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In der libyschen Hauptstadt ist nun Covid-19 ausgebrochen
#1
Bombenhagel und Corona in Tripolis
derstandard.at
vor 3 Stunden
"Seit einem Jahr läuft die Offensive des Generals Haftar auf Tripolis. In der libyschen Hauptstadt ist nun Covid-19 ausgebrochen"

----

Obiger Zeitungsartikel ist sehr besorgniserregend. Denn Libyen wird die Seuche schwer in den Griff bekommen - und es leben gerade in Libyen
Massen von Flüchtlingen, die mangels Krankenversicherung medizinisch unterversorgt sind.
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#2
Auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet:

Kämpfe in Libyen: Im Windschatten der Corona-Pandemie
faz.net
"Die Bürgerkriegsparteien scheinen die Corona-Pandemie für Geländegewinne nutzen zu wollen. ( . . . )
Aus Tripolis kommen Hilferufe von Einwohnern, die in ihren Häusern Schutz vor dem Coronavirus suchen sollen, während in ihren Vierteln Raketen
oder Granaten einschlagen"

Tripolis ist eine bedeutende Hafenstadt, eine Millionenstadt (Einwohnerzahl unbekannt; laut Wikipedia steht nur die Zahl von 2007 zur Verfügung) und dort tobt nun der Kampf

Ist die Seuche schon in geordneten europäischen Städten schwer in den Griff zu bekommen, dann kann man sich denken, dass in einer von Krieg geplagten Millionenstadt das Ganze zehn Mal ärger ist
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#3
(16-04-2020, 12:35)Sinai schrieb: Bombenhagel und Corona in Tripolis
derstandard.at
vor 3 Stunden

Massen von Flüchtlingen

Wo steht in dem Sttandardartikel was von Flüchtlingen?
MfG B.
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#4
(16-04-2020, 12:35)Sinai schrieb: Bombenhagel und Corona in Tripolis
derstandard.at
vor 3 Stunden
"Seit einem Jahr läuft die Offensive des Generals Haftar auf Tripolis. In der libyschen Hauptstadt ist nun Covid-19 ausgebrochen"

----

Obiger Zeitungsartikel ist sehr besorgniserregend. Denn Libyen wird die Seuche schwer in den Griff bekommen - und es leben gerade in Libyen
Massen von Flüchtlingen, die mangels Krankenversicherung medizinisch unterversorgt sind.
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#5
(16-04-2020, 17:21)Bion schrieb: Wo steht in dem Sttandardartikel was von Flüchtlingen?


Willst Du das ernsthaft mit mir diskutieren ??

Meinetwegen:

Erstens hat keiner behauptet, dass in zitiertem Zeitungsartikel etwas von "Flüchtlingen" geschrieben wurde.

Siehe Beitrag # 1
(16-04-2020, 12:35)Sinai schrieb: Bombenhagel und Corona in Tripolis
derstandard.at
vor 3 Stunden
"Seit einem Jahr läuft die Offensive des Generals Haftar auf Tripolis. In der libyschen Hauptstadt ist nun Covid-19 ausgebrochen"

----

Obiger Zeitungsartikel ist sehr besorgniserregend. Denn Libyen wird die Seuche schwer in den Griff bekommen - und es leben gerade in Libyen
Massen von Flüchtlingen, die mangels Krankenversicherung medizinisch unterversorgt sind.


Ich hatte festgestellt, dass "obiger Zeitungsartikel" sehr besorgniserregend sei. Damit dürfte ich leider recht haben

Und dass gerade in Libyen Massen von Flüchtlingen, die mangels Krankenversicherung medizinisch unterversorgt sind, weiß jeder !


----------------


Gerne liefere ich Beispiele:

Man braucht ja nur im Google zu schreiben:
Lybien Flüchtlinge
oder
Lybien Flüchtlinge Standard

Die Deutsche Welle DW schrieb:
Migration und Flucht - Corona bremst Flüchtlingsrettung im Mittelmeer
vor 15 Stunden
"Das Seerecht verpflichtet Schiffe, die aus Seenot gerettete Menschen an Bord haben, diese in den nächstgelegenen sicheren Hafen zu bringen. Was bereits vor der Corona-Krise äußerst schwierig und oft von tagelangem politischen Ringen begleitet war, ist derzeit so gut wie unmöglich."

