliegen, wäre ein Alptraum

Den ganzen Tag mit Fressen beschäftigt sein wie ein Zuchtvieh in der Massentierhaltung - da wird jede Kommunikation gestört, wenn sich plötzlich ein gegrilltes Hähnchen in den Mund zwängt
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