Flüchtlinge Libyen: Leben und Überleben im "failed state"
uno-fluechtlingshilfe.de › Hilfe weltweit
"Nach UN-Angaben sind über 820.000 Menschen in Libyen, darunter 248.000 Kinder, auf humanitäre Hilfe angewiesen. Die Hälfte dieser Menschen kommen aus Libyen. Die andere Hälfte sind Flüchtlinge und Migrant*innen, die Libyen als Transitland erreichten. Mehr als 350.000 Menschen sind durch die Gewalt im Land selbst zur Flucht gezwungen."

Migration - Migranten entkamen in Libyen nach gescheiterter Überfahrt
derstandard.at › ... › Flüchtlinge › Flucht und Politik
vor 6 Tagen
"Kritiker bemängeln in Libyen immer wieder massive Verstöße gegen die Menschenrechte der Migranten. Diese werden zudem durch Kämpfe und Bombardierungen bedroht. ( . . . )
In Tripolis spitzt sich die Lage zudem zu, weil dort seit rund einer Woche die Wasserversorgung für mehr als zwei Millionen Menschen unterbrochen ist."
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#6
Fassen wir zusammen:

In Lybien warten hunderttausende Menschen auf die Flucht übers Mittelmeer nach Europa
Doch laut Ansicht der "Deutschen Welle" (eine Anstalt des öffentlichen Rechts) staut es sich da, keiner kommt raus.
Das heißt, die Massen in den engen Lagern wachsen an.

--

Ein idealer Nährboden für Krankheiten wie Covid-19
(Es grassieren auch andere Krankheiten dort; diverse gefährliche Tropenkrankheiten. Und die vielen hunderttausenden Flüchtlinge haben keine Krankenversicherung und werden daher so gut wie nicht medizinisch versorgt, da hat jeder zwei bis drei Krankheiten)

Die Flüchtlingsmassen leben in unvorstellbaren Zuständen (zum Bersten überfüllte Massenquartiere in Zelten, in der lybischen Hafenstadt Tripolis ist laut Standard noch dazu seit rund einer Woche die Wasserversorgung für mehr als zwei Millionen Menschen unterbrochen) in Massenlagern; nun auch Ausbruch der Seuche in Lybien, und zwar in der Hauptstadt Tripolis

(Eine Millionenstadt in heißem Klima, wo die Wasserversorgung nicht funktioniert . . .
kein Händewaschen, keine WC Spülung, kein Duschen, kein Wäsche waschen, kein Geschirr waschen, kein Waschen von Obst und Gemüse)

In dieser Millionenstadt herrscht Krieg - oder wie soll man dazu sagen, wenn laut faz dort Raketen und Granaten in Wohnbezirken einschlagen. (Siehe Beitrag # 2)

Durch Raketen- und Granatwerferbeschuß wird die Zahl der Flüchtlinge sicher nicht kleiner . . .
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#7
(17-04-2020, 22:44)Sinai schrieb: Man braucht ja nur im Google zu schreiben:
Lybien Flüchtlinge

Darum fragte ich, warum du die Überschrift des Artikels von Gudrun Harrer voranstellst, wenn du über Flüchtlinge diskutieren willst.

Der Artikel thematisiert ein ganz anderes Problem. Nämlich den Stellvertreterkrieg, der seit geraumer Zeit in Libyen geführt wird. Auf der einen Seite Ägypten, Saudi Arabien, Russland und die VAE,  die Haftar unterstützen. Auf der anderen Seite die Türkei und Katar, die auf der Seite der Regierungskräfte stehen. Und die zwielichtige Rolle, die die USA in diesem Krieg spielt.
MfG B.
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#8
(17-04-2020, 23:30)Bion schrieb: Der Artikel thematisiert ein ganz anderes Problem.

Das mag vielleicht sein. Aber dadurch wird das Seuchenproblem auch nicht kleiner.


--


Der Artikel im STANDARD lautet: Bombenhagel und Corona in Tripolis
Siehe Beitrag # 1
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#9
Das mag nicht nur vielleicht so sein, das ist so. Woher hast du die Information, dass Libyen schon ein großes Seuchenproblem hat?

Dass die ersten Covid-19-Fälle in Tripolis vermeldet wurden, wird von Frau Harrer mit einem Halbsatz erwähnt. Sonst geht es in dem Artikel um Dinge, wie ich sie beschrieben habe,
MfG B.
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#10
(18-04-2020, 00:02)Bion schrieb: Woher hast du die Information, dass Libyen schon ein großes Seuchenproblem hat?

Sieh hier:
(17-04-2020, 22:44)Sinai schrieb: Migration - Migranten entkamen in Libyen nach gescheiterter Überfahrt
derstandard.at › ... › Flüchtlinge › Flucht und Politik
vor 6 Tagen
"Kritiker bemängeln in Libyen immer wieder massive Verstöße gegen die Menschenrechte der Migranten. Diese werden zudem durch Kämpfe und Bombardierungen bedroht. ( . . . )
In Tripolis spitzt sich die Lage zudem zu, weil dort seit rund einer Woche die Wasserversorgung für mehr als zwei Millionen Menschen unterbrochen ist."


Wenn in einer Millionenstadt in südlichem Klima "Covid-19 ausgebrochen" ist (Standard; Beitrag # 1) und dort Raketen und Granaten in Wohnbezirken einschlagen und dort die Wasserversorgung nicht funktioniert, dann darf man wohl von einem Seuchenproblem sprechen
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#11
Auf Zahlen zu warten, wäre hier extrem fahrlässig

Denn schon in Mitteleuropa gibt es des Problem der "Dunkelziffer" - es sind keine flächendeckenden Corona Tests möglich, da nicht finanzierbar. Wie sieht es da in einem von Bürgerkrieg gebeutelten Dritte Welt Staat aus . . .

Und in Libyen sind riesige Massen von Menschen, die nicht einmal krankenversichert sind (Flüchtlinge aus ganz Afrika) - diese Menschen haben nicht einmal eine minimale ärztliche Versorgung (an mitteleuropäischen Standards gemessen) - Zahlen aus dieser Krisenregion werden (wenn überhaupt)
zu spät kommen !!

Lies doch: uno-fluechtlingshilfe.de
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#12
(18-04-2020, 00:40)Sinai schrieb: Auf Zahlen zu warten, wäre hier extrem fahrlässig
 
Warten womit?
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#13
(17-04-2020, 23:40)Sinai schrieb: Aber dadurch wird das Seuchenproblem auch nicht kleiner.
[...]
Auf Zahlen zu warten, wäre hier extrem fahrlässig

Nicht herumeiern!

Ich habe eine klare Frage gestellt, die du offenbar nicht beantworten willst oder kannst .

Das "Seuchenproblem" in Libyen ist im Vergleich mit anderen Ländern jedenfalls derzeit gering.

Und nochmals:

Bei dem Standard-Artikel, dessen Betitelung du deinem Eingangsbeitrag vorangestellt hast, geht es nicht um Flüchtlinge.

Vielleicht unterlässt du in Zukunft die Unart, Übertitelungen von Zeitungsartikeln zu verwenden, die mit dem, was du vortragen willst, nichts zu tun haben?
MfG B.
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#14
(18-04-2020, 01:01)Ulan schrieb:
(18-04-2020, 00:40)Sinai schrieb: Auf Zahlen zu warten, wäre hier extrem fahrlässig
 
Warten womit?


Darauf zu warten, dass Beweise und Zahlen vorhanden sind, um zu reagieren.


Ich schrieb das ja, dass es extrem fahrlässig wäre auf Zahlen zu warten, als Reaktion auf die Frage von 'Bion:
(18-04-2020, 00:02)Bion schrieb: Woher hast du die Information, dass Libyen schon ein großes Seuchenproblem hat?



--


Ich wiederhole mich:
Bekanntlich warmes Klima, in der libyschen Hauptstadt ist nun Covid-19 ausgebrochen, Raketen- und Granatwerferbeschuß in Wohnbezirken,
riesige Menschenmassen, Wasserversorgung für mehr als zwei Millionen Menschen unterbrochen . . .
Ich hatte alle Quellen angegeben
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#15
(18-04-2020, 01:31)Sinai schrieb: ...riesige Menschenmassen, Wasserversorgung für mehr als zwei Millionen Menschen unterbrochen...
Ich hatte alle Quellen angegeben

Du hast im Eingangsbeitrag eine falsche Quelle angegeben.

Aber gut!

Was gedenkst du gegen das Unrecht, das den Menschen dort widerfährt, zu tun?
MfG B.
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